Wanderritt von Fr�ttingsdorf zur M�hlviertler Alm
11.-18. Juni 2009
Text: Angela Pauliny
Am 11. Juni um 9.00 Uhr ging es los. Das Wetter war sehr sch�n und unsere Pferde waren munter. Wir waren zu f�nft unterwegs: Peter mit seinem Traber Speedy, Eva mit Barney, einem ungarischen Warmblut, Silvia mit ihrer Araberstute Ahysa, Marcus mit Steve, seinem Appaloosa, und ich mit meiner Paintstute Socke. Peters Frau Tanja fuhr das Begleitfahrzeug.
Der erste Tag f�hrte uns �ber R�hrabrunn, wo wir Mittagsrast beim Gasthaus Huber machten. Die Abendstation war die Weinviertler Western Ranch in Eggendorf im Thale. Unsere Pferde durften sich auf einer sch�nen Koppel ausruhen. Wir wurden mit Gegrilltem verw�hnt und verbrachten die Nacht im Strohlager.
Am n�chsten Morgen ging es zeitig los. An diesem Tag waren wir nur vier, da Peter zu einer Hochzeit musste und er Speedy daher wieder heimbrachte. Unser Weg f�hrte uns durch dichte W�lder, aber wir fanden durch unser �Navi� den richtigen Weg hinaus. Zu Mittag machten wir Rast in Raschala bei einem Heurigen. Am Nachmittag hatten wir nicht so viel Gl�ck mit dem Wetter, denn es fing zu regnen an.
Wir ritten Richtung Kleinwetzdorf zur Ranch von Martin Rirsch. Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder durch einen sch�nen Wald und standen pl�tzlich vor einem Wildgehege, welches in der Karte nicht eingezeichnet war. Also mussten wir wieder retour und einen anderen Weg versuchen. Nach kurzer Zeit standen wir auf einmal wieder vor diesem Gehege. Diesmal wurden unsere Pferde jedoch nerv�s. Wir bemerkten auch sofort warum. Ein Wildschein mit ihren Jungen! Wir drehten sofort um und beeilten uns, aus dem Wald herauszukommen. Leider mussten wir jetzt eine ziemlich lange Strecke auf der Stra�e zur�cklegen, um zu unserer Abendstation zu kommen. Daf�r wurden wir sehr herzlich empfangen und mit einem supertollen Abendessen verw�hnt. Unsere Vierbeiner durften auf einem sch�nen, gro�en Paddock mit Zugang zu einer Wiese den restlichen Abend und die Nacht verbringen.
Am drittenTag ging es nach einem sehr guten Fr�hst�ck weiter Richtung Radlbrunn. Einen kurzen Teil dieser Strecke begleiteten uns Martin Rirsch und Susanne, eine Einstellerin. In Radlbrunn, unserer Mittagsrast, stie�en Peter mit Speedy und Tanja wieder zu uns. Es ging nun wieder zu f�nft weiter Richtung Zemling, wo wir die Nacht im Distanztrainingsstall von Frau Mauritsch verbrachten.
Der vierte Tag f�hrte uns nach Langenlois. Es ging hier zum ersten Mal ziemlich viel bergauf und bergab, zus�tzlich brannte uns die Sonne in den Nacken. Ziemlich m�de kamen wir in Langenlois beim Heurigen �Zur langen Sonne� an. Wir st�rkten uns und unsere Pferde. Nachdem wir uns erholt hatten, ging es weiter Richtung Stratzing zum Isl�nderzucht-Hof von Frau Rubek.
Am f�nften Tag in der Fr�h wurde Barney, unser Senior, in den H�nger verfrachtet, da ihm der letzte Tag doch ziemlich zugesetzt hatte und der heutige Tag noch anstrengender sein w�rde. Eva wollte ihm diesen Tag ersparen. So fuhr er per �Taxi� zu unserer n�chsten Abendstation. Wir �brigen vier ritten los Richtung N�hagen. Es war eine der sch�nsten, aber auch steilsten Strecken unseres Rittes. Es ging steinig und felsig bergauf, aber unsere Pferde hielten tapfer durch. Daf�r kamen wir schon am fr�hen Nachmittag an. Sie durften den Rest des Tages auf einer wundersch�nen Waldkoppel gemeinsam mit uns verbringen und sich erholen� gemeinsam, denn wir schliefen alle im Zelt,.
Nach einem tollen Fr�hst�ck im Gasthof Schwarz ging es am sechsten Tag wieder zu f�nft ab Richtung Purk zu unserer Mittagsrast. Diese Strecke war ziemlich lang und anstrengend f�r unsere Pferde. Wir gingen sehr viel auf Stra�en bergauf. Die Sonne brannte uns auch an diesem Tag ordentlich in den Nacken. Nach unserer Mittagsrast kamen wir noch auf einem Trampelpfad im Wald zu einer extrem schmalen Holzbr�cke, auf welche unsere Pferde auch noch hinuntersteigen mussten. Vier schafften es nach anf�nglichem Z�gern ganz gut. Ahysa, unsere Araberstute, verweigerte aber komplett. Nachdem wir dann nur noch den Ausweg sahen, mit unserem Pferden einfach weiter zu gehen, nahm wohl Ahysa ihren ganzen Mut zusammen und sprang fast hin�ber, wobei sie Marcus, der Silvia half, fast draufsprang. Wir dachten schon �so, jetzt ist das Ende da�! Aber Gott sei Dank ist weder Marcus noch Ahysa etwas passiert, und wir konnten unseren Ritt fort setzen. Ziemlich geschafft kamen wir um 20.00 Uhr bei unserer Unterkunft im Gasthof Lang an. Tanja hatte zwischenzeitlich alles f�r uns und unsere Pferde vorbereitet.
Am Tag sieben ging es weiter Richtung Altmelon zum Reiterhof Spiegel. Diesmal wurde Barney wieder von unserer Mittagsrast von Tanja mit dem H�nger abgeholt und zur Abendstation gebracht, da ihn der vergangene Tag ziemlich geschafft hatte. Wir ritten weiter durch eine wundersch�ne Gegend, die sehr gut markiert war, Richtung Altemelon, wo Barney, Eva und Tanja schon auf uns warteten. Wir bekamen tolle Zimmer und ein super gutes Abendessen und unsere Pferde wieder eine sehr sch�ne Koppel.
Nach einem ausgezeichneten Fr�hst�ck ging es am achten und letzten Tag weiter zu unserer Mittagsrast nach Haid. Diesmal war auch Barney wieder voll dabei. Der letzte Tag war schnell geschafft, denn er war der k�rzeste. So kamen wir schon um 16 Uhr an unserem Ziel, der StoneHill Ranch, an und wurden dort bereits von Margit und Felix Kern erwartet.
Wir waren alle hundem�de, aber �bergl�cklich und ganz furchtbar stolz auf unsere vierbeinigen Freunde!!! Es war eine supertolle Leistung von unseren Pferden, da es der erste Wanderritt f�r sie gewesen war! Aber sicher nicht der letzte. � F�r n�chstes Jahr schwebt uns ein Ritt ins Burgenland vor. � Mal sehen!!!
Angela Pauliny
www.sweetwaterranch.at