Quarter Horse National

 

McAllister-Kurse

 

 

Er war ein schönes, sonniges Wochenende, an welchem der Trainer Garry McAllister, spezialisiert auf Trail, Western Riding und Pleasure, einen 2-tägigen Kurs auf der Anlage der Long View Ranch abhielt. Es nahmen neun motivierte WesternreiterInnen mit ihren Pferden teil. Mit viel Konsequenz bahnten sich alle den Weg durch die Stangen und Hindernisse. Mit guten Tipps über korrekte Haltung und Rhythmus verbesserten alle ihre Reitkenntnisse. Trotz des heißen Wetters hielt die Mannschaft bis zum Ende durch. Es konnten die Fachgebiete Trail und Westernriding gut erarbeitet werden, die Reiter und Pferde wurden mit Anregungen und Anleitungen zum Weiterüben nach Hause entlassen.

Gabriele Dautzenberg-Holzer

 

 

AQHA International Horsemanship Camp 2011

 

Von 22. bis 25.07.2011 fand wieder das beliebte Horsemanship Camp statt, welches alljährlich die American Quarter Horse Association sponsert und von der AustrianQHA durchgeführt wird. Heuer durften wir ein fünfköpfiges Team der Colorado State University auf der Long View Ranch in Niederösterreich begrüßen. Megan Grieve, die CSU Team Leaderin und ihr Team waren äußert motiviert und freuten sich sehr auf ihre Aufgabe, ihr praktisches und theoretisches Wissen rund ums Pferd an alle Interessierten weiterzugeben. Amy Heartfield von der AQHA Intern war in den ersten Tagen dabei, um Informationen über die Organisation zu geben.

Die Anzahl der Teilnehmer war heuer groß, auch vom reiterlichen Niveau her, es gab es keine Anfängergruppe. Trotzdem bemühten sich Megan Grieve, Alexandra Eason, Barbara Pfeifer, Kate Auchmoody und Pam Harmeyer, echte Horsemanship zu vermitteln. Sie schrieben auch das Thema Sicherheit im Umgang mit Pferden sehr groß. Vorträge und Workshops zu Themen wie Wirkung von Zaumzeugen und Bits, Transport von Pferden und Verladen, Verhalten von Pferden, Erste Hilfe und Anatomie lockerten das Camp auf und gaben Pferden und Reitern Zeit zum Verschnaufen. Die Vortragenden gingen zum Teil sehr ins Detail und beantworteten geduldig alle Fragen. Auch Roping und Verzieren von Lederschmuckstücken standen auf dem Programm, sodass am letzten Tag jeder, der wollte, einen Schlüsselanhänger, ein Arm- oder Hutband als Andenken mitnehmen konnte.

Reiterlich wurde viel Wert aufs Aufwärmen von Pferd und Reiter gelegt, sodass das tägliche Warm Up schon nach kürzester Zeit von allen verinnerlicht war. Sitzkorrekturen gab es bis zur letzten Minute. Vielen Reitern und Pferden sah man schon nach dem ersten Tag die Fortschritte an. Das Team der CSU versuchte, allen reiterlichen Wünschen und Anforderungen gerecht zu werden, und so gestaltete sich das Programm der einzelnen Reitergruppen schon bald sehr verschieden. Lag der einen Gruppe eher der Fliegende Wechsel am Herzen, so wollte eine andere Gruppe mehr Biegung beim Pferd erreichen. Auch Trailarbeit wurde eingebracht. Zum Abschluss gab es ein interessantes Pattern, das als Mischung aus Horsemanship, Trail und Reining jedem Reiter gut zeigen konnte, wo er steht. Reiterspiele lockerten das Ende des Horsemanship Camps auf. Vielen fiel der Abschied von den neu gewonnen Freunden schwer. IM