Gesunde Mutterstuten – gesunde Fohlen
Ein
Ausblick auf die kommende Zuchtsaison
Empfehlungen des erfolgreichen
Quarter Horse-Züchters Bob Loomis
Text: Susan Morrison,
Übersetzung: Sonja Grünauer
Die Pflege von
Zuchtstuten ist mehr als Züchten und Fohlen großziehen.
Eine ganzjährige,
intensive Pflege der Stuten ist wichtig für ein
erfolgreiches
Zuchtprogramm.
Egal, ob man zwei oder 20 Zuchtstuten besitzt, die Hoffnungen
und Träume sind dieselben: gesunde Mutterstuten und gesunde Fohlen, die zu
erstklassigen Show-Pferden heranwachsen. Die besonders intensive Pflege der
Zuchtstuten ist der Schlüssel für die Verwirklichung dieser Träume und diese
Pflege sollte bereits lange vor der Bedeckung der Stute beginnen. Um sicher zu
gehen, dass eine Stute eine gute Zuchtstute wird, muss man ein ganzjähriges
Pflegeprogramm durchlaufen, erklärt Bob Loomis. Der sechsfache NRHA Futurity
Champion führt einen großen Zuchtstall in Marietta, Oklahoma, wo er mit Hengsten
wie Topsail Whiz und West Coast Whiz züchtet. Dawn Pohl, die gemeinsam mit ihrem
Ehemann Bill den Hengst Whizard Jac besitzt, hat eine weitaus kleinere Zucht in
Rushville, Ohio: Sie haben vier Zuchtstuten. Loomis und Pohl sind sich jedoch
einig, dass beständige Pflege von Kopf bis Fuß hilfreich ist, gesunde Fohlen zu
bekommen und die Leistungsfähigkeit der Mutterstuten zu erhalten.
Der grosse Umfang des Zuchtgeschäftes
Mit zwei hervorragenden Zuchthengsten lockt die Loomis Ranch
jedes Jahr während der Bedeckungs-Saison dutzende Zuchtstuten an. Alle diese
Pferde werden wie Familienmitglieder behandelt, mit der Liebe zum Detail. Es
gibt viele Dinge, die zu beachten sind, bevor man eine Stute decken lässt.
Besonders wichtig ist der gesamte gesundheitliche Zustand der Stute. Im Dezember
oder Jänner kommt ein Pferde-Zahnarzt in den Stall und pflegt die Zähne der
Mutterstute rechtzeitig, bevor sie
ihr Fohlen bekommt. Gute Zahnpflege verhindert spätere Zahnprobleme, die
eventuell dazu führen könnten, dass die Stute nicht mehr frisst bzw. das Futter
nicht korrekt verdauen kann. Loomis hat einige Zuchtstuten, die bis ins Alter
von 25 oder 26 Jahren noch Fohlen bekommen haben. Bevor er mit der regelmäßigen
Zahnkontrolle begonnen hat, waren die ältesten Mutterstuten nur 21 oder 22 Jahre
alt. Der nächste Schritt ist, sicher zu gehen, dass die Stute gegen Erkrankungen
geimpft ist, die ihr oder ihrem Fohlen schaden könnten. Man sollte sicher gehen,
dass das Immunsystem der Zuchtstute sehr gut ist und daher sollte sie geimpft
sein. Da man ein Fohlen nicht vor dem vierten Lebensmonat impfen kann, ist es
sehr wichtig, dass auch die Mutterstute gesund bleibt, denn sonst würde sich das
Baby sofort bei seiner Mutter anstecken. Somit hält man das Immunsystem der
Mutterstute top-fit, damit keine Krankheiten entstehen, die das Fohlen gefährden
könnten. Loomis impft seine Stuten mehrmals pro Jahr und empfiehlt auch anderen
Stutenbesitzern, eng mit ihrem Tierarzt zusammenzuarbeiten, damit sie sicher
gehen können, dass der Impfschutz der Stute immer aktuell ist. Gutes Futter das
ganze Jahr über hilft natürlich auch, um die Stuten in guter Kondition zu
halten. Es wird dadurch auch gewährleistet, dass sie genug Nahrung für sich und
die in ihrem Bauch heranwachsenden Fohlen haben. Mineralstoffe sind vor allem
für die gesunde Entwicklung der Knochen wichtig. Es gibt viele Fehlfunktionen,
wie z.B. OCD (Osteochondrosis eine
fortschreitende, orthopädische Krankheit der Knochen). Einige dieser Krankheiten
sind genetisch bedingt, jedoch gibt es sehr viele dieser Krankheiten, die
aufgrund von Mineralstoffmangel entstehen. Das Wachsen der Knochen beginnt ja
bereits im Bauch der Mutter. Wenn man also erst nach der Geburt dem Fohlen
Mineralstoffe zuführt, dann ist es zu spät. Loomis füttert ein Präparat namens
Purina, um sicher zu gehen, dass seine Zuchtstuten alle Mineralien bekommen, die
sie brauchen. Er achtet darauf, dass alle seine Zuchtstuten dieses Präparat
bekommen, bevor er sie decken lässt. Obwohl Stutenbesitzer dazu tendieren, ihre
Pferde das ganze Jahr über im Freien zu halten, sollte nicht darauf vergessen
werden, die Tiere ausreichend und vor allem richtig zu füttern. Loomis kennt
viele Leute, die ganz besonders auf das Futter ihrer Showpferde achten. Wenn man
sich dann die Weide der Mutterstuten ansieht, dann sieht das Ganze leider anders
aus.
Foto:
Laut Bob Loomis ist es wichtig, sich um die
Gesundheit der Mutterstuten zu kümmern,
damit ein möglichst langer Zuchteinsatz
dieser Stuten und ihre Leistungsfähigkeit
gesichert sind.
Die Hufe von Loomis Stuten werden alle sechs Wochen vom
Hufschmied zurückgeschnitten. Denn wenn eine Stute an den Vorderbeinen Schmerzen
hat, dann reduziert sich die Einsatzfähigkeit als Zuchtstute deutlich. Wird
jedoch auch auf die Qualität der Hufe geachtet, hält dies die Stute länger
einsatzfähig. Dies ist ein weiteres Geheimnis für die Langlebigkeit einer Zucht,
da gute Zuchtstuten nicht so leicht zu bekommen sind. Loomis hat mehrere große
Weiden, wo er eine große Anzahl an Zuchtstuten hält. Die älteren Zuchtstuten
hält er mehr in der Nähe der Stallungen, damit diese nicht mehr so weite
Strecken laufen müssen, um Futter oder Wasser aufnehmen zu können. Besonders
ältere Zuchtstuten muss man schonender behandeln, damit sie auch weiterhin gute
Zuchtergebnisse bringen können. Wenn die Stuten in Herdenhaltung den Tag auf der
Koppel verbringen, so ist dies weitaus gesünder, als wenn man sie in Boxen hält.
Auch dies wirkt sich positiv auf die Ergebnisse bei der Zucht aus. Loomis
gruppiert seine Stutenherden je nach Temperament der Pferde. Aggressive Stuten
sind zusammen auf einer Koppel. Schüchterne Stuten sind auf einer anderen Weide
untergebracht. Außerdem achtet er darauf, dass Wallache und Stuten, welche nicht
trächtig sind, niemals mit Stuten samt deren Fohlen auf einer Weide sind. Er
bringt die Stuten mit ihren Fohlen immer auf eine separate Weide, da so manche
nicht trächtige Stute versucht, das Fohlen einer anderen Stute zu stehlen. Auch
Wallache sind Fohlen gegenüber nicht besonders positiv eingestellt. Während
Loomis sich um die Pflege der Zuchtstuten kümmert, ist es die Aufgabe seiner
Zuchtmanagerin Jori Vasgaard, sich um die Fohlen zu kümmern. Sie ist
verantwortlich dafür, dass die Stuten kurz vor dem Abfohltermin auf die Ranch
zurückkommen und bis zum Abfohlen entsprechend verpflegt werden. Nach dem Decken
werden die Stuten 14, 18 und 24 Tage nach dem Deckakt auf ihre Trächtigkeit
getestet und gehen dann anschließend für die nächsten 10 Monate auf die Weide,
damit das Fohlen in ihrem Bauch in Ruhe heranwachsen kann. Ein Monat vor dem
geplanten Abfohltermin werden die Stuten zurückgeholt. Damit ist man sicher,
dass ein Fohlen auch tatsächlich bei Loomis auf die Welt kommt. Nun werden die
Stuten täglich kontrolliert, damit rechtzeitig die Harztröpfchen an den Zitzen
der Stute bemerkt werden können. Auf der Ranch verwendet man ein Fohlen-
Monitor-System, damit die Stuten in den letzten beiden Tagen vor dem Abfohlen
besonders gut kontrolliert werden können. Ein Funksender wird in die Vulva der
Stute eingesetzt. Wenn die Wehen beginnen, wird der Sender aktiv und meldet die
bevorstehende Geburt an ein Telefon oder an einen Pager. Normalerweise meldet
sich der Sender, sobald die Vorderbeine des Fohlens den Sender auslösen. Falls
die Stute bei der Geburt Hilfe braucht, bin ich rechtzeitig zur Stelle. Ich
bleibe dann in der Nähe, bis das Fohlen aufgestanden ist und bei der Mutter zu
trinken beginnt. Danach kontrolliere ich noch, ob die Nachgeburt komplett
abgegangen ist. Vor allem achte ich darauf, dass ich Stute und Fohlen soweit wie
möglich ungestört lasse und sehe immer nur zwecks Kontrolle kurz nach ihnen.
Wenn man solch ein Fohlen-Monitor-System nicht hat, dann sollte man zum
Abfohltermin immer in der Nähe der werdenden Mutter sein. Vor allem sollte man
da sein, wenn die Fruchtblase reißt, denn dann kommt das Fohlen innerhalb der
nächsten 30 Minuten. Man sollte dann prüfen, ob das Fohlen richtig oder in
Steißlage liegt. Wenn das Fohlen dann aus dem Mutterleib gleitet, sollte so
schnell wie möglich die Fruchtblase geöffnet werden, damit das Fohlen
selbständig atmen kann. Liegt das Fohlen falsch im Mutterleib, muss man
unbedingt einen Tierarzt rufen. Für kurze Zeit nach der Geburt bleiben die
Mutterstute und das Fohlen noch im Stall, damit sie besser kontrolliert werden
können. Doch dann schickt Vasgaard die beiden dann so rasch wie möglich wieder
auf die Weide. Sie denkt, dass dies für Mutter und Fohlen viel gesünder ist. Sie
achtet darauf, dass die Mutterstute keine Kolik-Anzeichen hat, denn dies ist
eine Komplikation, die oft kurz nach dem Abfohlen auftritt. Die Fohlen bekommen
Plasma zur Stärkung des Immunsystems verabreicht. Außerdem wird der Nabel mit
Novalsan behandelt. Die Mutterstuten bekommen bis zum nächsten Abfohlen im
Normalfall keinerlei Medikamentenzugabe. Auf der Loomis Ranch beeinflusst man
den natürlichen Zyklus der Mutterstuten nicht durch Zugabe von Hormonen. Die
Stuten werden bei ihrer normalen Rosse gedeckt, die normalerweise bereits 12
Tage nach dem Abfohlen wieder auftritt. Die neuerliche Bedeckung erfolgt jedoch
nur dann, wenn die Zuchtstute gesund ist und auch ihr Uterus keine Probleme
aufweist. Sollte eine Stute keine Rosse kurz nach dem Abfohlen haben, dann wird
sie mit Prostaglandinen unterstützt. Nicht trächtige Zuchtstuten werden ab
Anfang Dezember mit Licht bestrahlt, denn dies fördert das Beginnen der Rosse.
Wir schalten das Licht bereits um 6 Uhr morgens ein, bis das natürliche
Tageslicht hell genug ist, und dann wieder ab 6 Uhr abends bis ca. 10 Uhr
abends. Dies verhindert auch, dass die Stuten ein zu dichtes Winterfell
bekommen.
Foto:
Wahrlich großartige Stuten sind diese beiden
NRHA Futurity Champions, Lady El
Dorado
und Cassandra Cody. Da sie bereits älter
sind, wird auf ihre Pflege ganz besonderes
Augenmerk gelegt.
Foto:
Mutterstuten und Fohlen bleiben nach der
Geburt für kurze Zeit im Stall zur Beobachtung,
kommen jedoch so rasch wie möglich
auf die Weide, da dies gesünder für das
Aufwachsen des Fohlens ist.
Kleinere Zucht
Dawn Pohl und ihr Ehemann Bill haben den Hengst Whizard Jac im
Willies Last Resort in Centerburg, Ohio, eingestellt. Daheim in Rushville, Ohio,
haben die beiden ihre vier Zuchtstuten. Sie glauben, dass sie so ihren Stuten
die bestmögliche Pflege zukommen lassen können. So wie Loomis ist auch Pohl der
Meinung, dass die Zuchtstuten das ganze Jahr über in einem tip-top-Zustand sein
müssen. Dadurch muss man auch nichts zusätzlich machen, wenn man sie zum Decken
vorbereitet. Ihre Stuten sind Tag und Nacht auf der Weide, es gibt dort
Unterstände, welche die Pferde vor schlechtem Wetter schützen. Pohl stellt ihre
Stuten nicht ins Solarium, um sie zu einer früheren Rosse im Frühling zu
bewegen. Stattdessen verabreicht sie ihren Stuten 10 Tage lang das Präparat
Regumate und macht dann einige Tage Pause, bevor sie den Stuten eine
Prostaglandinjektion gibt, damit die Rosse beginnt. Sie impft ihre Stuten
mehrmals pro Jahr. Außerdem bekommen die Stuten auch noch eine Impfung gegen
vorzeitigen Abort im 5., 7. und 9. Monat der Trächtigkeit. Zirka vier Wochen vor
der Geburt erhält die Mutterstute noch eine Impfung, damit das Fohlen bei seiner
Geburt gegen diverse Krankheiten immun ist. Außerdem entwurmt sie ihre Stuten
kurz vor dem Abfohl-Termin. Dann werden auch die Hufe zurückgeschnitten, damit
dies nicht in den ersten Wochen nach der Geburt des Fohlens gemacht werden muss,
was die Mutterstute etwas beunruhigen kann. Pohl ist der Meinung, dass auf die
Zahnpflege der Stuten besonderer Wert gelegt werden sollte. Und genau dies ist
auch ein Teil der Pflege das ganze Jahr über. Somit muss man die Zahnkontrolle
auch nicht unbedingt kurz vor dem Abfohlen durchführen lassen.Da Pohl eine
kleine Zuchtstuten-Herde besitzt, kennt sie ihre Pferde und deren Verhalten sehr
genau. Dies ist besonders dann sehr hilfreich, wenn der Termin für das Abfohlen
näherrückt, denn sie kann die Anzeichen für das baldige Abfohlen sehr gut
erkennen. Nachdem sie nach dem Decken der Stute eine Ultraschalluntersuchung hat
machen lassen, kann sie den Termin für die Geburt des Fohlens sehr genau
errechnen. Zwei Wochen vor dem geplanten Termin wird die Stute bereits über
Nacht im Stall in eine Abfohlbox gebracht. Dort befindet sich eine Kamera. Der
dazugehörige Monitor ist im Haus der Familie Pohl, damit sie auch während der
Nacht den Zustand der Stute beobachten können. Als Vorbereitung für die Geburt
wäscht sie der Stute den Schweif und desinfiziert die Vulva. Danach wird der
Schweif eingeflochten. Pohl ist immer anwesend, wenn eine Stute abfohlt. Ich
helfe der Stute allerdings nicht, sondern ich verhalte mich ganz ruhig, damit
ich sie bei der Geburt nicht störe. Ich möchte nur sicher gehen, dass es keine
Probleme gibt, und beobachte, ob die Vorderbeine und die Nase des Fohlens zuerst
kommen und ob die Fruchtblase geöffnet ist, damit das Fohlen gleich nach der
Geburt atmen kann. Den Tierarzt rufe ich normalerweise nur, wenn es
Komplikationen bei der Geburt gibt. Normalerweise reicht es aus, wenn er am
nächsten Tag zur Kontrolle vorbei kommt. Die Mutterstute und ihr Fohlen bleiben
die nächsten 24 Stunden im Stall, danach kommen sie täglich für einige Stunden
auf eine kleine Koppel. Nach einigen Tagen kehrt die Mutterstute zusammen mit
ihrem kleinen Fohlen auf die große Weide zurück. Nicht trächtige Stuten und
trächtige Stuten sind nicht gemeinsam auf einer Weide. Stuten mit Fohlen sind
auf einer separaten Weide untergebracht. Bei den Pohls wird eine Stute nur dann
wieder gedeckt, wenn sie den Zeitpunkt dafür für geeignet halten. Normalerweise
warten sie einmal auf die erste Rosse nach dem Abfohlen, verabreichen der Stute
dann für 10 Tage das Präparat Regumate. Die Zuchtstute wird 15, 30 und 45 Tage
nach dem Deckakt auf ihre Trächtigkeit geprüft. Falls die Stute nicht
aufgenommen hat, dann hat man immer noch genügend Zeit, um nachzudecken. Nach
dem Abfohlen erhöht sie die Kraftfutter-Ration der Mutterstute, um sie zu
vermehrter Milchproduktion anzuregen. Besonders im Winter erhöht sie die
Kraftfutter-Ration und die Menge an Heu, denn säugende Mutterstuten brauchen
mehr Nährstoffe. Wenn sie dann die Fohlen von der Mutter entwöhnt, reduziert sie
auch den Kraftfutter-Anteil, damit sich die Euter leichter zurückbilden können.
Außerdem füttert sie das ganze Jahr über Mineralstoffe, die das gesunde
Knochenwachstum des Fohlens fördern. Das wichtigste, das Züchter machen sollten,
ist Aufzeichnungen über die Trächtigkeit ihrer Stuten zu führen. Stuten machen
bei jeder Trächtigkeit dieselben Phasen durch. Fohlt eine Stute zwei Wochen zu
früh ab, kann man rechnen, dass dies bei der nächsten Trächtigkeit wieder der
Fall sein wird. Daher unbedingt Buch darüber führen! Beachtet die Empfehlungen
dieser beiden Züchter, egal ob ihr eine große oder kleine Zucht habt. Eure
nächste Zuchtsaison könnte für euch etwas leichter und vor allem auch
erfolgreicher werden!
Foto:
Die vier Zuchtstuten der Pohls bleiben Tag
und Nacht auf der Weide, haben jedoch
dort Unterstände, die sie vor schlechtem
Foto:
Wetter schützen.
Da Frau Pohl eine kleine Zuchtstutenherde
hat, kennt sie all ihre Stuten sehr gut und
merkt dadurch auch, wann bei einer Stute
die Zeit zum Abfohlen gekommen ist.