Chantal Wolf
Hallo, mein Name ist Chantal Wolf. Mein Pferd hei�t Jimmy. Ich m�chte euch erz�hlen, wie ich zum Westernreiten gekommen bin.
Mit 10 Jahren habe ich mit dem Englischreiten begonnen, da bei uns gleich ums Eck ein Englischreitstall ist. Dieser Reitstall ist spezialisiert auf das Springreiten. Nach einem halben Jahr bekam dieser Stall ein neues Schulpferd. Es war 4� Jahre alt und hie� Jimmy. Es war ein sturer, aber sehr lieber, wei�er Araber.
Es war Liebe auf den ersten Blick, er war ein zickiger, unm�glich bissiger Kerl. Doch ich durfte ihn b�rsten und pflegen und auch auf ihm reiten. Manchmal war er sehr flegelhaft, deshalb fiel ich �fters von ihm herunter. Auch das Springen machte Jimmy keinen Spa�. Meistens blieb er vor dem Hindernis stehen und ich sprang alleine dar�ber.
Als meine Eltern dieses tolle Pferd kauften, war ich �bergl�cklich. Mit viel Ehrgeiz absolvierte ich mit Jimmy den Reiterpass und die Reiternadel. Danach zogen wir in einen anderen Stall, wo ich das erste Mal Westernreitunterricht sah. Der Trainer (Norbert Bravek) war wie ein Cowboy gekleidet mit Jeans und Westernhut � ganz cool, so etwas kannte ich nur aus Filmen.
Ich sah ihm eine Weile zu und fragte dann: �Glaubst du, kann das auch mein Jimmy lernen?�
�Nat�rlich�, sagte Norbert. Gesagt, getan! - Wir lernten um. Jimmy bekam einen Westernsattel und das passende Zaumzeug. Ich durfte mit Jeans und Hut reiten, war das toll!
Da wir aber viel, viel mehr lernen wollten, kam Jimmy ein Monat zu Helmut Schulz. Die damalige Jungpferdetrainerin Tanja Steiner nahm ihn unter ihre Fittiche. Danach nahm ich an mehreren Kursen teil, bei denen ich sehr viel lernte. Nach einem Jahr Training machte ich 2006 das WRC.
Weiters besuchte ich auch Kurse von Sepp Mittmannsgruber und von Mal zu Mal sah man einige Fortschritte. Jimmy, der Araber, machte sich ganz gut in seiner Rolle als Westernpferd.
Danach, auf Empfehlung von Helmut Schulz, zogen wir in einen neuen Stall nach G�llersdorf, da dort eine Westerntrainerin � Gisela Denk � ans�ssig ist.
Jetzt trainieren wir schon zwei Jahre bei Gisi. Die ersten Erfolge stellten sich ein. Jimmy und ich konnten 2007 an einigen Turnieren teilnehmen, wo wir schon gute Platzierungen einheimsen durften.
In der Zwischenzeit habe ich auch das Quater Horse Whizard Pride bekommen und reite au�erdem das Pferd meiner Mutter, den Appaloosa Wokadeh Nando, mit dem wir auch schon einige Erfolge verzeichnen konnten.
Meine Lieblingsdisziplinen sind Trail und Horsemanship. In diesen Sparten trainieren wir am meisten. Doch manchmal reiten Jimmy und ich eine Reining, doch daf�r ist sein Geb�ude nicht so geeignet.
2008 wurde unser Flei� und Ehrgeiz belohnt. Ich wurde in der Disziplin Trail N� Landesmeisterin Jugend. Dies z�hlt in diesem Jahr unter vielen anderen ersten, zweiten und dritten Pl�tzen zu meinem gr��ten Erfolg.
Mein Traum und mein Wunsch ist, 2010 bei der Americana mitzureiten, einmal in Kreuth zu starten und die World Show in Amerika anzusehen.
Wir werden weiter flei�ig trainieren.
Hiermit m�chte ich einigen danken, die an mich glauben:
Meiner Trainerin Gisela Denk f�r ihre Geduld und M�hen mit mir! Danke, liebe Gisi!
Helmut Schulz, dass er mich ermutigt hat, mit meinem Araber Westernreiterin zu werden. Er sagte: �Aus dem kleinen Wei�en wird noch was, wenn du nicht locker l�sst und weiter trainierst.� Danke, Helmut.
Meinen Eltern, die mich tatkr�ftig und geldm��ig unterst�tzen, und allen anderen, die an mich glauben.
Und nat�rlich Jimmy, der mich �berall hintr�gt, wohin ich nur will.
Das Gl�ck dieser Erde liegt auf dem R�cken der Pferde!