Quarter Horse international & national

 

Text: Ramona Billing/Dr. Irene Mlekusch/HL
Fotos: Art&Light/Bonaga

 

Erfolgreiches Trio aus Vorarlberg

Drei M�dels aus Vorarlberg schlugen sich tapfer bei den Bayerischen Meisterschaften in Kreuth vom 29. Mai bis 2. Juni 2009. Karoline Keplinger konnte mit ihrem sechsj�hrigen BH Is Dun-Sohn, aus einer Dry Doc-Stute namens BH Mic N Dry, in der AQHA Show 3 und 4 den 6. Platz im Novice Amateur Trail unter 14 Startern erreichen. Auch Astrid T�rtscher belegte gute Platzierung in den Novice-Bewerben mit Black Buena Lena. Die f�nfj�hrige Stute brachte ihr in der Novice Amateur Horsemanship unter 15 Startern einen 3. und einen 9. Platz. In Show 3 und 4 lief es im selben Bewerb unter ebenso vielen Startern insgesamt noch besser (4. und 5. Platz).  Besonders stolz kann das Team aber auf den 5. Platz in der Novice Amateur Reining sein, die mit 35 Startern sehr gut besucht war. Nicola Wazura und ihr Benitos Joe Dakota konnten vor allem im Trail ihr K�nnen beweisen. In den AQHA Shows 1 und 2 wurden die beiden im Novice Amateur Trail mit einem 1. (Score 71,5) und einem 2. (Score 71) Platz unter 18 Startern belohnt. Diese hohe Level konnten sie in den Shows 3 und 4 noch �berbieten mit zwei Siegen unter 14 Startern und Scores mit 73 und 71,5. Im Amateur Trail erreichte das Team zun�chst in Show 1 und 2 Platz 6 und 7 (16 Starter), um sich in Show 3 und 4 auf den 2. und 3. Platz zu steigern. Dass der 15-j�hrige Wallach nicht nur f�r den Trail geeignet ist, bewies Nicola in der Novice Amateur Reining unter 35 Startern mit jeweils dem 3.Platz (Score 70 und 69).

 

Celebration 2009 � Idee eines Top-Events f�r Western Pleasure und Hunter hat gez�ndet!

 

Bereits zum dritten Mal lud Carola Vey/D zur Celebration ein, einem Event f�r 3-j�hrige Turnierdeb�tanten in der Western Pleasure und in Hunter under Saddle. Die Celebration, die wie in den Vorjahren einen der H�hepunkte der Bavarian Summer Show in Kreuth bildete, war dieses Jahr um eine  Klasse erweitert worden: die Longe Line f�r 2-j�hrige Pferde. Insgesamt ging es um 34.000 Euro Preisgeld sowie um jede Menge attraktive Sachpreise im Wert von �ber 10.000 Euro. Gerichtet wurde die Show von den NSBA-Richtern Ruth Ellen/USA, Jan Boogaerts/B und Pierre Ouellet/I.

 

Erfolgreiche Premiere der �sterreichischen Reiterinnen:

Marlanas Hot Krymsun/Annemarie Brieger gewinnt Longe Line

23 Pferde aus Deutschland, Italien, �sterreich und den Niederlanden wurden in der Pr�fung vorgestellt, von denen die Top Ten das beachtliche Preisgeld von 5.000 Euro unter sich aufteilten. Den Champion-Titel in der ersten Longe Line Celebration und �ber 1.220 Euro Preisgeld sowie ein wertvolles Schmuckst�ck, gesponsert von Stefano Giacomazzi, konnte Annemarie Brieger mir ihrer 2-j�hrigen Stute Marlanas Hot Krymsun erringen. Die Stute, die aus der Zucht von Horst M�ller/Drei Lindenhof stammt und bereits als J�hrling European Champion in der Halter war, ist eine Tochter von One Hot Krymsun aus der Marlana Special Glow. Von One Hot Krymsun stammt auch der Zweitplatzierte One Lightning Krymsun, vorgestellt von Nina Leiner. Platz 3 ging an Simple Invited und Ester Weber aus Tschechien.

Weitere �sterreicherinnen, die unter die Top Ten kamen, waren auf Platz 6 � Iris Oplusstil mit AGR Best A Good Time, im Besitz von Saad El Din Hadj-Abdou, und auf Platz 7, Johanna Grabner auf Good Champagne Only, im Besitz von Ing. G�nter P�ck.
Lord Im Sleepy wird unter Iris Oplusstil Vierte in der NSBA European Champion Hunter under Saddle
Der 3-j�hrige Wallach Lord Im Sleepy, geritten von Iris Oplusstil, ist ein Sohn von Too Sleepy to Zip, aus der Lords Petite Lady. Besitzerin ist Tanja Trixner, �sterreich.

 

Q9 � Westernturnier der Superlative
4-fach AQHA Show, DQHA Futurity/Maturity, Deutsche Meisterschaft Reining und NSBA Futurity

Vom 2. bis 11. Oktober 2009 wird in der Aachener Soers die Q9 ausgetragen. � Ein Pflichttermin f�r Westernreiter. Die Hauptschau der Deutschen Quarter Horse Association verspricht erneut Westernreitsport auf Weltniveau. Zur  International DQHA Championship und Futurity/Maturity werden �ber 600 internationale Teilnehmer erwartet, die in den elf popul�rsten Westerndisziplinen um beachtliches Preisgeld wetteifern werden.
Bereits am Freitag (9. Oktober) beginnen die Futurity-Pr�fungen. Die Futurity Halter-Klassen werden wie gewohnt am (zweiten) Samstagvormittag stattfinden. Einzig die Reining Futurity wird aufs erste Wochenende vorgezogen, um den Startern die M�glichkeit zu geben, vor der Reining Futurity der NRHA schon bei der DQHA Futurity dabei zu sein. F�r die AQHA Halter-Klassen ist ein Block in der Mitte der Q9 vorgesehen.


10.000 Euro f�r die besten Drei: Mario Palma Futurity 2009

Eine der h�chstdotierten Futuritys f�r 3-j�hrige Quarter Horses findet im Oktober in Italien statt.

Vom 22. bis 25. Oktober 2009 findet in Verolanuova (Italien) die Mario Palma All-Around Futurity statt. Mit 10.000 Euro garantiertem Preisgeld f�r die besten drei Pferde z�hlt diese Pr�fung zu den h�chstdotierten Futuritys f�r 3-j�hrige American Quarter Horses in Europa. Die Pferde starten in Western Pleasure, Hunter under Saddle und Trail. (Der Pattern wird f�r Jungpferde ausgelegt.) Die Einzelergebnisse werden addiert. Das beste Pferd in der All-Around-Summe ist der Gewinner.

Die Mario Palma Futurity findet im Rahmen einer 4-fach AQHA Show statt, welche auch die italienische ISSP Futurity einschlie�t. Ein Start auf der Mario Palma l�sst sich daher gut mit dieser Show kombinieren.

Teilnehmer an der Mario Palma Futurity k�nnen auch auf der 4-fach AQHA Show und an der ISSP Futurity starten. Die italienische Futurity funktioniert etwas anders als in Deutschland: Wenn ein Hengst zum Beispiel im Jahr 2008 einbezahlt ist, sind alle 2009 geborenen Fohlen startberechtigt. Die einbezahlten Hengste k�nnen auf der Homepage der AIQH (www.aiqh.it) nachgelesen werden. Auf der ISSP Futurity geht es um 7.400 Euro (added).

In Verolanuova sind 2- und 3-years-old Western Pleasure, 2- und 3-years-old Hunter under Saddle, 3-years-old Trail sowie Non Pro Western Pleasure, Hunter under Saddle und Trail (jeweils 4-year-old) ausgeschrieben.

Weiters gibt es noch drei Open Futuritys f�r 3-j�hrige Pferde der AIQH, an denen alle American Quarter Horses teilnehmen k�nnen. Sie werden in den Disziplinen Western Pleasure, Hunter under Saddle und Trail durchgef�hrt. Den AIQH Champions winkt jeweils ein Trophy-Sattel.

  

Rich Colors von America�s Horse

Fellfarbe �Champagne� und �Silber�

1. Champagne:

Champagne ist ein Aufhellungsgen und geh�rt zu den Genen, die sowohl die rote wie auch die schwarze Farbe beeinflussen.

Es gibt 3 verschiedene Auspr�gungen, die vom Aufhellungsgen Champagner ausgel�st werden.


 

1.1.                Gold:

Gold bezeichnet man einen Fuchs (sorrel) mit dem Champagne-Gen, nicht mit einem Palomino zu verwechseln. Die Farbe des Langhaars kann dabei von wei� bis golden variieren. Das Deckhaar ist meist cremewei� bis golden.

1.2.                Amber:

Amber bezeichnet ein braunes (bay) Pferd mit Champagne-Gen, nicht zu verwechseln mit einem Buckskin. Sein Fell hat eine goldene Farbe, die aber nie so dunkel sein kann, dass man es mit einem normalen Braunen verwechseln k�nnte. M�hne und Schweif sind dunkelbraun.

1.3.                Classic:

Classic Champagnes sind Rappen mit Champagne-Gen, nicht mit einem Grullo zu verwechseln. Er wirkt am K�rper manchmal eher grau, manchmal geht die Farbe ein wenig ins grau-br�unliche. M�hne und Schweif sind dunkler als der K�rper, aber nicht schwarz, sondern dunkelbraun.

Charakteristika:

Champagne-Fohlen sind zun�chst dunkler und werden mit zunehmendem Alter heller. Sie werden mit blauen Augen geboren, die sich im Fohlenalter mehrmals ver�ndern. Ausgehend von blau, werden sie gr�ulich, dann cremefarben, um schlie�lich einen helleren Braunton zu erhalten. Einige Pferde behalten die blaue oder gr�ne Augenfarbe ihr Leben lang. Alle Pferde mit Champagne-Gen werden mit rosafarbener Haut geboren, die normalerweise dann etwas dunkler wird. Oft kommt auch gefleckte Haut an Augen, Maul, unter dem Schweif und an Euter/Schlauch vor. Diese Zeichnung unterscheidet sich allerdings von der bei Appaloosas. Ein weiteres Merkmal des Champagne-Gens ist, dass es einen metallischen Glanz im Fell verursacht, was nicht auf alle Pferde mit diesem Gen zutrifft.

2. Silber auch �Silver Dapple�:

Das Silver Dapple-Gen wirkt sich nur auf schwarzes Pigment aus, betrifft daher nur Rappen und Braune. Au�erdem wird nur das Langhaar aufgehellt, also M�hne, Schweif und �ppiger Fesselbehang.

Hier gibt es 2 Auspr�gungen, die von diesem Gen ausgel�st werden.

2.1. Red Silver:

Red Silver entsteht aus einem Braunen und hat ein rot- bis rostbraunes Fell. Das Langhaar ist wei�-grau und schimmert silbrig. Augen und Haut sind in der Regel dunkel.

2.2. Black Silver:

Rappen mit Silver Dapple-Gen nennt man Blue oder Black Silver. Sie haben ein dunkelbraunes bis fast schwarzes Fell und helles silbriges Langhaar. Augen und Haut sind hier auch dunkel.

Von der AQHA Homepage kann als Free Download unter http://americashorsedaily.com/horse-color-and-markings-chart/ eine Tabelle Color & Markings heruntergeladen werden.

Zucht: Das R�tsel um das Champagne-Gen ist gel�st

Deborah Cook, eine Studentin von Dr. Ernest Bailey an der Universit�t von Kentucky hat den DANN-Code des Champagne-Gens geknackt und die verantwortliche Gen-Mutation entdeckt.

Es ist nun endlich m�glich, Pferde auf das Champagne-Gen testen zu lassen. Der Test wird z.Zt. von folgendem Labor in den USA angeboten: University of Kentucky, www.ca.uky.edu/gluck/EPTRL.asp, Preis 45 USD. Nach R�cksprache mit dem ICHR (Internationalen Champagne Horse Registry) soll der Champagne-DANN-Test demn�chst auch von der UC Davis, University of California, angeboten werden.
Diese M�glichkeit sollten alle Z�chter, K�ufer und Besitzer von Champagnes in Anspruch nehmen. Auf diese Weise k�nnen in Zukunft falsche Farbregistrierungen und Verwechselungen mit Creme-Gen-Tr�gern vermieden sowie genetische Farbergebnisse bei Anpaarungen ber�cksichtigt werden.
Das Champagne-Gen bewirkt eine �hnliche Aufhellung der Fellfarbe wie das Creme-Gen, weshalb es oft zu Verwechslungen kommt. Das Champagne-Gen vererbt sich dominant. Nur ein Pferd, das ein Champagne-Gen tr�gt und aufzeigt, kann dieses weiter vererben. Champagne-farbene Pferde werden mit dunklem Fell und mit blauen Augen und rosa Haut geboren. W�hrend die Augen sp�ter abdunkeln auf amber oder hazel, bleibt die Haut rosa. Zirka ab dem zweiten Monat werden die f�r das Champagne-Gen typischen �freckles� (Sommersprossen) um das Maul, die Augen, unter der Schweifr�be und an den Genitalien sichtbar. Der metallische Glanz im Fell ist zwar meistens vorhanden, ist aber kein alleiniges Indiz f�r das Vorhandensein eines Champagne-Gens.
Folgende Farben sind in Kombination mit dem Champagne-Gen m�glich:
Black - Classic Champagne
Seal Brown - Sable Champagne
Bay - Amber Champagne
Sorrel - Gold Champagne
Palomino - Gold Cream Champagne
Buckskin - Amber Cream Champagne
Dun - Amber Dun Champagne
Grullo - Classic Dun Champagne
(sowie weitere Kombinationen mit grey, roan, silver etc.)
Entsprechend viele Farb- und Merkmalbeispiele findet man auf der Homepage des Internationalen Champagne Horse Registry: www.ichregistry.com.

Viele Palominos und Buckskins werden ebenfalls mit blauen Augen geboren und k�nnen �hnliche Merkmalen wie die hellere Haut mit Pigmentflecken und den Fellglanz aufzeigen, sind daher mit Champagnes leicht zu verwechseln. Es gilt jedoch die Regel: Ein Champagne muss einen champagne-farbenen Elternteil haben.
Bei der Anpaarung von Champagnes untereinander kommt es nicht zu einer addierenden Aufhellung am selben Pferd, wie es z.B. beim Cremello oder Perlino durch das doppelte Creme-Gen der Fall ist. Es gibt aber Pferde, die neben dem Champagne-Gen auch das Creme-Gen tragen und die beiden Gene unabh�ngig oder auch zusammen vererben k�nnen. Aus solchen Anpaarungen kann es zu einem dem Cremello zum Verwechseln �hnlich aussehenden Gold Cream Champagne kommen � einem Palomino, der zus�tzlich durch das Champagne-Gen auf wei� oder creme aufgehellt ist.
Ist ein oder sind beide Elterntiere als Einzel- oder Doppel-Gen-Tr�ger f�r Champagne und/oder Creme bekannt, macht es Sinn, das Fohlen auf beide Gene testen zu lassen, um sicherzustellen, durch welche Gene die Aufhellung letztendlich entstanden ist.
Die AQHA und die APHA erkennen nach Angabe des Z�chters/Besitzers die Champagne-Farbe an, indem sie unter Markings den Zusatz �carries champagne dilution� vermerken. Das Pferd wird aber nach wie vor in der Basic Color registriert. Ob die verschiedenen Champagne-Farben einmal offiziell anerkannt und eintragungsf�hig werden, bleibt abzuwarten.

Der wohl bekannteste Champagne-Vererber in der Quarter Horse-Zucht ist der als Palomino registrierte Gold Champagne-farbene Cougarand. Er ist ein Peppy San Badger-Sohn aus der Gold Champagne-farbenen Doc᾽s Yellow Rose, einer Cuttingstute, die ebenfalls als Palomino registriert war.
Cougarand ist in den meisten Pedigrees der in Deutschland stehenden Champagne Quarter Horses zu finden.
Quelle: Internationales Champagne Horse Registry
Autor: Andrea Sya, Crossfield-Ranch

www.wittelsbuerger.com

 

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Western Pleasure � neues AQHA-Video

Die neue DVD zeigt euch anschaulich in nebeneinander liegenden Aufnahmen, was der Western Pleasure-Richter sehen und was er nicht sehen will.

Sowohl der Anf�nger als auch der erfahrene Profi findet hier wertvolle Tipps, wie er seine Bewertung verbessern und Fehler vermeiden kann!

Zu bestellen unter www.aqha.com

 

AustrianQHA Youth Cup 2009 und AQHYA World Cup 2010 Qualifikation

Gewertet werden die Disziplinen Trail, Reining, Western Pleasure, Western Riding und Horsemanship. Voraussetzung f�r die Punkteauswertung des AustrianQHA Youth Cup ist die Pferd/Reiterkombination. Die Teilnehmer m�ssen Mitglied der AmericanQHA und der AustrianQHA sein. Jugendliche, die sich f�r den AQHYA World Cup 2010 qualifizieren wollen, m�ssen die �sterreichische Staatsb�rgerschaft besitzen und ebenfalls Mitglieder der AustrianQHA sein.

Cup-Turniere 2009, die zur Punkteauswertung herangezogen werden:

CUP 1 � 13.03.-15.03. Weikersdorf

CUP 2 � 01.05.-03.05. Weikersdorf

CUP 3 � 17.09.-20.09. Sommerein

CUP 4 � 24.10.-26.10. Sommerein

Zwischenstand des AustrianQHA Youth Cup 2009 Cup-Turniers 1 + 2:

01

Rene

Brieger

56

02

Julia

Gaupmann

42

03

Marie

Schranz

37

04

Natalie

Samek-G�schl

35

05

Christina

Gruber

31

06

Thanee

Melcher

20

07

Janine

Petschnig

17

08

Alexandra

Hagl

15

09

Sabine

Bac

11

10

Katarzyna

Krawczyk

10

11

Stefanie

Kohlweg

09

12

Alexandra

Morocutti

07

12

Anja

Maringer

07

12

Blanka

Kuzniak

07

13

Anna

Elzbieciak

06

14

Chantal

Wolf

05

15

Alexander

Nestelberger

03

F�r Fragen steht die Jugendbetreuung der AustrianQHA jederzeit und gerne zur Verf�gung. www.aqha.at

Text: G. Michalek