Fragen und Antworten

Hier veröffentlichen wir für alle interessante Fragen rund ums Pferd, die von unseren Mitgliedern an uns gerichtet wurden. Die Seite wird laufend ergänzt.

Themenbereiche:

Ausrüstung

Western Equipment

Darf ich mit einem Springsattel in Hunter-Klassen starten?

Ja, weil der Sattel Pauschen haben darf. Auszug aus dem DQHA-Rulebook: Sättel müssen aus schwarzem oder braunem Leder im traditionellen Hunter- oder Forward Seat-Typ sein und dürfen Pauschen haben.

 

 

Muss für Bits eine Kinnkette verwendet werden?
F
ür Bits sind Kinnketten oder Riemen erforderlich. Zulässige Kinnketten oder Riemen müssen mindestens 1,3 cm breit sein und flach am Unterkiefer bzw. in der Kinngrube des Pferdes anliegen. Ein Snaffle Bit with Shanks gilt als Bit.

Welche Korrekturgebisse sind bei der NRHA ab 2001 erlaubt?
Correction Bits, die einen runden und glatten unteren Abschluss haben und nach unten maximal ein 1/8 " hervorstehen sind erlaubt.

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Zucht

Wie lange darf Gefriersamen von verstorbenen Hengsten zur Zucht verwendet werden?
Gefriersamen kann unbegrenzt verwendet werden. Es ergeben sich dadurch keine Probleme bei der Fohlenregistrierung, auch wenn der Hengst schon l
änger verstorben ist.

Wann ist für eine Paint Horse Stute ein DNA-Test erforderlich?

Nur bei Stuten, die durch künstliche Besamung bedeckt wurden oder ein Embryo-Transfer durchgeführt wurde.

Hengstleistungsprüfung: Auch bei und über die AWA möglich?
Hengstleistungsprüfungen können nur von dem für die jeweilige Rasse zuständigen Zuchtverband ausgeschrieben werden. Für das Quarter Horse ist z.B. die Austrian Quarter Horse Association zuständig, für  Haflinger oder Warmblüter in NÖ– der Verband NÖ– Pferdezüchter bei der NÖ– Landeslandwirtschaftkammer in St.Pölten. Tierzucht ist in Ö–sterreich Landessache d.h. man muss sich bei der jeweiligen Landwirtschaftskammer erkundigen. Gerne können wir dazu noch detaillierte Auskünfte geben. Da diese aber fast für jede Rasse anders ausfallen, bitten wir bei Anfragen unbedingt die Pferderasse anzugeben.

DNA-Test: Muss mein Pferd DNA getestet werden?
Seit 1998 müssen alle zur Zucht verwendeten Hengste DNA-getestet sein. 1993 geborene oder jüngere Stuten müssen ebenfalls getestet werden, bevor ihre Nachkommen registriert werden können. Alle Stuten, die durch gekühlten Samen, Gefriersamen oder Embryo-Transfer gedeckt worden sind, müssen ebenfalls DNA-getestet sein. Sind der Hengst oder die Stute nicht für einen DNA-Test verfügbar, können die Fohlen nicht zur Registrierung zugelassen werden.
Fohlenjahrgang Alter der Stuten, die DNA-Tests benötigen

  1. 1994 und jüngere Stuten

  2. 1993 und jüngere Stuten

  3. 1992 und jüngere Stuten

  4. 1991 und jüngere Stuten

  5. 1990 und jüngere Stuten

  6. 1989 und jüngere Stuten

  7. 1988 und jüngere Stuten

  8. 1987 und jüngere Stuten

  9. 1986 und jüngere Stuten

  10. 1985 und jüngere Stuten

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Pferderegistrierung und Pferdepass

Stimmt es, dass ein Turnierpferd jetzt doch nur 1x pro Jahr geimpft werden muss?

 

Die ÖTO des OEPS sieht unter  § 11 - Impfschutz der Pferde vor:

1. Jedes Pferd, das an pferdesportlichen Veranstaltungen teilnimmt, muss einen aktiven Impfschutz gegen Pferdeinfluenza aufweisen. Die letzte Impfung vor Turnierbeginn darf nicht länger als 6 Monate plus 21 Tagen zurückliegen. Alle Pferde die an einem Turnier teilnehmen wollen müssen zumindest eine initiale Grundimmunisierung von zwei Impfungen, die im Abstand von nicht weniger als 21 und nicht mehr als 92 Tagen erfolgt sind, haben. Danach, muss eine dritte Impfdosis (bezeichnet als erste Auffrischungsimpfung) innerhalb von 6 Monaten und 21 Tagen nach der 2. Grundimmunisierung, mit zumindest regelmäßiger jährlicher Auffrischung (z.B. innerhalb eines Jahres nach der letzten Dosis) erfolgen.

Sollte das Pferd planmäßig bei einem Turnier teilnehmen, muss der letzte Auffrischungsimpfung innerhalb von 6 Monaten und 21 Tagen vor der Ankunft am Turnierort erfolgt sein. (das 21 Tage Fenster wurde geschaffen damit die Impfvorschriften in den Turnierplan passen).

Keine Impfung darf innerhalb 7 Tage bis Ankunft am Turnierplatz stattfinden.

Alle Pferde die bis Jänner 2005 als unter ÖTO ordnungsgemäß geimpft gelten, benötigen keine neue Grundimmunisierung, wiederum vorausgesetzt dass sie mit der früheren Regel Grundimmunisierung und jährliche Auffrischungsimpfung und neuer Regel Auffrischungsimpfung innerhalb von 6 Monaten und 21 Tagen bis Ankunft am Turnier übereinstimmen.

2. Auf jedem Turnier ist für jedes Pferd ein Pferdepass mit vom Tierarzt eingetragenen Impfungen, in welchem das Nationale als Identitätsnachweis und die Pferdenummer eingetragen und vom Tierarzt oder der zuständigen Stelle bestätigt sind, mitzuführen und auf Verlangen des Turniertierarztes, des Turnierbeauftragten oder der Meldestelle vorzuweisen.

3. Die Vorgangsweisen bei ungenügendem Impfschutz oder Fehlen des Pferdepasses sind im § 2014 ff geregelt.

 

Somit kann man mit einer Impfung Anfang April evtl. das ganze Turnierjahr abdecken.

Muss der Tierarzt wenn ich den Pferdepass beantrage und mein Pferd chippen lasse nach wie vor die Abzeichen einzeichnen?
Ja, es ist beides, chippen und zeichnen, erforderlich!

Wie lange sind Pferdepässe gültig?
FEI Pässe müssen nur dann alle 4 Jahre verlängert werden, wenn das Pferd im Ausland startet, ansonsten ist er als Pferdepass zu gebrauchen. Im Allgemeinen laufen Pferdepässe nicht ab, sie sind gültig so lange das Pferd lebt.

Was geschieht mit dem Pferdepass eines verstorbenen Pferdes?
Der Pass wird an den Bundesfachverband eingesendet, dort entwertet und anschließend retour gesandt.

Kann man beim OEPS auch eine Turnierpferderegistrierung auf eine andere Person als den Pferdebesitzer anmelden?
Ja, der OEPS macht auch eine Turnierpferderegistrierung auf eine andere Person als dem Besitzer, d.h. man kann z.B. auch den Trainer als verantwortliche Person angeben. Verwendet wird dazu das Pferdepass-Formular - anzukreuzen ist der Punkt 10, Besitzwechsel Turnierpferd - einzusenden an den OEPS mit dem Pferdepass. Der OEPS berechnet f
ür den Besitzwechsel Euro 15,-.

Was mache ich wenn ich meinen Pferdepass verliere?
Es ist eine Verlustanzeige sowie ein ausgefüllter Antrag einzusenden! Der Pass wird mit einem Stempel "Duplikat" klar ersichtlich gekennzeichnet. Die Duplikatsausstellung dauert ca. 14 Tage.

Wie bekommt ein Pferd das bereits einen Pferdepass besitzt auch einen FEI Pass

Mann muss den Pass an den OEPS einschicken, mit einer Notiz, dass ein FEI Pass ausgestellt werden soll. Wichtig! Das Diagramm und die Beschreibung müssen richtig ausgefülltt sein

Mein Pferd wurde kastriert. Wie lasse ich das im CoR ändern?
Das originale CoR muss mit einer geschriebenen, vom Pferdebesitzer unterschriebenen Bestätigung und dem Datum der Kastration an die AQHA geschickt werden. Die Kastration wird von der AQHA im Computer registriert und auf dem Papier vermerkt. Danach wird das CoR an den Pferdebesitzer zurückgeschickt. Es fallen dafür keine Kosten an.

Ich habe das CoR meines Pferdes verloren. Wie bekomme ich eine Kopie?
Zur Duplikatanforderung gibt es ein eigenes Formular von der AQHA. Darauf müssen alle Daten des Pferdes, der Hergang des Verlustes und die Personen, die Zugang zum originalen CoR hatten, vom eingetragenen Pferdebesitzer angegeben werden. Dieses Formular muss von einem Notar bestätigt werden und gemeinsam mit vier Fotos des Pferdes (linke Seite, rechte Seite, Vorder- und Rückansicht) an die AQHA geschickt werden. Die Kosten für eine Duplikataustellung betragen USD 25,- für Mitglieder der AQHA und USD 55,- für Nichtmitglieder. für zusätzliche USD 25,- wird diese Transaktion gesondert behandelt. Fotos des Pferdes werden auch benötigt, wenn das Pferd tätowiert ist.

Ich habe geheiratet, wurde geschieden oder habe meine Adresse geändert. Wie kann ich diese Änderungen eintragen lassen?
Falls die Daten nur im AQHA-Computer geändert werden sollen, reicht ein Anruf, ein Fax oder eine e-mail an die AQHA. Dabei fallen keine Kosten an. Möchte man diese Daten am Originalpapier ändern lassen, so muss dieses mit einer geschriebenen Bestätigung an die AQHA geschickt werden. für die Korrektur werden USD 5,- verrechnet.

Farbe und/oder Abzeichen meines Pferdes unterscheiden sich von denen, die im CoR verzeichnet sind. Wie kann ich dies korrigieren lassen?
Das CoR muss gemeinsam mit vier Fotos des Pferdes (linke Seite, rechte Seite, Vorder- und Rückansicht) und einem vom Notar bestätigten und vom eingetragenen Pferdebesitzer unterschriebenen Formular (affidavit for corrected certificate) an die AQHA geschickt werden. für die Korrektur werden USD 5,- verrechnet. Bei sehr großen  Abweichungen kann die AQHA eine positive Identifizierung vom Besitzer des Pferdes zum Zeitpunkt der Geburt verlangen.

Mir gefällt der Name meines Pferdes nicht. Kann ich das ändern?
Ja, aber nur...... 
Der Besitzer eines Pferdes kann den Namen bis 31.12. des Jährlings-Jahres oder sechs Monate nachdem das CoR ausgestellt wurde (je nachdem was später war) ändern lassen. Voraussetzung ist allerdings, dass das Pferd noch keine Punkte erreicht hat oder in einem anerkannten Rennen gestartet wurde. Das CoR muss mit den neuen Namensvorschlägen an die AQHA geschickt werden. Ist der Besitzer Mitglied der AQHA, wirde für die Namensänderung USD 50,- verrechnet. Hat die AQHA das Pferd benannt oder bei der Namenseintragung einen Schreibfehler gemacht, wird keine Gebühr für die Änderung  verrechnet.

Mein Pferd ist gestorben. Was muss ich tun?
Das CoR muss mit einer geschriebenen Bestätigung und Angabe des Todesdatums an die AQHA geschickt werden. Das CoR wird auf der Vorderseite abgestempelt und ohne Verrechnung einer Gebühr zurückgeschickt. Auf speziellen Wunsch kann auch die Rückseite abgestempelt werden.

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Turniersport

Kann in einer NRHA-Klasse der zweite Gewinner auch nach verlorenem Münzwurf ein Trophy-Duplikat beantragen?

Ja, nach Beendigung der Show kann eine Trophy mit einem ausgefüllten Co-Champion & Duplicate Bestellformular (NRHA HP) und Bezahlung der entsprechenden Gebühren beantragt werden. 

 

Bei welchen ZNS Klassen ist beidhändige Zügelführung auch bei älteren Pferden erlaubt?

Bei Jugendlichen, Junioren (Youth-Klassen) und Rookies ist die Zäumung und Zügelführung nicht an das Alter des Pferdes gebunden, muss aber entsprechend den Ausrüstungsbestimmungen verwendet werden.

 

Kann ich als ausländischer Reiter auch an Westernreitturnieren in Österreich teilnehmen?

Ja, du füllst einen Antrag auf Gaststartkarte (liegt in der Turniermeldestelle auf) aus und gibst sie mit deiner Meldung am Turnier ab.

 

Was braucht man für eine Teilnahme an PS & S (Pferdesport & Spiel)?

Es ist keine Mitgliedschaft bei einem Pferdesportverein, keine Turnierpferderegistrierung und  keine Lizenz erforderlich. Lediglich ein Pferdepass mit gültiger Impfung ist notwendig.

 

WESTERNREITEN - TEIL B

ALLGEMEINE TURNIERBESTIMMUNGEN Seite: 10

2. TEILNAHMEBERECHTIGUNG

2.1 Reiter

5. Ausländische Reiter können mit Gaststartkarte gebührenfrei an CWN-C und CRNW teilnehmen.

 

WESTERNREITEN - TEIL B 2007-01-01

ALLGEMEINE TURNIERBESTIMMUNGEN Seite: 11

2.2 Eingetragene Turnierpferde

5. Ein ausländischer Teilnehmer (§ 19 Abs 2 ÖTO) darf auch mit nicht im OEPS

registrierten Pferden starten.

 

Frage: Dürfen Pferdewirtschaftslehrlinge in AQHA Amateur-Klassen starten?

Ja, Lehrlinge dürfen in der AQHA Amateur-Klasse starten, solange sie keine Pferde trainieren.

Bei Problemen bitte an die Austrian Quarter Horse Association wenden!

 

Frage: Wo muss eine Veranstaltung angemeldet werden bzw. Anerkennung von Veranstaltern und Genehmigung von Turnieren?

 

Laut ÖTO des OEPS § 2 Begriffsdefinitionen -Zuständigkeiten

für Pferdesportliche Veranstaltungen aller Art- wie Turniere, turnierartige Veranstaltungen, Reiter-, Fahrer- oder Voltigierertreffen, Breitensportliche Wettbewerbe (PS & S), Sonderprüfungen ist in allen Belangen die Zuständigkeit jenes PSV gegeben, in dessen Landesgebiet sich die Sportstätte befindet, in der die Veranstaltung durchgeführt wird.

Pferdesportliche Veranstaltungen werden jeweils dem zuständigen PSV zugerechnet.

Ausnahmeregelungen können für einzelne pferdesportliche Veranstaltungen vereinbart werden und bedarfen der schriftlichen Zustimmung des zuständigen PSV.

 

Anerkennung von Veranstaltern und Genehmigung von Turnieren

1. Alle Turniere sind genehmigungspflichtig.

Zuständigkeit:

1.1 Die Zuständigkeit für internationale Turniere richtet sich nach der Regelung der FEI, die im RG verlautbart

wird.

1.2 Nationale Turniere der Kategorien A* und A sind durch das Turnierreferat des OEPS zu genehmigen.

1.3 Nationale Turniere der Kategorien B*, B und C sind durch das Turnierreferat des zuständigen PSV gem. § 2

Abs. 13 zu genehmigen.

 

§ 8 Turnierkalender

2.5 für die Anmeldung ist der PSV gem. § 2 Abs. 13 zuständig.

Wird das Turnier nicht im Bundesland des PSV durchgeführt, dem der veranstaltende Verein angehört, so ist es vom veranstaltenden Verein beim eigenen PSV anzumelden und dieser hat die Anmeldung zur Genehmigung gem. § 2 Abs. 13 unverzüglich an den PSV weiterzuleiten, in dessen Zuständigkeit sich die Sportstätte befindet.

 

Kann ich mit einer Startkarte Allgemein oder einer klass. Lizenz auch bei Westernturnieren starten?

 

Nein. für einen Start bei Westernturnieren ist eine Startkarte Westernreiten erforderlich. Hier die Erläuterung der ÖTO:

§ 18 Startkarten

1. Es gibt folgende Arten von Startkarten:

  Startkarte Allgemein

  Startkarte Voltigieren

  Startkarte Westernreiten

  Startkarte Islandpferde.

2. Startkarte Western Voraussetzung WRC

Erforderlich für die Teilnahme an Westernbewerben. Die Startkarte W können nur Personen erhalten, die im Besitz des Western Riding Certificate sind. Westernreiter müssen bei Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiterbewerben zusätzlich zur Startkarte Western auch den Reiterpass bei der Meldestelle vorweisen.

3. Startkarte Isländer  Voraussetzung Reiterpass oder Islandpferdereitzertifikat

Erforderlich für die Teilnahme an Prüfungen für Islandpferde. Islandpferdereiter müssen bei Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiterbewerben zusätzlich zur Startkarte Isländer auch den Reiterpass bei der Meldestelle vorweisen.

4. Startkarte Allgemein:

Distanz, Haflinger (bis Klasse L bei Haflingerbewerben),

Noriker, Vollblutaraber (bis Klasse L bei Vollblutarberbewerben),

Orientierungsreiten, Pony (bis Klasse L bei Ponybewerben).

5. Inhaber einer Reitlizenz benötigen keine zusätzliche Startkarte Allgemein. Nach positiv abgelegter Lizenzprüfung ist es allerdings nicht mehr möglich mit der Startkarte Allgemein

an lizenzfreien Bewerben teilzunehmen.

6. Startkarte Voltigieren  Erfordernis Voltigierübungsleiter Erforderlich für Longenführer, die an Voltigierbewerben gemäß Abschnitt B IV teilnehmen. Die Voraussetzungen zur Erlangung der Startkarte Voltigieren sind in den Besonderen Bestimmungen für Voltigieren festgelegt.

 

Das Umschreiben einer Lizenz auf Startkarte Western ist nicht möglich. für die Teilnahme an Westernreitturnieren ist ein WRC erforderlich.

NRHA: Was ist die Green Rookie Klasse?
In der Green Rookie Klasse ist jeder startberechtigt, der weniger als $100,- NRHA Gewinnsumme hat. für den Start ist keine NRHA Mitgliedschaft und keine Competition Licence für das Pferd notwendig.

Darf ein Pferd auf einem Turnier zwei Startnummern haben, wenn es von zwei verschiedenen Reitern vorgestellt wird?
Laut Westernreit-Reglement Teil B 2.5ü3 darf pro Pferd nur eine Startnummer ausgegeben werden und nur einmal Nenngeld verlangt werden.

Wie lange darf man auf ZNS-Turnieren als Youth/Young Rider starten? Ab wie vielen Punkten darf man nicht mehr als Rookie/Novice Amateur starten?
Startberechtigungen Jugend: Bei ZNS Shows z
ählt der Stand per 31.12.; Jugendklassen bis 18 Jahre, Ö–M Young Rider 16-21 Jahre, Ö–M Youth 8-15 Jahre
Startberechtigungen nach Punkten: Rookie bis 0-19 Punke, Novice Amateur 0-39 Punkte, Amateur und Open immer

Darf ein Reiter bei einem Meisterschaftsvorlauf mit mehreren Pferden starten?
Grunds
ätzlich darf ein Reiter mit bis zu drei Pferden starten. für die Meisterschaft zählt aber nur ein Pferd, der Reiter muss vor dem Start sagen, welches Pferd in der Meisterschaft gestartet wird. Etwaige andere Pferde starten nach den Meisterschafts-Pferden.

Ist es erlaubt, bei Reitertreffen oder ZNS Turnieren in Y, R und NA-Klassen Hengste zu reiten?
Bei allen Turnieren
über OEPS/PSV - also Reitertreffen und CHNW - sind Hengste in allen Klassen erlaubt. Nur wenn ein Jugendlicher mit einem Hengst nicht klar kommt, kann ihn der Richter vom Platz verweisen.

Darf man in Y Klassen auch ältere Pferde zweihändig mit Wassertrense reiten?
In Jugendklassen d
ürfen Jugendliche auch ältere Pferde beidhändig mit Trense reiten - jede Zäumung ist aber immer entsprechend dem Reglement zu verwenden - Bit einhändig auch in Jugendklassen. Sowohl für Youth LM als auch bei der Youth Ö–M gilt das Jugend-Reglement.

Darf eine Jugend Landesmeisterschaft als Reining L ausgeschrieben werden?
Ja, die Entscheidung liegt beim PSV.

Was brauchen ausländische Reiter, um bei einem Reitertreffen starten zu können?
Nichts. für die Gastreiter sollte
ein Ansuchen auf eine Gaststartkarte ausgefüllt werden und bei den Unterlagen aufbewahrt werden.

Kann man beim OEPS auch eine Turnierpferderegistrierung auf eine andere Person als den Pferdebesitzer anmelden?
Ja, der OEPS macht auch eine Turnierpferderegistrierung auf eine andere Person als dem Besitzer, d.h. man kann z.B. auch den Trainer als verantwortliche Person angeben. Verwendet wird dazu das Pferdepass-Formular - anzukreuzen ist der Punkt 10, Besitzwechsel Turnierpferd - einzusenden an den OEPS mit dem Pferdepass. Der OEPS berechnet für den Besitzwechsel Euro 15,-.

Gilt ein Nervenschnitt bei an Hufrolle erkrankten Pferden als Doping, und darf man somit bei Turnieren nicht starten? Wie verhält sich das bei Westernreitturnieren der AQHA und des OEPS in Österreich?
Laut AQHA USA gibt es keine Regel, die dagegen etwas sagt. Wenn Medikamente verwendet werden, wird es im Dopingtest festgestellt.
Laut Ö–TO § 55 des OEPS sind Pferde in Ö–sterreich bei welchen eine vorübergehende oder dauernde Schmerzausschaltung (=Nervenschnitt) vorgenommen wurde, bei Turnieren und Bewerben nicht zugelassen bzw. gegebenenfalls zu disqualifizieren.
Laut FEI ist eine überprüfung nicht möglich, da es derzeit keinen eindeutigen Nachweis für einen Nervenschnitt gibt. Die Narbe allein ist kein Beweis für einen erfolgten Nervenschnitt. Wäre es nachweisbar, so wäre es Doping.

Darf ein Jugendlicher einen Hengst in approved Quarter Horse Youth-Klassen vorstellen?
Nein! Ein Jugendlicher darf in AQHA Youth-Klassen keinen Hengst vorstellen/reiten. Aber in den offenen AQHA-Klassen darf ein Jugendlicher sehr wohl einen Hengst vorstellen/reiten. Bei CHNW-Turnieren gibt es keine Einschränkungen.

Mein Pferd wird im Mai 5 Jahre. Darf ich noch das ganze Jahr beidhändige Zäumung benutzen?
Ja. Das Alter eines Pferdes beginnt grundsätzlich am 1. Jänner des Geburtsjahres. Ein Pferd, das im Mai 1996 geboren wurde, ist 1996 ein Absatzfohlen (Weanling). Es wird am 01.01.1997 ein Jährling (Yearling), am 01.01.1998 zweijährig, am 01.01.1999 dreijährig , am 01.01.2000 vierjährig und am 01.01.2001 fünfjährig. Als 5-jährig gilt es das ganze Jahr 2001. 3 bis 5-jährige Pferde sind Junior Horses und dürfen beidhändig in Snaffle Bit oder Hackamore vorgestellt werden. 6-jährige und ältere Pferde sind Senior Horses und müssen einhändig im Bit geshowt werden. (Ausnahme in ZNS Einsteiger- und Jugend-Klassen dürfen auch ältere Pferde beidhändige mit entsprechender Zäumung (Snaffle Bit oder Bosal) geritten werden.

APHA: Kann ich ein Pferd vorstellen, das erst kürzlich den Besitzer gewechselt hat?
Ja. für Show-Zwecke anerkennt die APHA das Datum, an dem der Transfer Report im APHA-Büro in Forth Worth einlangt. Das Verkaufsdatum, Nachdatierungen am Transfer Report und telefonische Bekanntgabe sind dagegen nicht gültig.

APHA: Muss ich Besitzer des Pferdes sein, das ich vorstellen möchte?
In Amateur und Novice Amateur-Klassen muss der Vorsteller auch der Besitzer des Pferdes sein oder aber ein Familienmitglied des Besitzers sein. Genau definiert wird diese Familienmitgliedschaft im 2001 Official APHA Rule Book. Jugendliche bis 18 Jahre müssen nicht Besitzer des Pferdes und auch nicht Familienmitglied des Pferdebesitzers sein, in diesem Fall werden weder an den Jugendlichen noch an das Pferd Punkte vergeben. Um für Year-End Awards und Honor Roll-Verleihung anerkannt zu werden, muss der Jugendliche Mitglied der AJPHA sein, seine Geburtsurkunde muss bei der APHA vorliegen und er muss Besitzer oder Familienmitglied des Besitzers des vorgestellten Pferdes sein. In Open-Klassen muss der Vorsteller weder Besitzer noch Familienmitglied des Besitzers des vorgestellten Pferdes sein.

APHA: Was muss ich beachten, um in Amateur oder Novice Amateur-Klassen zu starten?
Das allerwichtigste ist das Anfordern einer Amateur oder Novice Amateur-Karte. Diese ist bei jedem Turnier dem Showsekretariat zu zeigen. Seit Beginn des Jahres kann die Amateur-Karte auch direkt beim Turnier angefordert werden, allerdings muss eine zusätzliche Gebühr bezahlt werden.

APHA: Wie lange ist eine Amateur oder Novice Amateur-Karte gültig?
Diese Karten gelten von 01. Jänner bis 31. Dezember des Jahres, in dem sie erworben wurden. Zum Unterschied dazu ist die (12-monatige) APHA-Mitgliedskarte für genau 12 Monate - vom Ausstellungsdatum an gerechnet - gültig.

APHA: Kann ich einen Wallach vorstellen, der am Papier noch als Hengst geführt wird?
Ja. Allerdings muss die APHA schriftlich über die Kastration informiert werden, bevor die Show-Resultate bearbeitet werden.

APHA: Kann ich ein Pferd vorstellen, dessen Registrierung noch nicht abgeschlossen ist?
Nur Weanlings (Pferde jünger als ein Jahr) dürfen ohne fertig ausgestelltes Registrations-Papier an einer Show teilnehmen. Auch wenn die Registrierung in Bearbeitung ist, ist ein Pferd älter als ein Jahr nicht zur Teilnahme berechtigt.

APHA: Kann ein als Breeding Stock-registriertes Paint Horse an einer approved Show teilnehmen?
Ja. Breeding Stock-Klassen werden bei den meisten approved Shows angeboten.

APHA: Woher bekomme ich weitere wichtige Informationen oder das 2001 Official APHA Rule Book?
Alle Regeln können auf der APHA Homepage unter www.apha.com nachgelesen werden. Mitglieder der APHA künnen jederzeit ein kostenloses Regelbuch direkt bei der APHA anfordern.

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Ausbildung und Prüfungen

 

Wird meine Westernreitausbildung auch im Ausland anerkannt?

International anerkannt wird ab

Int. Level 1 = Westernreitwart (OEPS)= Trainer C

Int. Level 2 = Westernreit-Instruktor (BSPA), Westerntrainer (FENA) = Trainer B

Int. Level 3 = Westernreit-Lehrer (BSPA) = Trainer A 

Der Übungsleiter fällt in keinen Internationalen Ausbildungslevel und wird daher in Deutschland nicht anerkannt.

Müssen Kinder bei einer Teilnahme am kleinen Hufeisen Mitglied beim PSV und der AWA sein?
Da es sich um eine vom PSV/OEPS anerkannte Prüfung handelt muss die Prüfung über einen dem PSV angeschlossenen Verein gemeldet werden und die Teilnehmer müssen eine PSV-Mitgliedschaft haben. Damit ist die Prüfung aber auch über den PSV versichert. Die AWA Mitgliedschaft ist für Jugendliche gratis und die Jugendlichen brauchen nur die Einschreibgebühr bezahlen - dafür können sie zwei AWA Youth Gratistrainings in Anspruch nehmen. Das Abzeichen kostet Euro 10.-. Dazu kommen die Kosten für den Richter und den Beisitzer. Sinnvoll ist, eine Kombination WRC und Kleiner/Großes Hufeisen aufzubauen.

 

Voraussetzung für die Zulassung zum Übungsleiter Lehrgang

WRC und lt. Ausbildungsordnung jeweils geforderte Mindestturnierpunktezahl oder Eignungsprüfung

Voraussetzung für die Zulassung zum Westernreitwart Lehrgang

Übungsleiter und lt. Ausbildungsordnung jeweils geforderte Mindestturnierpunktezahl oder Eignungsprüfung

 

 

Was gibt es für ein Abzeichen beim WWRA?

Das  Western Wanderreit-Abzeichen ist das gleiche wie beim klassischen Wanderreit-Abzeichen.

Die Kosten dafür betragen € 35,- und es ist  über den Bundesfachverband erhältlich.

 

Ich hätte gerne eine Information zum österr. Western-Wanderreiter-Abzeichen

 

  1407a österreichisches Western-Wanderreiter-Abzeichen

 

1. Voraussetzung für die Erlangung des ÖWWRA ist der Besitz des WRC gem. den Allgemeinen Richtlinien Westernreiten Teil A Abschnitt 2 P 7.

2. Sonderprüfung:

2.1 Der eingesetzte Richter muss in der aktuellen Richterliste des OEPS für Westernreitbewerbe geführt sein.

2.2 Die Sonderprüfung besteht aus folgenden Teilprüfungen:

  Gangprüfung: Es ist eine Horsemanshipaufgabe im Dressurviereck in allen Grundgangarten zu reiten. Die Beurteilung erfolgt gem. den Besonderen Best. Westernreiten Teil C Abschnitt 2 P 9 lit. d.

  Geschicklichkeitsprüfung: Dies sind überwinden von natürlichen Hindernissen (drei Hindernisse mit einer Höhe von max. 50 cm, Rückwärtsrichten durch ein L und Drehen des Pferdes in einem Viereck 2 x 2 m), Geschicklichkeitsaufgaben (Verladen eines Pferdes, öffnen eines Weidetores, Slalom etc) und Pflichtübungen zu Pferd (Feststellen einer Marschzahl, Karte auf- und zufalten und in der Tasche versorgen, Regenschutz anlegen). Jede Aufgabe ist innerhalb von fünf Minuten zu absolvieren. überschreiten dieser Zeit, der dritte erfolglose Versuch, eine der Aufgaben zu lösen, sowie Sturz führen zum Ausschluss.

  Orientierungsaufgabe: Im Gelände sollen auf einer nicht markierten Strecke mit einer Länge von 10 bis 15 km vier Geländepunkte nach Karte und Kompass gefunden werden. Zwischen diesen Punkten ist das Tempo den Gelände- und Bodenverhältnissen anzupassen, die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sind einzuhalten. Die Strecke ist mit einem Tempo von 10 km/h zu bewältigen, woraus sich die EZ ergibt. Die Kandidaten sind mit einem zeitlichen Mindestabstand von fünf Minuten zu starten.

Sie gilt als bestanden wenn:

  die Horsemanship-Aufgabe als bestanden beurteilt wurde (entsprechend einer Bewertung von mindestens 67),

  alle Aufgaben der Geschicklichkeitsprüfung in der vorgesehenen Zeit gelöst wurden und kein Ausschluss erfolgte und

  bei der Orientierungsaufgabe alle vier Geländepunkte

innerhalb der doppelten EZ erreicht wurden.

2.3 Alle Teilprüfungen sind auf dem selben Pferd zu absolvieren.

Bezüglich der Ausrüstung der Pferde und Reiter gelten die Allgemeinen Turnierbestimmungen Westernreiten Teil B Abschnitt 4. Während der Geschicklichkeitsprüfung und der Orientierungsaufgabe ist ein Reiterhelm, der der Norm ÖEN 1384ü 1996 entspricht, ohne Kinnschutz zu tragen (vgl  57 Abs. 5 ÖTO). Während der Geschicklichkeitsprüfung haben Jugendliche und Junioren (bis Vollendung 18. LJ) und während  der Orientierungsaufgabe alle Kandidaten eine Sicherheitsweste, Basisnorm EN 13158 zu tragen (vgl  57 Abs. 5 ÖTO).

Was wird beim Western Wanderreitabzeichen verlangt? 13.08.08
Beschreibung Western Wanderreitabzeichen

Kann ich das WRC-B auch mit verschiedenen Pferden machen? 24.06.08
Ja.

Ist bei WRC-Prüfungen einfacher oder fliegender Galoppwechsel erforderlich?
Das Westernreitreglement des Bundesfachverbandes besagt: In den Reining Klassen L ist wahlweise einfacher oder fliegender Galoppwechsel möglich. Auch Stop oder Sliding Stop ist möglich und wird ebenfalls gleich bewertet.

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Strassenverkehr

Darf man auf Feldwegen, welche nicht durch ein "Reiten Verboten"-Schild gekennzeichnet sind, reiten?

Gleicht ein Feld- oder Güterweg äerlich einer Straße, und erscheint er den Anrainern als dem öffentlichen Verkehr dienend, so darf er gemäß § 1 StVO benützt, d.h. auch auf ihm geritten werden.

Gem. OGH (z.B. 7 Ob 512/77) müssen Wege, insbesondere welche schon rein äerlich als nicht dem öffentlichem Verkehr dienend erkennbar sind, etwa Feldwege, nicht durch eine Abschrankung oder Verbotstafeln vor dem Befahren durch Fremde abgesichert werden. Wenn daher ein Weg schon rein äerlich als nicht dem öffentlichen Verkehr dienend erscheint, so ist das Befahren bzw. Bereiten, auch ohne dementsprechende Absperrung oder Schild, grundsätzlich verboten.

 

(Aus der Pferderevue)
Auf welcher Straßenseite wird ein Pferd an der Hand geführt?
Der Viehtrieb ist in § 80 der Straßenverkehrsordnung geregelt. Gemäß Absatz 3 leg.cit. muss das Vieh auf der Strasse so getrieben oder geführt werden, dass der übrige Verkehr dadurch möglichst wenig behindert wird und hat dies auf der rechten Fahrbahnseite zu geschehen. Gemäß  § 78 lit. c ist das Mitführen von Tieren auf Gehsteigen oder Gehwegen in Ortsgebieten verboten. Auch der Führer eines Pferdes, also nicht nur der Reiter, muss für den Viehtrieb körperlich und geistig geeignet sein.

Wie viel Fahrbahnbreite darf hiefür beansprucht werden?
Auch dies ist im § 80 geregelt; denn gemäß Absatz 3 muss das Vieh auf der Strasse so getrieben oder geführt werden, dass der übrige Verkehr dadurch möglichst wenig behindert wird. Dies bedeutet, dass das Pferd so weit wie möglich rechts am Straßenrand geführt werden muss.

 Wie viel Fahrbahnbreite darf ein gerittenes Pferd beanspruchen?
Hier gilt das zu Punkt 2) Ausgeführte, weil gemäß § 79 Abs. 2 StVO bei Benützung der Fahrbahn für Reiter die Bestimmungen des zweiten Abschnittes der StVO sinngemäß gelten, der die Fahrregeln beinhaltet. Auch hier gilt ein Rechtsfahrgebot "möglichst weit rechts fahren". Reiter müssen daher möglichst weit rechts reiten, dürfen aber nur die Fahrbahn, also nur den für den Fahrzeugverkehr bestimmten Teil der Strasse benützen, aber nicht die Bankette.

Welche Rücksicht muss ein Autofahrer aufbringen bzw. welche Abstünde müssen die übrigen Verkehrsteilnehmer einhalten?
Auf Grund der Gesetzgebung geht die Judikatur davon aus, dass das Vorbeifahren an Vieh stets besondere Aufmerksamkeit erfordert. Es muss also bei einem Reitpferd jedenfalls damit gerechnet werden, dass unkontrollierte bzw. unkontrollierbare Bewegungen passieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass  in Metern  ein ausreichender Sicherheitsabstand nur dann vorliegt, wenn mindestens 1,5 bis 2 m Seitenabstand vom Pferd eingehalten werden. Die Größe dieses Abstandes ist jedenfalls davon abhängig, welche Gefahren erkennbar sind, insbes. von der Breite der Strasse und der Annäherungsgeschwindigkeit des Fahrzeuges. Es gilt daher zwar auch der Vertrauensgrundsatz gegenüber Reitern. Dieser Vertrauensgrundsatz wird aber dadurch eingeschränkt, dass auf eine Erkennbarkeit eines unrichtigen oder zumindest verkehrsbedenklichen Verhaltens des Pferdes bzw. Reiters abgestellt wird, weil z.B. gerade bei einem scheuenden Pferd keineswegs unterstellt werden kann, dass keine zusätzlichen weiteren Reaktionen seitens des Pferdes gezeigt würden. Dies geht sogar so weit, dass dem Lenker eines Fahrzeuges in einer Entscheidung des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien keine Schrecksekunde zugebilligt wurde, welche üblicherweise zugestanden wird.

Dr. Peter Lechner

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Pferdehaltung

Wie groß müssen Pferdeboxen sein?

Entsprechend dem Tierschutzgesetz (TSchG) und den daraus erlassenen Verordnungen müssen für ab 01.01.2005 neu errichtete Boxen die unten angeführten Größen aufweisen. Dies gilt auch für Umbauarbeiten, die über eine Instandsetzung oder Ersetzung einzelner Elemente hinausgehen.

Aufgrund der Novellierung des TSchG müssen nunmehr Boxen, die vor dem 01.01.2005 errichtet wurden, ab 01.01.2020 ebenfalls den unten angeführten Größen entsprechen. Inwieweit durch organisatorische Maßnahmen bereits jetzt die Pferde in ausreichend großen Boxen zu halten sind (z.B. durch Verringerung der Belegsdichte), ist derzeit Gegenstand zweier Verwaltungsstrafverfahren. Die Anbinde Haltung ist ab 01.01.2010 generell verboten.

Bei der Haltung in Einzelboxen betragen die Mindestmaß:

Stockmaß bis cm Boxenfläche,  Kürzeste Seite, cm

120

6,0

180

135

7,5

200

150

8,5

220

165

10,0

250

175

11,0

260

185

12,0

270

ab185

14,0

290

Die Boxenfläche gilt auch für Stuten mit Fohlen bis zum Absetzen oder für zwei Fohlen bis zu einem Alter von einem Jahr.

Bei der Gruppenhaltung betragen die Mindestmaße:

Stockmaß bis cm*)

Boxenfläche für das

erste und zweite Tier

Boxenfläche für

jedes weitere Tier

Fressplatzbreite in cm

 

120

6,0

4,0

60

135

7,5

5,0

65

150

8,5

6,0

70

165

10,0

7,0

75

175

11,0

7,5

75

185

12,0

8,0

80

ab185

14,0

9,0

85

*) Stockmaß im Durchschnitt der Gruppe.

In der Boxenfläche sind Fressstände nicht einzurechnen. Absonderungsboxen müssen in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen.

 

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Sonstiges

Wie lange sollten Trail-Stangen sein?
Trail-Stangen sollten 2m bzw. für Galoppstangen 3m lang sein. Günstig ist es, wenn man Stangen beider Längen hat, um verschiedene Figuren auflegen zu können. Am besten sind viereckige 10er Staffeln mit gebrochener Kante.

Meine Kunden fragen mich häufig was das beste Fundament ist für Round Pens und Reitplätze. Ich habe viele Sorten von Sand in Benutzung gesehen, von extrem grob, fast feiner Kies, bis hin zum einheimischen Strand-Sand. Der extrem grobe Sand, scheint für mich zu grob und führt wahrscheinlich zu Irritationen um den Kronrand herum. Was würdest du für das beste Fundament empfehlen?
Tiefer Sand ermüdet die Pferdemuskeln viel schneller als festerer Untergrund. Grober Sand zielt ab auf Erleichterung der Anstrengung und Pferde finden es nicht so schnell anstrengend. Aber  fester Untergrund kann aber belastender für die Pferdegelenke sein. Die Sandkörner, unter einem Mikroskop betrachtet, enthüllt verschiedene Beschaffenheit. Der tiefe, weiche Sand hat runde Körner und der harte Füllkörper-Sand hat kantige Körner. Meine Vorliebe ist eine Basis von grobem Sand oder Steinstaub, das gibt eine feste Konsistenz für die Pferdebeine, obenauf mit einer dünnen Schicht von weichem Sand der polstert und es erlaubt zu gleiten. Ich mag es den Hufabdruck zu sehen und die Federung zu kontrollieren. Es genügt ein Zehenabdruck im Boden von 2 bis 3 inches. Ich mag nicht die ganze Tiefe des Fußabdruckes von 4 bis 6 inches. Diese Bedingungen werden durch Feuchtigkeit variieren, aber der beste Untergrund ist eine Mischung der das Pferd stützt und leicht federt. --Lynn Simmelink, DVM, Redding, Connecticut

Mein Pferd wurde gestohlen. Was kann ich tun?
Eine geschriebene Sachdarstellung muss gemeinsam mit einer Kopie des CoR (Vorder- und Rückseite) an die AQHA geschickt werden. Die AQHA wird diese Sache in Evidenz halten und bei Erhalt von Informationen über den Verbleib des Pferdes den Besitzer informieren.

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Begriffslexikon

A, AA, AAA, AAAT - veraltete Bezeichnung für den "Speed Index" eines Rennpferdes
AApA - Austrian Appaloosa Association
ACHA - Austrian Cutting Horse Association
Added - (Money) - garantiertes Preisgeld
Aged - 4-jähriges oder älteres Pferd
AHRA - Arabian Horse Registry of America
AMHA - American Miniature Horse Association
APHA
- American (Austrian) Paint Horse Association
ApHC - Appaloosa Horse Club
Appaloosa - Pferd, das beim ApHC eingetragen ist
Approved - anerkannt
AQHA - American Quarter Horse Association
Association - Verband/Vereinigung
ARHA - Austrian Reining Horse Association
AWA - Austrian Western Riding & Breeding Association
Award - Auszeichnung, Preis
Back Cinch - hinterer Bauchgurt
Back Up - Rückwärtsrichten
Barrel Race - Rennbewerb um drei Tonnen herum
Bars - Unterseite des Westernsattels
Basket Weave - Korbmuster
Batwings - weitgeschnittene, fledermausflügelartige Chaps
Bay - Rot- oder Hellbrauner
Bell Boot - Schützer für den Kronenrand des Pferdehufes
Bending - Biegen (des Pferdes)
BFV - siehe OEPS
Billy Allen Bit - Snaffle with Shanks mit doppelt gebrochenem Mundstück
Bit - Gebiss, Kandare
Bit Guards - Schützer für die Maulwinkel des Pferdes
Black - Rappe
Blanket - "Decke" beim Appaloosa
Body Position - Körperhaltung des Pferdes/Reiters
Boots - Stiefel, auch Schutzgamaschen für Pferde
Bosal - Nasenband aus Rohhaut oder Leder
Bowline - Knoten, der sich bei Belastung nicht zuzieht
Braces - Seitenteile des Spades/Spoons des Spade Bits
Breaking - einreiten, eingewöhnen
Breast Collar - Brustgeschirr
Breed - Rasse, Zucht
Breeder - Züchter
Breeding Stock - Zuchttiere
Bridle - komplettes Zaumzeug
Bridle Path - geschorene Stelle am oberen Mähnenkamm hinter den Ohren
Broken - zugeritten, eingewöhnt
Bronc, Bronco - nicht eingerittenes Pferd
Bronc Buster - Zureiter
Broncy - zum Bocken, Buckeln neigend
Broodmare - Zuchtstute
Brown - Dunkel-, Schwarzbrauner
Buckle (Belt Buckle) - Gürtelschnalle
Buckskin - Falbe ohne Aalstrich
Buttons - Knüpfe, Verdickungen an den kalif. Zügeln
Cable Core - Draht- bzw. Drahtseil-Kern
Cantle - Rückenlehne des Westernsattels
Center Fire Saddle - Sattel mit mittigem Rigging
Certificate - Urkunde, Dokument
Chaps - lederne Beinschützer, Überhosen
Cheek Pieces - Seitenteile des Gebisses
Chestnut - Dunkelfuchs
Chin Strap - Kinnriemen, -kette
Cinch Binder/Cinchy - Pferd mit Gurtzwang
Clinic - Kurs, Lehrgang
Close Coupled - Pferd mit kurzem Rücken und guter Verbindung zur Hinterhand
Colt - Junghengst unter 3 Jahren
Competition - Wettbewerb
Conformation - Gebäude, Exterieur
Connector Strap - Verbindungsriemen zw. vorderem u. hinterem Bauchgurt
Contest - Wettkampf
Corral - Pferch, Auslauf, (eingezäunter) Reitplatz
Cow Sense - das Interesse eines Pferdes an der Rinderarbeit und seine Neigung dazu
Cremello - heller, fast weißer Isabelle
Cricket - sich drehender Metallteil am Mundstück von Spade Bits und Half Breed Bits
Crop-Out - Paint Horse mit Quarter Horse-Eltern
Cross Tying - Ausbinden nach beiden Seiten
Curb Action - Hebelwirkung von Gebissen
Curb Bit - Gebiss mit Hebelwirkung
Cutting - Aussondern von Rindern aus der Herde
D-Ring Snaffle - Trense mit D-förmigen Ringen
Dally Roping - Roping, bei dem das Rope (Lasso) nur bei Bedarf durch Wickelungen ums Sattelhorn gehalten und nicht verknotet wird
Dam - Mutter eines Pferdes
Direct Rein - direkter (innerer) richtungsgebender Zügel
Disposition - Interieur, Wesen und Charakter des Pferdes
Double Rigged Saddle - Sattel mit zwei Bauchgurten
Doubling - scharfes Herumnehmen des Pferdes durch Ruck an einem Zügel
Doubling Outfit - Lederschutz, der das Durchziehen des Gebisses durch das Maul verhindert
DQHA - Deutsche Quarter Horse Association
Draw Reins - Schlaufzügel, seitlich befestigt
Dun - Falbe mit Aalstrich (zum Unterschied vom Buckskin)
Entry - Teilnahme, Start, Nennung beim Turnier
EP - Eignungsprüfung
Equipment - Ausrüstung
EWU - Erste Westernreiter Union Deutschlands, analog AWA
FB - Fortbildung
FENA - Federation Equestre Nationale düutriche
Fee - Gebühr
Fence - Zaun
Fence Work - Teil der Disziplin Working Cowhorse
Fender - Lederplatte am Steigbügelriemen
Fiadore - Kehlriemen, für korrekte Position des Bosals
Filly - Jungstute unter 3 Jahren
Flexing - Biegen, Nachgeben
Flying Lead Changes - fliegende Galoppwechsel
Forearm - Unterarm des Pferdes
Foundation Sire - Hengst, der als Begründer einer Rasse oder Zuchtrichtung gilt
Freestyle Reining - Reining-Kür mit Musik und Kostüm
Futurity - Wettbewerb für Jungpferde
FWRC - siehe Western Riding Certificate
Gag Bit - Aufziehtrense
Gaskin - Muskel des Hinterbeins, direkt über dem Sprunggelenk
Gear - Cowboyausdruck für Ausrüstung (Equipment)
Gelding - Wallach
Gentle - sanft, zahm, fromm
Get of Sire - Nachzucht eines Hengstes
Go-Round - Vorlauf
Grand Champion - bestes Halter-Pferd einer Show
Gray - Schimmel
Grazer Bit - Kandare, mit der das Pferd auch grasen kann
Ground Tying - Stehenbleiben des Pferdes mit zu Boden hängendem Zügel
Grulla - Graufalbe
Gullet - Kammer des Westernsattels
Hackamore - gebissloser Zaum aus Bosal und Mecate (keinesfalls mit der Mechanical Hackamore, einer scharfen Außenkandare, zu verwechseln)
Hair Rope - Mecate, aus Pferdehaar geflochtenes Seil
Half Breed Bit - Mittelding zwischen Spade u. Grazer Bit
Halter - Halfter
Halter Broke - halfterzahm
Handle - Manövrierfähigkeit eines Pferdes
Headstall - Kopfstück des Zaumzeugs
Heel Knot - Verknotung der Mecate am Ende des Bosals
Hesitate - Verharren bei einer Prüfung
Herd Work - Prüfung Working Cowhorse/Cutting
High Port Bit - Kandare mit hoher Zungenfreiheit
Hindquarters - Hinterhand
Hobbels - Fußfesseln
Horsemanship - pferdegerechter Umgang mit Pferden
HYPP - Hypercalemic Periodic Paralysis; Erbkrankheit, die bisher nur bei Impressive (bekannter QH-Hengst) -gezogenen Pferden festgestellt wurde
IBHA - International Buckskin Horse Association
Indirect Rein - indirekter Außenzügel
IRC - International Reining Horse Council
Jaquima - spanisches Wort für Hackamore
JC - The Jokey Club
Jog - langsamer Trab
Judge - Richter
Lariat - von spanisch "la reata", Wurfseil
Latigo - fettgegerbtes Leder; Lederriemen, mit dem der Bauchgurt an der Rigging befestigt wird
Lead Change - Galoppwechsel
Lead Rope - Führseil
Leg Control - Gehorsam gegenüber den Schenkelhilfen
Leg Yield - dem Schenkel weichen
LFV - siehe PSV
LG - Lehrgang
Loose-Jawed Bit - Bit mit beweglichen Seitenteilen
Lope - langsamer Galopp
Low Port Bit - Bit mit wenig Zungenfreiheit
Mare - Stute
Markings - (weiße) Abzeichen von Pferden
Maturity - Wettbewerb für ältere Pferde
Mecate - aus Pferdehaaren gefertigtes Seil (auch Zügel)
Mechanical Hackamore - gebisslose Kandare
Medium Port Bit - Bit mit mittelhoher Zungenfreiheit
Mullen Mouth - gerades Bit-Mundstück ohne Zungenfreiheit
Mustang - amerikanisches, verwildertes Pferd
Natural - hochtalentiertes Pferd
NCHA - National Cutting Horse Association
Neck Rein - äußerer Zügel
Neck Reining - Lenken des Pferdes mit einer Hand
NRCHA - National Reined Cowhorse Association
NRHA - National Reining Horse Associaton
Novice - Anfänger
NSBA - National Snaffle Bit Association
ÖWRA - österr. Westernreitabzeichen
Offspring - Nachzucht
Old fashioned - der alten Art (Mode) entsprechend

OEPS - Österreichischer Pferdesportverband
Outfit - Ausrüstung für Reiter und Pferd
Out of Pattern - Disqualifikation im Bewerb, da der Reiter das Pattern nicht korrekt absolviert hat
Overo - Farbmuster bei Paint Horses
Pad - dicke Sattelunterlage
Paddock - Auslauf, Umzäunung
Paint Horse - geschecktes Quarter Horse
Palomino - Falbe mit hellem Langhaar
Pattern - Muster, vorgeschriebene Aufgabe
Pedigree - Abstammung
Pen - Pferch
Performance-Klassen - Reitklassen; im Unterschied zu Halter-Klassen
PHA - Paint Horse Austria
PHBA
- Palomino Horse Breeders of America
Pinto - jedes gescheckte Pferd oder Pony, außer Paint Horse
Pivot - gesprungene Drehung auf der Hinterhand um mindestens 90 Grad
Pivot Foot - innerer Hinterfuß
POA - Pony of the Americas Clubs
Pole Bending - Slalomrennen um sechs Stangen herum
Port - erhöhter Mittelteil einer Kandare, Zungenfreiheit
Prospect - vielversprechendes Pferd

PS&S - Pferdesport & Spiel

PSV - Pferdesportverband der diversen Bundesländern
PtHA - Pinto Horse Association of America
Pull and Slack - Zügelführung mit kurzzeitigem Annehmen und sofortigem Loslassen; Grundprinzip beim Westernreiten
Quarter Horse - bei der American Quarter Horse Association eingetragenes Pferd
Quarter Mile - 402 m; klassische Renndistanz, daher der Name Quarter Horse
QHA - Quarter Horse Austria; Zuchtverband
Quarter Mile Race - Rennen über eine Viertelmeile
Quirt - kurze Reitpeitsche
Rail - Zaun, Bande
Rail Work - Reiten an der Bande
Ranching - extensive Viehwirtschaft
Rating - richtiges Einschützen einer Geschwindigkeit seitens des Pferdes und die Einstellung darauf, "Dosierung" der Geschwindigkeit
Rawhide , Rohhaut
Reata - aus Rohhaut geflochtenes Wurfseil
Register of Merit (ROM) - Auszeichnung für Pferde, die in einer Disziplin eine bestimmte Anzahl an Punkten gewonnen haben
Reined Cow Horse - Pferd, das aufgrund seiner Reining-Ausbildung es dem Reiter ermöglicht, ein Rind völlig zu beherrschen
Reining - anspruchsvollste Western-Dressurprüfung
Reiner - Reining-Spezialist (Pferd oder Reiter)
Reins - Zügel
Rigging - Befestigungsmüglichkeit des Westernsattels für die Gurtung
Rigging Ring - Ring am Westernsattel, zur Rigging gehörend
Ring Snaffle Bit -Trense mit O-förmigem Zügelring
Ring Steward - Assistent des Richters
Roll Back - 180-Grad-Wendung
Romal - peitschenförmige Verlängerung der geschlossenen kalifornischen Zügel
Rookie - Neuling
Rope - Seil, Wurfseil, Lasso
Rope Hackamore - Hackamore mit Strick-Nasenband
Roping - das Fangen mit dem Wurfseil (Lasso)
Roan - stichelhaariges Pferd
Round Corral - runder Longier- und Reitplatz
Run - Lauf, Ritt in einer Prüfung
Run Down - Geradeauslauf vor einem Stop/Roll Back
Running Martingale - Hilfszügel
Saddle Bronc Riding - Ritt auf einem bockenden gesattelten Pferd
Score - Bewertung, Punktezahl für einen Ritt
Scotch Hobble - Hochbinden eines Hinterbeines
Shanks - Anzüge des Curb Bits
Shin Boots - Schützer für die Vorderröhren
Shotguns - enggeschnittene Chaps
Sidepull - gebissloser Trainingszaum
Sire - Vater eines Pferdes
Skid Boots - hintere Fesselkopf-Schützer
Slack - locker
Slicker - Regenmantel
Sliding Stop - gleitender Stop auf der Hinterhand
Sliding Plates - spezielle Hufeisen, die den Sliding Stop erleichtern
SM - Seminar
Snaffle Bit - Wassertrense
Snaffle with Shanks - Gebiss mit Trensenmundstück, Hebelanzügen und Kinnriemen
Sorrel - Fuchs
Spade - spatenförmige Verlängerung des Mittelteils des Spade Bits
Spade Bit - kalifornische Kandare mit spatenförmigem Port
Speed Index - Klassifizierung eines Rennpferdes nach seiner Höchstgeschwindigkeit
Spin - 360-Grad-Drehung auf der Hinterhand
Spurs - Sporen
Squaw Reining - Zügelführung mit einer Hand (mehr als nur ein Finger zwischen den Zügeln)
Stallion - Hengst
Stirrup - Steigbügel
Stock Horse Contest - Reitwettbewerb mit typischen Ranch Horse-Disziplinen
Stock Saddle - Cowboy- oder Westernsattel
Straight Bar Bit - Bit mit geradem Mundstück ohne Zungenfreiheit
Stud - Zuchthengst, Deckstation
Sweet Iron - einfaches Eisen, das nicht rostfrei ist und einen für Pferde angenehmen Geschmack hat
Tack Room - Sattelkammer
Taps - vom Spanischen: Tapaderos  Steigbügelschuhe
Tassel - Quaste aus Pferdehaaren
Team Penning - Bewerb, bei dem 3 Reiter 3 gekennzeichnete Kälber aussondern und gegen die Zeit in eine Umzäunung treiben müssen
Tie - Punktegleichstand im Bewerb
Tie Down - stehendes Martingal
Tobiano - Farbmuster bei Paint Horses
Tovero - Farbmix beim Paint Horse aus Tobiano und Overo
Track - Bahn, Rennbahn
Trail - Pfad, Disziplin des Westernreitens über einen Hindernis-Parcours
Tucking - Beizüumen des Pferdes durch Einziehen des Kinns und Abknicken im Genick
Two Tracking - Vorwärts-/Seitwärtsbewegung auf zwei Hufschlägen
Versitality - Vielseitigkeit
Vet - Kurzform für Veterinarian, Tierarzt
V-Muscle - V-förmige Brustmuskulatur
Vaquero - spanisch: Rinderhirte
War Bridle - Trainingszaum, aus einem Strick geformt
Weanling - Absetzfohlen
Western Horsemanship - Jugend- und Amateurbewerb; ähnlich der Pleasure mit vorgegebener Einzelprüfung
Western News (WN) - DAS österreichische Westernreitmagazin
Western Pleasure - Dressurprüfung, bei der die Gangarten bewertet werden
Western Riding - Disziplin im Westernreiten mit fliegenden Galoppwechseln an vorgeschriebenen Punkten
Western Riding Certificate (WRC) - in Österreich vom OEPS vorgeschriebene Lizenzprüfung zur Teilnahme an Westernreitturnieren
Western Wanderreitabzeichen (WWR) - in Österreichvom OEPS vorgeschriebene Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung zum Wanderreitführer
Whoa - Stimmkommando zum Anhalten
WRC - World Reining Club - int. Reiningorganisation
WRK - Westernreitkurs
Youth Class - Prüfung für Jugendliche bis 18 Jahre

YG - Youngster 6-10 Jahren

YR - Young Rider 16-21 Jahren

FZK - Führzügelklasse = Kids-Klassen 4-8 Jahren

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Copyright  [AWA]. Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 10. Oktober 2012.