Des Menschen bester Freund

Wie unsere beiden wichtigsten  Haustiere � Pferde und Hunde � in Harmonie zusammenleben k�nnen

 

Text: Andrea Caudill

�bersetzung: Sonja Gr�nauer

 

Tatsache ist, dass wir Pferdeleute tierliebende Menschen sind. Vor allem wenn die Tiere ein Fell haben, lieben wir sie besonders. Das American Quarter Horse mag bei den Pferden unser Liebling sein, doch der Hund liegt ihm auf der Beliebtheitsskala dicht auf den Fersen. Laut einer Studie der Zeitschrift America�s Horse hat jeder Reiter durchschnittlich 2,2 Hunde, die ihm die F��e w�rmen. Doch es gibt ein unvermeidbares Problem, wenn wir mit unserem Pferd ausreiten und den Hund dicht an den Fersen haben. Beide Tiere haben einen nat�rlichen Instinkt, und dies kann zu frustrierenden Erlebnissen f�hren bzw. zu Erlebnissen, die Angst machen oder fatal enden. Es muss also alles gut durchdacht sein. Die Tiere sollten gut trainiert sein, damit alles harmonisch abl�uft.

In Fort Worth, Texas, angesiedelt, leitet Kristina Hedrick dort ihr eigenes Pferde-Versicherungsunternehmen � Equine Insurance etc. Die begeisterte Reiterin wurde 1992 AQHA-Justin Rookie in der Altersklasse 30 & under und erreichte einige Top 10-Platzierungen bei der AQHA World Show. In ihrer Freizeit nimmt sie mit Hunden an Bewerben teil und setzt sich f�r die Rettung und Wiederansiedelung der Australian Cattle Dogs, oft auch Blue Heelers oder Red Heelers genannt, ein. Sie selbst besitzt den Australian Cattle Dog AKC Ch. Cool Hand Luke II, auch bekannt als �Luke�, der einen Leistungspreis bei der bekannten Westminster Kennel Club Show gewann. Luke ist ihr st�ndiger Begleiter, auch im Pferdesport.

Kent und Lori Herbe trainieren H�tehunde auf ihrer XP Ranch in Putnam, Oklahoma. Sie halten Clinics ab und gewannen einige Preise bei Zuchthundeveranstaltungen im ganzen Land. Sie z�chten auch American Quarter Horses.

Angela Heili ist Hundetrainerin in Lawrence, Kansas. Sie besitzt und z�chtet Jack Russell Terrier, mit denen sie an Shows oder Jagden teilnimmt. Au�erdem reitet sie mit ihren drei Pferden bei Distanzreitbewerben mit.

Einen Hund finden

Der erste Schritt, um einen h�ndischen Mitbewohner zu finden ist nat�rlich, einen geeigneten Hund zu finden. Der Schl�ssel ist, alle Fakten gr�ndlich zu recherchieren. �Man sollte eine Rasse ausw�hlen, die zur Umgebung passt, in der man lebt�, erkl�rt Kristina. �Als Tiersch�tzerin habe ich einige Hunde aus schlimmen Umgebungen herausgeholt. Es ist also wichtig, dass das Umfeld zur Zuchtrasse des Hundes passt. Ein H�tehund wird immer versuchen, eine Herde zu h�ten. Er h�tet Rinder, Pferde und vielleicht sogar Staubsauger � einfach alles, was sich bewegt. Dazu wurde er geboren. Wir h�tten nicht so viele Hunde in den Tierschutzh�usern, wenn sich die Menschen bereits im Vorfeld mehr Gedanken machen w�rden, welche Rasse am besten zu ihnen passt.� Kristina empfiehlt, sich vorab bereits im Internet �ber die Hunderassen zu informieren. Merkmale wie Gr��e, Temperament, Laufbed�rfnis und Bed�rfnis nach Besch�ftigung sind wichtige Faktoren. Beispielsweise m�ssen manche Hunderassen t�glich geb�rstet werden, w�hrend andere eher pflegeleicht sind. �Pr�fe die Beschreibungen sorgf�ltig und sch�tze richtig ein, ob diese Hunderasse in deine Umgebung passt. Du kannst denken, dass du 10 Morgen Land hast und deshalb einen Hund nehmen kannst, der sich viel drau�en aufh�lt. Doch darf der Hund dann am ganzen Grund herumlaufen oder wird er dann den ganzen Tag im Haus eingesperrt?� Lori nickt zustimmend. �Wenn man sich einmal aufgrund der Informationen f�r eine bestimmte Rasse interessiert, sollte man mit Z�chtern Kontakt aufnehmen, um mit ihnen deren Zuchtprogramm zu besprechen�, sagt Lori. �Vor allem, wie der Z�chter das Temperament und den Herdeninstinkt seiner Hunde einsch�tzt. Verbringe genug Zeit mit den Hunden des Z�chters, dann kannst du eher einsch�tzen, ob einer dieser Hunde in dein Leben passt.�

Viele tolle Hunde kann man in den Tierschutzh�usern finden, doch sollte man sich bewusst sein, dass man die Vorgeschichte dieser Tiere nicht kennt und es dadurch zu Problemen kommen kann. Angela empfiehlt, sich Tipps von Freunden zu holen, die bereits mit Hund und Pferd zusammenarbeiten. Auch hier kann man Informationen �ber die richtige Auswahl des Hundes erhalten.

Hundetraining

Der n�chste Schritt ist, den Hund an Pferde zu gew�hnen. Kristina beginnt mit dem Training der Junghunde im Haus, indem sie den Hunden die Grundkommandos beibringt, wie auf Ruf herkommen, Sitz, Platz, jemandem ausweichen oder voranlaufen. Wenn man mit H�tehunden arbeitet, erkl�rt sie, muss man diese nicht extra vorw�rts schicken, denn das macht diese Rasse automatisch. Hier ist es wichtig, dem Hund beizubringen, bei welchem Kommando er nicht zur Herde laufen darf � vergleichbar mit dem �Whoa� beim Reiten. Um das Lernen dieses Kommandos zu erleichtern, gibt Kristina dem Hund ein Kommando, wenn er in die Herde laufen darf. �Ich bringe dies dem Hund bei, indem ich ihn mit Hundespielzeug animiere, dieses zu fangen. Gleichzeitig gebe ich ihm das Kommando �get it � gib!�, erkl�rt sie. �Dies funktioniert sp�ter dann auch, wenn du die Hilfe des Hundes ben�tigst, um ein Pferd einzufangen.�

Reagiert der Hund im Haus korrekt auf die Kommandos, geht sie mit ihm nach drau�en und sp�ter auch in den Stall. Kristina f�hrt die Hunde solange an der Leine, bis sie sicher ist, dass sie drau�en auf die Kommandos h�ren � auch wenn es Monate dauert. �Sozialkontakt ist wichtig. Hunde m�ssen die Umgebung kennen lernen und auch andere Tiere wie z.B. Pferde und Katzen�, erkl�rt sie. �Beginne bereits mit dem Hund zu arbeiten, wenn er noch jung ist, und nimm ihn so oft wie m�glich zu den Pferden mit. Am wichtigsten ist, dem Hund den Respekt vor den Pferdebeinen beizubringen. Hat ein Hund keinen Respekt davor, kann dies t�dlich enden.� Beim ersten Kontakt des Hundes zu einem Pferd h�lt Angela den Hund in den Armen, w�hrend das Pferd am Hund schnuppert. Gleichzeitig fordert sie den Hund auf, freundlich zu sein, ist aber auch nicht entt�uscht, wenn der junge Hund anfangs noch Angst zeigt. Entspannt sich der Hund, setzt sie ihn auf den Boden und l�sst ihn daran gew�hnen, dass Pferde um ihn herum sind. Kommt der Welpe zu nahe ans Pferd, besonders dann, wenn das Pferd dar�ber seinen Unmut zeigt, verwendet sie eine Verl�ngerung ihres Armes � z.B. eine Gerte � und dr�ckt den Hund aus der gef�hrlichen Zone hinaus. �Glaubt der Welpe, ich will spielen, klopfe ich mit der Gerte an den Hund, so als w�rde ich einen Schlag eines Pferdes imitieren. Das tut dem Hund nicht weh und erkl�rt ihm auf einfache Weise den Ernst der Lage. Denn wenn er von einem Pferd einen Schlag abbekommt, wird dies nicht ohne gr�bere Verletzung oder sogar t�dlich ausgehen. Der Hund lernt so, dass man sich mit den Pferdebeinen nicht anlegen sollte.�

Bevor sich ihre Hunde frei im Stall bewegen d�rfen, m�ssen sie absolut korrekt auf die Kommandos h�ren und diese auch befolgen � und das in jeder Situation. �Es w�re verr�ckt zu glauben, dass ein Hund, der im Haus nicht auf mich h�rt, dann im Stall brav folgt�, erkl�rt Angela. So kann es nicht funktionieren. Du musst sicher sein, dass dein Hund sowohl im Haus, im Garten oder in der Hundezone auf dich h�rt. Im Stallbereich gibt es keine Z�une mehr, die ihn am Weglaufen hindern k�nnen.

Kent und Lori trainieren ihre Hunde genauso wie ihre Pferde, indem sie die Methode �Druck aus�ben und Druck nachlassen� anwenden. �Es funktionierte gut bei den Pferden, also warum sollte diese Methode nicht bei Hunden auch gut anwendbar sein?�, fragt Lori. �Jeder Hund, egal welcher Rasse, sollte wissen, wie man sich richtig bei Pferden verhalten soll. Er soll lernen, was akzeptabel und was nicht akzeptabel ist. Wir vergewissern uns, dass die Hunde eine gute Grundausbildung haben, bevor wir sie mit Pferden konfrontieren. Das bedeutet, der Hund sollte ohne Leine folgen und sofort auf Kommando stehen bleiben bzw. zur�ckkommen. Hat ein Hund nicht diese Grundvoraussetzungen, kann das Training bei den Pferden sehr stressig werden. Der Erfolg l�sst dann dementsprechend l�nger auf sich warten. Hat der Hund jedoch die Basisausbildung, kann sich der Hundetrainer auf das Wesentliche konzentrieren, n�mlich dem Hund den korrekten Umgang mit Pferden beizubringen.�

Arbeitet man anfangs mit Leine, sollte man richtig damit umgehen k�nnen. Ziel ist es, dass der Hund ohne Zug an der Leine mitarbeitet. Ein Hund, der an der Leine zieht, ist nicht korrekt unter Kontrolle und wahrscheinlich ohne Leine noch weniger.

�Wenn man einen jungen Hund das erste Mal mit Pferden in Kontakt bringt, sollte man ihm gleich von Anfang an beibringen, nicht zu nahe an das Pferd zu gehen. Wird ein Pferd z.B. nerv�s, �ben wir Druck an der Hundeleine aus, um den Hund aufzufordern, aus der gef�hrlichen Zone heraus zu kommen, bis das Pferd sich wieder beruhigt hat. So lernt der Hund das Verhalten des Pferdes richtig zu deuten und im Fall der F�lle auf entsprechende Distanz zu gehen.�

Es ist v�llig normal, dass ein Hund, der in seiner gewohnten Umgebung immer richtig reagiert, in einer anderen Umgebung nicht gleich von Anfang an klar kommt. �Wenn du mit deinem Hund in eine neue Umgebung kommst, ist es v�llig normal, dass alles andere interessanter ist als der Besitzer�, erkl�rt Angela. �Du musst dich also mehr in den Vordergrund stellen, damit das nicht passiert. Es ist also wichtig, dass das Band zwischen Hund und Herrl stark genug ist.� Angela empfiehlt in diesem Fall, das Lieblingsspielzeug des Hundes dabei zu haben, um den Hund auf sich aufmerksam machen zu k�nnen. Wenn der Hund allerdings wegl�uft und nach einiger Zeit wieder kommt, sollte man ihn nicht strafen. �Das ist ein absolutes NEIN. Das w�re das Schlechteste, was ein Hundebesitzer machen kann. Trotzdem passiert es immer wieder�, sagt Angela. �Die Aufmerksamkeitsspanne eines Hundes ist in diesem  Fall genauso wie bei Pferden. L�uft der Hund davon und du rufst ihn zur�ck und strafst ihn, strafst du das Tier f�r das Zur�ckkommen. So wird er das n�chste Mal in der gleichen Situation denken �Ich bin doch nicht bl�d und komme auf  Kommando zur�ck, denn das letzte Mal wurde ich daf�r bestraft. Das tue ich mir nicht mehr an.� Egal wie weit der Hund wegl�uft � wenn er auf Kommando wieder kommt, sollte er gelobt werden.�

Wenn ein normalerweise gut ausgebildeter Hund versucht, mit einem Pferd bellend zu kommunizieren oder es zum Spielen aufzufordern, schreitet Angela ein, bevor der Hund aggressiv wird. Kann sie den jungen Hund nicht physisch erreichen, versucht sie, den Hund zu erschrecken, indem sie ihm ein St�ck Schmutz nachwirft. Versucht man den Hund zu jagen, wird er glauben, man spielt mit ihm.

Riskantes Verhalten

Normal aggressives Verhalten eines Hundes, wie Bellen oder Jagen, sollte m�glichst rasch abgestellt werden, bevor es zur Gewohnheit wird. �F�r manche Leute ist es nicht tragisch, wenn der Hund das Pferd verbellt, denn das Pferd passt auf sich selbst auf�, sagt Angela �Doch genau dieses Pferd kann ausschlagen und den Hund damit t�ten. Also sollte man es nicht tolerieren, wenn der Hund das Pferd verbellt. Auch das Jagen der Pferde sollte man seinem Hund niemals � aber wirklich NIEMALS � erlauben!!� Das Jagen, erkl�rt sie, ist ein aggressives H�teverhalten, mit dem der Hund ein Tier in eine spezielle Richtung treibt, nicht zu verwechseln mit dem spielerischen Herumtollen oder neben dem Pferd herlaufen.

Hast du ernsthafte Probleme mit dem Verhalten deines Hundes, suche dir professionelle Hilfe. Das richtige Timing ist entscheidend, damit schlechte Verhaltensweisen beim Hund vermieden werden k�nnen, sagt Lori. �Du musst sofort aufh�ren, Druck auf den Hund auszu�ben, sobald er wieder folgt�, erkl�rt Lori. �Inkonsequenz beim Hundetraining sendet vermischte Signale an den Hund, dementsprechend werden die Erfolge sein. Zeige deinem Hund zuerst, was du von ihm erwartest. Hat er es dann begriffen, gib dem Kommando einen Namen (z.B. �Komm zur�ck!�). Wenn der Hund einmal das Kommando kennt, fordere ihn nur einmal dazu auf. Kommandos zu wiederholen und zu hoffen, dass der Hund irgendwann darauf reagiert, werden nicht den gew�nschten Erfolg bringen.�

Arbeitet man mit einem Zuchthund, sollte man beim Training vorsichtig sein, sagen Kent und Lori.  �Hunde, die permanent dazu aufgefordert werden, Pferde zu h�ten, neigen dazu, nicht mehr zu verstehen, warum sie dann pl�tzlich Rinder h�ten sollen�, erkl�rt Lori. �Also wenn dein Hund ein allgemeiner H�tehund sein soll, achte bereits bei seiner Ausbildung darauf, mit verschiedenen Tieren zu arbeiten.�

Zeigt ein Hund Angst oder Aggressionen, bindet Angela das Leinenende um ihren Bauch, damit sie die H�nde f�r die Arbeit frei hat. �Ziel ist es, dass der Hund selbst�ndig mit den Pferden arbeitet und dass du nicht mehr auf ihn achten musst, damit du deiner Arbeit nachgehen kannst�, sagt sie. �Wenn der Hund allerdings knurrt oder andere Dinge tut, die er nicht sollte, kannst du mit dieser Leinenf�hrung jederzeit korrigierend beim Hund eingreifen.�

Hat ein Hund auch nach l�ngerem Training noch Probleme in der N�he von Pferden, dann ist er wohl nicht der geeignete Hund f�r das Leben im Stall.

 

Training von Mr. Ed

Die meisten Pferde lernen, dass Hunde in ihrer Umgebung sind, doch man sollte sie nur schrittweise daran gew�hnen. �Es ist vergleichbar mit dem Gew�hnen an Kinder�, erkl�rt Kristina. �Ich setze kein Kind auf ein junges Pferd, um zu testen, ob das Pferd gut mit Kindern umgehen kann. Am besten l�sst man die Kinder in sicherer Umgebung in der N�he des Pferdes spielen, damit sich das Pferd an die Ger�usche, die Kinder machen, gew�hnen kann. Genauso macht man es, um ein Pferd an Hunde zu gew�hnen.�

Angela erz�hlt, dass ihr Pferd an vieles gew�hnt war: an Hasen, an fliegendes Laub im Wind � weil das Pferd auf einer Weide lebte. Doch dort kamen eher selten Hunde vorbei. Daher ist es zu empfehlen, bevor man ein Pferd mit dem Hund zusammenbringt, dessen Beine und Hufe auf Dinge, die sich dort bewegen k�nnen, zu desensibilisieren. Hat man z.B. einen wei�en Hund, sollte man daf�r Dinge in dieser Farbe w�hlen, wie z.B. einen wei�en Plastiksack, wei�es Toilettepapier etc.

Kent und Lori setzen einen erfahrenen Hund ein, wenn sie ein Pferd das erste Mal mit einem Hund konfrontieren, um ihm zu zeigen, dass Hunde ok sind. Einer der beiden sollte immer Erfahrung haben � wenn man also einen unerfahrenen Hund zum Pferd bringt, sollte das Pferd bereits hundeerprobt sein und umgekehrt. Wird das Pferd wegen des Hundes nerv�s, wird der Hund wieder mehr auf Distanz geholt, bis sich das Pferd beruhigt hat. Also wieder die Methode �Druck aus�ben � Druck nachlassen�. Zeigt das Pferd dem Hund gegen�ber Aggressionen, wird es korrigiert. �Beide Tiere sollten gegenseitig Respekt haben�, sagt sie.

Wie bei jedem Training sollte man umsichtig handeln. Achte immer auf den Hund, damit du ihn jederzeit aus der Gefahrenzone rufen kannst, falls das Pferd unruhig wird und ausschl�gt.

Erfolg ernten

Haben sich einmal Hund und Pferd aneinander gew�hnt, hat man viel Freude, mit den beiden gemeinsam etwas zu unternehmen, den Stall auszumisten oder gemeinsame Ausritte zu machen. �Es macht irrsinnigen Spa�, mit Hund und Pferd gemeinsam etwas zu unternehmen�, sagt Angela. �Es freut mich immer wieder, die verwunderten Gesichter der Leute zu sehen, wenn mein gut erzogener Hund ohne Leine brav neben meinem Pferd her l�uft und wenn sie die Verbundenheit, die zwischen Pferd, Hund und Reiter besteht, erkennen k�nnen. Dies ist ein wundervolles Beispiel, wie es funktionieren kann, doch es bedarf hierf�r viel Einsatz, harte Arbeit, Liebe und Durchsetzungsverm�gen.�

Finde einen geeigneten Hundetrainer

So wie bei den Pferden, gibt es auch bei der Hundeausbildung Probleme, die man nicht ohne Hilfe l�sen kann. Durch einen professionellen Hundetrainer k�nnen sich Hund und Herrl besser verstehen lernen. Hundetrainerin Angela Heili empfiehlt, einen Trainer auszuw�hlen, der sowohl zum Hund als auch zum Hundebesitzer passt. So wie bei den Pferden gibt es viele verschiedene Trainer, die mit unterschiedlichen Methoden versuchen, ein Problem zu l�sen. W�hle einen Trainer, der mit dir deine Ziele und Probleme bespricht und dir verschiedene L�sungsm�glichkeiten vorschl�gt. Beobachte ihn bei der Arbeit mit anderen Hunden, damit du sehen kannst, ob du mit seiner Trainingsmethode konform gehst. �Ist nur ein Punkt f�r dich st�rend, engagiere ihn nicht � auch wenn es der weltbeste Trainer ist�, sagt sie. �Es gibt so viele verschiedene Methoden bei der Hundeausbildung, da es so viele verschiedene Charaktere bei Hunden gibt. Nicht jede Methode ist passend f�r jeden Hund.�

Versuche alle Ratschl�ge, die der Trainer dir gibt, umzusetzen. Vor allem gehe zu einem Trainer, der dir alles gut erkl�ren kann, wie z.B. warum dein Hund gerade jetzt dies macht. �Du brauchst einen Trainer, der dem Hund nicht nur Sitz, Platz, Bleib, Komm her usw. beibringt, sondern jemanden, der mit dir den Hund, auf deine speziellen Bed�rfnisse abgestimmt, ausbildet. Es n�tzt nichts, wenn du einen perfekt ausgebildeten Hund hast, der dann trotzdem daheim deine Einrichtung in alle Einzelteile zerlegt, weil du dort nicht dauernd ein Auge auf ihm hast.�