Ricarda Lisec

Hi, mein Name ist Ricarda Lisec, ich bin 14 Jahre alt und komme aus Kematen/N�
Meine Liebe zu Pferden entdeckte ich schon sehr fr�h mit ca. vier Jahren, doch reiten lernen schien meinen Eltern zu riskant, so begann ich mit f�nf Jahren mit dem Voltigieren. Ich war mit vollem Eifer dabei und trainierte zweimal w�chentlich auf Hareka, meiner ersten gro�en Pferdeliebe.
Nach einem Jahr startete ich bereits auf meinem ersten Turnier. Auf Turnieren bewies ich meinen Eifer zur Pferdepflege schlie�lich noch mehr. Extra fr�h zu kommen, um das Pferd zu f�ttern, schien mir selbstverst�ndlich. Meine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt bereits leicht genervt, da meine ersten Worte beim Fr�hst�ck und die letzten Worte vorm Schlafengehen waren: "Ich will ein Pferd." Mit acht Jahren �berzeugte ich sie schlie�lich, dass ich reiten lernen durfte. Im englischen Stil vorerst. Voller Stolz machte ich schlie�lich auch den Reiterpass.
Doch mein N�rgeln zum Thema Pferd erledigte sich auch mit Voltigieren und Reiten nicht. So teilte mir mein Vater schlie�lich im Urlaub mit, dass er mir und meiner Schwester Pferde kaufen w�rde. In diesem Augenblick war ich der gl�cklichste Mensch auf Erden, nat�rlich konnte ich das Ende vom Urlaub nicht mehr abwarten. Die Realit�t packte mich erst wieder, als mein Vater sagte, er w�rde mir ein Westernpferd kaufen. Ich war schockiert, doch es war mir egal. Hauptsache ein Pferd. Mit meiner Tante im Gep�ck, die eine Ranch hat, machten wir uns schlie�lich auf, das perfekte Pferd zu suchen. Meiner Meinung nach war das richtige noch nicht dabei, doch mein Dad verliebte sich in die damals 4-j�hrige Quarter Horse-Stute Indy Raetta Jac, die wir bei der Familie Schulz fanden. Alle, die sich mit Pferden auskannten, wollten meinem Vater von einem jungen Pferd abraten, da ja auch ich so gut wie keine Kenntnisse in der Westernreitweise hatte. Aber mein Vater lie� sich nicht mehr davon abbringen, die Blondine Indy zu kaufen. Doch ich erfuhr dies erst eine Woche sp�ter, denn als ich zum Voltigiertraining kam und das Pony begr��en wollte, fand ich in der Box Indy mit einem Zettel auf der Box, auf dem mein Name als Besitzerin angegeben war. Ich konnte meine Tr�nen nicht mehr halten - vor Freude. Zu meiner Trainerin wurde meine damalige Voltigiertrainerin Heidi auserw�hlt.
Mit einigen Startschwierigkeiten kam Indy schlie�lich zu Reinhard Mantler, der Indy auf mich und mich auf Indy einspielte. Mittlerweile bin ich mit Indy super zusammengewachsen, ihr bleibt nichts erspart, von Damensattelreiten bis Zirkuslektionen muss sie alles mit mir mitmachen.
2001 war dann meine erste Turniersaison mit dem Training meiner Tante Sabine und Sepp Mittmannsgruber. Wir freuten uns �ber viele Schleifen und auch Pokale. Als ich schlie�lich Familie Mayer kennen lernte, begann ich dann noch mit Hunter-Reiten, was ich zu meinem Lieblingsbewerb auserkor. Die Mayers standen mir immer mit Rat und Tat zur Seite, so konnten sie mich auch �berzeugen, nach Kreuth zu fahren, wo ich mir eine Bronzemedaille in der Halter mit nach Hause nahm. In Weikersdorf gewann ich mit Indy mein erstes Bronzepferd in der Open Halter.
Doch was mir am wichtigsten ist, ist das Verh�ltnis zu meinem Pferd, wir sind zu einem Superteam zusammengewachsen. Und heute bin ich meinem Vater sehr, sehr dankbar, dass er mir meine Indy erm�glicht hat, denn ich k�nnte mir keinen zuverl�ssigeren, flexibleren Partner in meiner Freizeit und auf Turnieren vorstellen. Ein besonderer Dank gilt auch der Familie Mayer, die mich in meiner ersten Saison so toll unterst�tzt und mir immer geholfen hat. Danke an alle!!!