Astrid Poandl
Schon als Knirps war meine Liebe zu Tieren offensichtlich, deshalb schenkten mir meine Eltern einen Reitgutschein. Schon nach meiner ersten Reitstunde, ich war 6 Jahre alt, war mir klar: Ich will reiten! Die gr��ten, schwierigsten und schlimmsten Pferde waren genau mein Fall. Meine armen Eltern.
Nach jahrelangem Reiten im Schulbetrieb wusste ich, dass ich mehr wollte und organisierte mir auf eigene Faust das beste Mitreitpferd, das man sich w�nschen kann. In Astec el Chico fand ich meinen Lehrmeister. Im Turniersport waren �der wei�e Riese� und ich immer die Kleinste mit dem gr��ten Pferd, zum Schluss auch stets erfolgreich mit dabei. Gemeinsam nahmen wir so manche H�rde. Mit ihm und durch ihn bin ich gewachsen.
Leider hatte ich vor nun knapp 4 Jahren einen Reitunfall. Trotzt starker Schmerzen war es f�r mich keine Option, nicht zu reiten. Der Wunsch nach einer beruflichen Karriere im Reitsport war jedoch geplatzt.
Erst durch eine ehemalige Schulkollegin wurde ich auf den Westernreitsport aufmerksam.
Von den spannenden Man�vern und der lockeren Atmosph�re beeindruckt, beschloss ich, auch einmal die amerikanische Art zu reiten auszuprobieren, und fuhr nach Wiener Neustadt ins Western Training Center. Schon nach den ersten Sekunden im bequemen Westernsattel war ich sicher, ihn nicht mehr verlassen zu wollen.
Mit den Grundlagen vertraut, machte ich mich, ehrgeizig wie ich bin, auf die Suche nach einer neuen Herausforderung. So kam ich nach Mitterndorf und begann mit meinem Miet-Quarter Horse Imprint My Winning, genannt Hugo, bei Sylvia Rzepka und Vern Sapergia Stunden zu nehmen. Mit Hilfe der hervorragenden Trainingsstunden und viel pers�nlichem Einsatz lernte ich immer mehr. Ich hatte Spa� daran, viele verschiedene Pferde zu reiten, denn ich liebe es, von und mit Tieren zu lernen.
Doch eines stand f�r mich immer fest: Ein Reiter ohne Hund ist wie eine Hexe ohne Besen. Deshalb war mein n�chster Schritt, den richtigen Welpen auszusuchen. Schon als ich Cowboy das erste Mal sah, wusste ich: Das ist mein Hund. Und das wurde er auch. Also textete ich den Titel �Ich will ᾽nen Cowboy als Mann� etwas um.
Mit erf�llte sich mein gr��ter Wunsch und ich fand in ihm meinen besten Freund. Seit �ber einem Jahr gehen wir durch Dick und D�nn. Er ist mein Ein und Alles und f�r mich der beste Hund der Welt.
Bei der AWA konnte ich Hobby und Beruf miteinander verbinden, und das Nonplusultra ist, dass mein Hund immer dabei sein darf. Schlussendlich m�chte ich mich noch bei meiner Familie bedanken, aber vor allem bei meiner Mama, die immer f�r mich da ist und mir dabei hilft, meine Tr�ume zu verwirklichen!
Liebe Gr��e, Astrid