COWHORSE NEWS

Über falsche Vorurteile und Menschen, die etwas bewegen wollen!

Nicht immer mit dem Strom zu schwimmen, sich etwas trauen, anders zu denken als der Rest der Reiterwelt, sich nicht schlecht reden zu lassen und sein Herzblut in die Sache zu legen, an die man glaubt.

Dies konnte ich nur durch meinen Mann, Mounty alias Raimund Sablatnig (Gründer der erfolgreichen Wanderreiter Akademie Austria), lernen. Ich bin ihm unheimlich dankbar dafür, weil er mir gezeigt hat, dass man sich nicht niederschwätzen lassen soll, weil alles nicht geht, sondern besser seinen Kopf benutzen und nachdenken, wie man seinen Traum näher kommen kann. (Dies hilft nicht nur in der Reiterwelt!)

Wie oft habe ich dieses Jahr schon gehört: „Reiten mit Rindern? Ein Rindertrainingszentrum für Freizeit und Turnierreiter? Gemeinsam mit Gleichgesinnten die Cowhorse-Szene in Österreich aufbauen? Gute Idee, aber in Österreich wird dies nicht funktionieren! Wir Österreicher sind keine Rinderreiter, wir haben keine Möglichkeit zu trainieren, wir haben keine Trainer, wir haben keine Pferde dafür, es ist zu teuer, es gibt keine Ambitionen anderer Reiter, bei uns gibt es nur Reining, Trail und Pleasure, es gibt keine Möglichkeit, irgendwann einmal einen Bewerb zu gestalten, die Ranches arbeiten wenig miteinander, Freizeitreiter brauchen so etwas nicht, die schlechte Wirtschaftslage, die Eurokrise, der Pferdemarkt liegt am Boden, … das kann nicht funktionieren etc.“

 

 

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Auch schon aufs Rind gekommen? Sind wir nicht zum Knuddeln süß?

 

 

Unsere Berichte, die wir schreiben, sollen ehrlich sein und wirklich das widerspiegeln, wie wir es erlebt haben, aber auch die Zukunft aufzeigen und erzählen, was wir bereits gelernt haben, um es besser zu machen, und wie es weiter gehen soll!

Gott sei Dank gibt es ein großes, bereits funktionierendes Vorbild, das sich vor mehr als 25 Jahren ganz sicher mit den gleichen Vorurteilen herumgeschlagen hat und jetzt zu einer der größten und besten Organisationen in der Reiterei geworden ist! Nämlich unsere AWA! Danke für eure Vorbildwirkung und weiter so!

Wie oft haben sich die Pioniere der Westernreiterei generell in Europa und speziell auch hier in Österreich anhören müssen: „Westernreiten? Alle, die nicht reiten können, gehen halt zu den Westernreitern! Wer soll denn das machen? Hier gibt’s ja keine Pferde dafür! Das ist ja eine amerikanische Kultur, die sich hier nicht durchsetzten wird etc. …!“ So mancher hört auch heute noch Vorurteile anderer Reiter den Westernreitern gegenüber! Und wie groß ist unsere Szene nun geworden und wie viele tolle Reiter und super Erfolge, auch in den USA, konnten unsere österreichischen Reiter schon heimbringen! Auch euch hier ein großes Danke an eure reiterliche Vorbildwirkung und dass ihr die Schlechtredner Lügen gestraft habt.

Und Dank der AWA haben wir Cowhorse-Begeisterte ein Forum, um die Faszination Rind auch Freizeit- und Westernreitern gleichermaßen näher zu bringen!

Das Jahr 2011 stand und steht natürlich noch ganz im Zeichen der ersten Schritte!

 

 

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Kurse mit Europas führenden Rindertrainern werden ausgebaut

 

 

Trotz negativer Vorhersagen hatten wir einen Kurs mit Ute Holm, der ganz super über die Bühne ging und ein riesiger Erfolg war, auch auf Grund der großen reiterlichen Erfahrung der Teilnehmer!

Unser Kurs mit Brian Turnbull war zwar voll besetzt, jedoch auf Grund der geringeren reiterlichen Kenntnisse der Teilnehmer konnte man zwar viel allgemeines reiterliches Wissen mitnehmen, jedoch etwas weniger in der Rinderpraxis, da zu viele unerfahrene Reiter und Pferde teilnahmen.

Was wir daraus gelernt haben? Teilnehmer sollen ganz ehrlich sein, was ihr Können und das Können der Pferde betrifft. Das zu filtern, muss in Zukunft besser gelingen. Das Gewöhnen der Pferde an Rinder sowie reiterliche Verbesserungen findet ja monatlich an den Cows at Work Days statt. Bei Kursen mit Trainern wie Ute Holm oder Brian Turnbull, die natürlich preislich höher sind als ein Cows at Work Day, sollten nur 1-2 rinderunerfahrene Pferde teilnehmen, damit wir das Rinderwissen dieser Vollprofis voll ausschöpfen können und man sich nicht mit grundsätzlichem Reitvermögen befassen muss.

Besonders gut angenommen wurden und werden die Cows at Work Days! Vor allem Freizeitreiter haben das Angebot sehr schnell angenommen! Auf Grund des Tierschutzgesetzes, dass die Rinder nun nicht nur Standhaltung erfahren dürfen, sondern auch auf Koppeln müssen, kommt es immer mehr zu Begegnungen zwischen Reiter und Rind! So mancher Reiter konnte sein Pferd schon erfolgreich an die Rinder gewöhnen und hat dann großen Spaß daran gefunden. Wir haben schon öfters als einmal miteinander die Rinder bewegt.

 

 

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Begegnung mit Rindern beim Ausreiten immer wahrscheinlicher! Umdrehen, weil Rinder im Weg stehen? Wohl kaum möglich!

 

 

Hieraus ergibt sich ein großes Potenzial, denn so mancher Freizeitreiter hatte weder eine englische noch eine westernreiterliche Ausbildung. Da das Reiten mit dem Rind aber faszinierend ist und soviel Spaß bereitet, konnten wir nach so kurzer Zeit schon bemerken, dass einige Freizeitreiter beginnen, sich für die Westernreiterei zu interessieren und mehr bezüglich der Rinder wissen wollen.

Aber auch Trainer haben die Gelegenheit genutzt, mit ihren Schützlingen Wochenendtrainings zu gestalten! Dazu kann man die Halle, die Rinder, die Cuttingmaschine und die extra aufgestellten Kursboxen für die Pferde mieten! Joedy Cunningham und Reinhard Hermann haben dieses Angebot mit ihren Schülern schon angenommen! Danke für euer Vertrauen! Auf eine weitere Zusammenarbeit freuen wir uns natürlich!

 

 

Uns kann man mieten! Wetten, wir haben Spaß? Fixe Kursboxen für die Pferde!

Die Halle kann gemietet werden – je nach Trainingsbedarf mit oder ohne Cuttingmaschine!

So geht unser Motto „ride a cowhorse – have fun“ weiter. Wir sind sicher, dass wir und auch die anderen Reiter Woche für Woche mehr über Rinder erfahren werden. Der Spruch „learning by doing“ bekommt auf einmal eine ganz andere Bedeutung! Weiterhin werden auch die Rindertrainingskosten durch Sponsoring niedriger gehalten als reine Reiningkurskosten, und darauf sind wir ganz besonders stolz! Rinderreiten zu teuer? Dieses Vorurteil konnte dieses Jahr eindeutig weiderlegt werden!

Große Pläne und engere Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten und Ranches für 2012 geplant!

Wie geht es weiter in den nächsten Jahren? Gegenseitige Unterstützung und Motivation in der Cowhorse-Szene ist gefragt! Diesbezüglich ist ein Treffen aller Cowhorse-Begeisterten geplant! Es sollen mehr Ranches entstehen, die die Möglichkeit des Rindertrainings anbieten!

 

Zebus sind kleine, flinke Rinder, die die Lust am Laufen weniger schnell verlieren!

 

Einige Ranches, Richter, Reiter haben schon zugesagt! Wer seine Ideen und Vorstellungen mit einbringen will oder wer an der weiteren Aufbauarbeit der österreichischen Cowhorse-Szene interessiert ist, mitwirken will oder auf seiner Ranch ein Trainingszentrum etc. anbieten oder verwirklichen will und Hilfe benötigt, ist gerne willkommen! Ganz einfach gesagt, wer etwas bewegen will, soll sich bitte bei mir melden, damit wir wissen, wie groß die Örtlichkeit sein muss für unser Treffen! Nützt die Chance, um selbst etwas zu bewegen und eure Ideen einzubringen oder euch Hilfe zu holen! Genauer Tag wird auf der Homepage www.cowsatwork.at bekannt gegeben (mit ca. Mitte September)! Es wird auf alle Fälle ein Samstag nach der Turniersaison im Herbst sein, noch vor den ganzen Weihnachtsfeiern! 

Interessierte bitte an C:\Users\Andrea\Desktop\Warhol.jpg, Andrea Sablatnig, andreasablatnig@yahoo.de oder 0664/8413724 wenden!