Katharina Skalnik

 

Ich hei�e Katharina Skalnik, werde am 11. August 18 Jahre und wohne in St. Margarethen im Burgenland. Wie viele M�dchen schw�rmte ich schon als kleines M�dchen f�r Pferde.

Nachdem ich meine Mutter fast ein Jahr angefleht hatte, erhielt ich mit sechs Jahren meine erste Reitstunde auf einem  Pony mit Westernsattel. Nat�rlich hatte ich noch keine Ahnung �ber den Unterschied von Englisch- zu Westernreiten. Es war einfach wichtig, auf einem Pferd zu sitzen.

Bald darauf durfte ich auf die �gro�en Pferde�. In einem kleinen Stall in Wimpassing lernte ich Englischreiten. Durch eine gute F�gung des Schicksals (wir �bersiedelten) musste ich den Stall wechseln und lernte in St. Margarethen das Westernreiten kennen. Nachdem ich die Grundz�ge kennengelernt hatte, war ich richtig begeistert und wollte mehr lernen.

�ber eine gute Freundin kam ich zur Reitanlage M�rbisch, im Besitz von Beate Halwax. Da f�hlte ich mich gleich richtig zu Hause. Es waren viele gleichaltrige M�dchen im Stall, und  bei vielen Reitstunden und Ausritten kam das richtige Westernreitfieber. Im Jahr 2004 machte ich auf Olly by Golly, Beates ehemaligem Turnierpferd, das WRC und zwei Jahre sp�ter das WRC in Bronze. Mit Olly machte ich viele Erfahrungen und hatte auch sehr viel Spa�.

Als ich meine Mutter auch �berredete, sich auf ein Pferd zu setzen, war der Entschluss bald gefasst, dass ein eigenes Pferd her muss. Es sollte ein verl�ssliches, aber auch gut ausgebildetes Pferd sein. Also machten wir uns auf die Suche, was gar nicht so einfach war, da ich bestimmte Vorstellungen von meinem perfekten Pferd hatte. Ich wollte unbedingt eine Palominostute, obwohl jeder Reiter sagt: �Das richtige Pferd hat keine Farbe.� Wir durchk�mmten fast ganz �sterreich und kn�pften dabei ganz tolle Kontakte. Ich durfte viele Pferde reiten, aber das richtige war einfach nicht dabei. So beschloss ich, die Suche auszudehnen.

Ganz frech schrieb ich im Namen meiner Mutter ein Mail an Rudi Kronsteiner, ob er nicht ein passendes Pferd h�tte. Eine Woche sp�ter waren wir in Deutschland, denn Rudi hatte das passende Pferd f�r mich. Es war eine Palominostute mit Namen Genuine Jesse Jay. Wir waren uns sofort sicher. �Das ist sie!�

Einen Monat sp�ter war sie endlich da. Ich hatte eigentlich nicht wirklich viel Ahnung vom Pferdebesitz, aber wir lernten voneinander. Da sie ein Reiningpferd ist, stelle ich mich auch auf die Reining um. Ich �bte zwar flei�ig mit ihr, aber in vielen Dingen war sie viel weiter als ich.

So kam es, dass ich zu Markus Morawitz ins Training ging. Ich kann gar nicht sagen wie dankbar ich ihm bin, dass er mich �berhaupt ins Training nahm, da er sehr ausgelastet ist. Von Markus lernte ich alles: �ber Turniere, die richtige Ausr�stung und vor allem ordentlich reiten. Er hat mir einfach unglaublich weitergeholfen. In allen freien Wochen und Ferien fuhr ich zu Markus ins Training. Die Bem�hungen trugen Fr�chte, denn mein erstes Turnierjahr 2008 war sehr erfolgreich. Ich startete haupts�chlich in den NRHA-Bewerben und wurde im Circuit 2008 ARHA Reserve Campion in der Rookie. Auch diese Turniersasion hat f�r uns mit einigen Platzierungen gut angefangen.

In den trainingsfreien Zeiten gehen wir viel Ausreiten. Auch im Gel�nde kann ich mich 100% auf Jesse (so nenne ich sie) verlassen. In der Show ist sie meistens ruhiger als ich und gibt mir die Ruhe weiter. Meine  Mutter ist zu einer verl�sslichen Turnierbegleiterin geworden, und ihr Lebensgef�hrte Benjo f�hrt uns mit dem H�nger �berall hin. Ich gehe in Eisenstadt in die HTL, Richtung Werkstofftechnik, und habe oft lange Schule, aber trotzdem fahre ich jeden Tag zu Jesse.

Danken m�chte ich meiner Mutter, Benjo, Raffael (Bruder), Beate Halwax, Markus Morawitz, Sandra Friesenbiller, Rudi Kronsteiner, Stefanie Wenzl, Gerhard Gynes, Nicole Miehl, Michi Hemmer, Cornelia Hemmer, Erich und Christine Trnka, Daniela Ratschew, Thomas Ramstorfer, Barbara und Hermi Sternath, Gitti Reiterer und Tanja Bosak, die mich immer tatkr�ftig unterst�tzt haben.