American Quarter Horse International

v. Heinz Langer

 

Das Ende einer Legende – Smart Little Lena ist nicht mehr

Smart Little Lena, der beste Sohn des berühmten Doc O᾽Lena, der wieder der bedeutendste Sohn des großen Doc Bar war, lebt nicht mehr.

Smart Little Lena war einer der wichtigsten Vererber der Rasse und nebenbei auch der  Großvater der jetzt siebenjährigen Cuttingstute des Verfassers, Smart Jac Torima, die auch als All Around-Pferd beste Dienste leistet.

 

 

 

Foto: Smart Little Lena, der als bedeutendster Broodmare Sire aller Zeiten gilt.

 

 

 

Smart Little Lena war eine Berühmtheit, nicht nur was seine persönliche Leistung im großen Sport, sondern auch die seiner Nachkommen betrifft!

Mit Bill Freeman  im Sattel eroberte der Hengst in den Jahren 1982 und 1983 die Triple Crown der National Cutting Horse Association: Er gewann 1982 die Futurity und im folgenden Jahr sowohl die Super Stakes als auch die Derby Championships. Er gewann dabei 743.275 $ und wurde damit eines der Leading Horses der Cutting-Industrie. Das war ein reichlicher Verdienst, aber erst der Anfang.

Der 1979 geborene Hengst musste nach einem Schlaganfall auf der Manion Ranch in Aubrey, Texas, am 30. August dieses Jahres eingeschläfert werden.

Smart Little Lena zeugte 1.306 Money Earners mit einer Rekordgewinnsumme von 37 (!) Millionen Dollar. Darunter waren nicht nur die bedeutendsten Cutting Horses, sonders auch Reined Cow Horses, Reining Horses und Rodeo Competitors. Seine Nachkommen gewannen zahllose Großveranstaltungen und World Championships und erreichten damit 8.748 AQHA Points. Unter anderen zeugte er den Leading Cutting Earner aller Zeiten, Red White and Boon, einen 1988 geborenen Gelding mit 922.063 $ Gewinnsumme.

Smart Little Lena wurde von Hanes Chatham gezüchtet und als Dreijähriger syndikatisiert. Er verbrachte seine letzten 27 Jahre auf der Manion Ranch.

Der Inhaber der Ranch, Tommy Manion, berichtet, dass der Hengst vor allem durch seine Töchter die Berühmtheit erlangte, die ihn unvergesslich machten.

„Seine Hengstfohlen waren sehr athletisch, extrem ‚Cowy‘ und extrem klug (smart) und lernfähig“, erzählt Manion, „Da er selbst ein großes Show Horse war und nur die leistungsfähigsten Stuten deckte, offenbarte er sich tatsächlich  als großartigster Broodmare Sire, der in der Geschichte der QH-Rasse bisher bekannt wurde.“

 

 

 

Foto: Die dreijährige Smart Jac Torima, eine Enkelin von Smart Little Lena, von seinem Sohn, Smartin, aus einer Freckles Command-Stute, von Jac O Rima, bei ihrem ersten Cuttingtraining.

 

 

 

Smart Little Lena stellte auch einen bemerkenswerten Rekord als Großvater auf. Seine Söhne zeugten Gewinner von 66,5 Millionen Dollar, während seine weiblichen Nachkommen Pferde produzierten, die 44,2 Millionen Dollar gewannen. Eine seiner Töchter, Smart Little Kitty, brachte 1988 High Brow Cat zur Welt, einen Hengst, dessen Nachkommenschaft bislang 40,5 Millionen Dollar Preisgeld gewannen, was ihn zum Leading Cutting Sire aller Zeiten macht.

„Das faszinierendste an seinen Töchtern ist, dass sie mit der Anpaarung jeder Blutlinie großartige Fohlen bringen“, sagt Manion. „Wenn ihr euch die Vielzahl der heutigen Tophengste anseht, so stammen die meisten ihrer erfolgreichen Kinder aus Töchtern von Little Lena.“

Tommy Manion bestätigt auch, dass noch genügend Gefriersamen von Smart Little Lena für viele Jahre zur Verfügung steht, der von der Colorado State Universty verwaltet und betreut wird.

„Smart Little Lena war großartig für jeden, der ihn nur berührte“, sagt Manion. „Er war so berühmt und respektiert bei den Leuten aus der Industrie. – Er wird für immer eine unvergessliche Legende bleiben!“

 

AQHA Regeländerungen ab 2011

Die American Quarter Horse Association (AQHA) hat bereits jetzt die Regeländerungen veröffentlicht, die ab 2011 greifen. Die wichtigsten Änderungen sind:

Cowboy Mounted Shooting, Ranch Horse Pleasure, Limited Rider Working Cowhorse und Green Jumping werden als neue Disziplinen von der AQHA anerkannt.

In allen Klassen, die als Einzelprüfung laufen, kann ein einzelner Reiter bis zu drei Pferde in der Junior und bis zu drei Pferde in der Senior Open starten. In all-ages Open-Klassen sind maximal vier Pferde pro Reiter gestattet. In (Novice) Youth und (Novice) Amateur und Select-Klassen liegt das Maximum bei drei Pferden pro Vorsteller. Select-Teilnehmer dürfen insgesamt bis zu drei verschiedene Pferde in Amateur- und Select-Klassen starten.

Amateure können geleaste Pferde auf AQHA-Turnieren vorstellen, sofern sie die folgenden Regeln beachten:

Das Leasing-Verhältnis muss bei der AQHA im Vorfeld der Show angemeldet werden. Der Vertrag, den Pferdebesitzer und -mieter miteinander abgeschlossen haben, muss der AQHA zusätzlich zum Leasing-Formular in Kopie vorliegen.

Alle Kosten, die das Pferd betreffen, muss der Amateur (Leasingnehmer) selbst tragen.

Auch Familienmitglieder oder Trainer des Amateurs, der ein Pferd geleast hat, dürfen dieses Pferd bei Turnieren vorstellen. (Quelle: DQHA)