Europa Meisterschaft der Vollblutaraber
16.-18. September, Stadl-Paura. Zehn Nationen am Start, erstmals D�nemark und Portugal mit dabei. Die am weitesten Angereisten waren die Norweger und die Spanier aus Andalusien und die Schweden. �ber zweitausend Kilometer f�r einen Weg haben sie in Kauf genommen, um mit dabei zu sein und Freunde der letzten EM wieder zusehen.
Die Europameisterschaft der Vollblutaraber wurde heuer das vierte Mal veranstaltet. Ein bisschen erweitert mit dem Marathon im Fahren und ein bisschen in der Schwierigkeit erh�ht mit der Dressurpr�fung Prix St. Georg f�r den Dressur EM Titel. Es blieben die drei Kategorien Western, Klassisch (Springen u. Dressur) und Fahren als bew�hrt beibehalten. Eine noch junge EM, die sich weiterentwickelt und bereits sehr positives Echo gefunden hat. Der Vollblutaraber war immer ein Veredler in der Zucht, nun sollte aber ein Veredler auch Leistung zeigen. Bei der EM der Vollblutaraber wird diese Leistung unter Beweis gestellt. Der Vollblutaraber ein sehr gutes, hartes, ausdauerndes All Around-Pferd. Die erfolgreichen Pferde im Sport haben bereits in den verschiedenen Warmblutzuchten Eingang gefunden und erfreuen sich sehr guten Deckzuspruchs. Aber auch der Markt hat sich belebt, Spitzenpferde wechselten den Besitzer.
Wieder war die Stimmung unter den Teilnehmern sehr gut, viel dazu hat die sehr profesionelle Turnierorganisation durch Frank Spadinger und sein Team beigetragen. Stadl-Paura hat ein besonderes Flair, das alle sehr sch�tzen und sich bei dem sehr gastfreundlichen Hausherren wohlf�hlen.
Team Austria war heuer mit siebzehn Startern vertreten. �u�erst erfolgreich in der Medaillen-Bilanz. Zwei Goldmedaillien in der Einzelwertung Trail und Reining, 3 Silber: Trail, Western Pleasure und Dressur, 2 Bronze: Western Pleasure und Reining. Von sechs m�glichen Medaillen in der Gesamtwertung All Around konnten die �sterreiccher zwei Gold Western und Classic und eine Silberne Classic nach Hause bringen. Der schon im letzten Jahr mit zwei Goldmedaillen sehr gut gerittene Da Caruso mit Andre Reitermayer hat heuer auf den Titel Western All Around hingearbeitet und diesen auch errungen, dazu noch eine Silberene in der Western Pleasure-Einzelwertung. Die �sterreicher sind in den Western-Bewerben sehr stark und wurden auch von der Richterin aus USA sehr gelobt ob ihres hohen Niveaus.
Besonderes Lob verdienen auch die beiden Fahrerinnen Alexandra Moosburger mit Espinosa Qahira und Martina Minhard mit LM Libretto aus dem Gest�t Al Qahira. Gegen die sehr starken Schweizer Fahrer konnten sie sich noch nicht behaupten und in die Medaillien kommen, mit einem sehr guten Punkteergebnis aus den Fahrbewerben und dann die Pferde auch noch unter dem Sattel in Pole Bending und Speed geritten, war ihnen der Tile European Champion All Around Classic nicht mehr zu nehmen. Im Speed, einem 400m-Rennen, errang Libretto, der Vater von Espinosa, unter Martina Minhard den dritten Platz und die junge Espinosa den vierten bei acht Starten. Das reichte dann mit den Punkten f�r Gold und Silber Classic All Around.
Das ganze Team Austria hat sich sehr gut auf die EM vorbereitet, jeder einzelne konnte sich immer wieder unter die ersten sechs platzieren.
�berraschend war die Goldmedaille in der Reining f�r die junge Stute Eysha Bint Muscateal mit Gerhard Hairas. Sehr gut im letzten Jahr aufgebaut, war das sehr starke Starterfeld mit 15 Teilnehmern alles andere als leicht zu besiegen. Mit ihrer sehr guten Leistung gab�s die Goldmedaille in der Reining-Einzelwertung. Der dritte Platz in der Reining ging an Daniela Mantler mit Perado, der wieder im Sport mit dabei ist und ein sehr sch�nes Comeback mit der Bronzemedaille feierte.
Gold Einzel im Trail f�r Effendi mit Manuela Kirsteurer auf einen schwierigen Parcours, liebevoll aufgebaut, gegen die starke Konkurrenz aus heimischem Lager, Ibn Kamseh mit Sigrid Eibensteiner, die die Silbermedaille holte.
Die Silbermedaille in Western Pleasure ging an Da Caruso und die Bronzemedaille an den bew�hrten Effendi. Zwei sehr gute All Around-Pferde.
Der erstmals als Probe ausgeschriebene Marathon f�r die Fahrer (Einsp�nner ausschlie�lich) war sehr gut f�r die Vollblutaraber gebaut, die Hindernisse waren schwierig, aber nicht gef�hrlich, das Wasser war nach den schweren Regenf�llen sehr tief, aber allen hat es gefallen und alle Pferde haben die Aufgaben sehr gut bew�ltig. Der Tyout ist gelungen.
Der erstmals ausgeschriebene Prix St. Georg hat sichtlich den Teilnehmern noch etwas Angst eingefl��t. Sechs Starter aus f�nf Nationen waren am Start. Wieder war der Sieg der Europameisterin aus dem Jahr 2003, Denis Reichenwallner mit Period, nicht zu nehmen. Die beiden sind eine Klasse f�r sich. �sterreich konnte sich mit Elisabeth Waldbauer mit Padrons Khen Saabi die Silbermedaille sichern. Trotz der kurzen Vorbereitungszeitm die Elisabeth Waldbauer mit dem Pferd hattem zeigte sie es sehr harmonisch und elegant.
Bei den Springern konnte sich kein �sterreicher platzieren. Der jungen Stute Khen Saabis Nashita war der Parcours sichtlich noch zu schwierig.
Elisabeth Chat