Ber�hmte Quarter Horses & Vererber

Eine Serie f�r QH-Z�chter & -Fans

�bersetzung & Bearbeitung: Heinz Langer

 

Royal King

�Er vereinigte das angenehme Wesen und die Willigkeit der King-gezogenen Pferde mit der schneidigen Art, die seinen eigenen Stil pr�gte.�

Earl Albin aus Comanche, Texas, war ein bekannter und erfahrener Horseman, der eine Ranch bewirtschaftete, die bereits seine Urgro�eltern innehatten und in der die Pferdezucht eine ma�gebende Rolle spielte. Sein Vater C. M. Albin hatte bereits w�hrend des Sezessionskrieges Pferde an die US-Armee verkauft und f�hrte diese T�tigkeit bis Anfang des 20. Jahrhunderts weiter.

Vater uns Sohn geh�rten zu den ersten, deren Pferde bei der AQHA registriert wurden.

Er arbeitete mit Helen Michaelis, einer der ersten AQHA-Sekret�rinnen zusammen und reiste viel herum, um geeignetes Pferdematerial f�r die Gr�ndung der Rasse zu finden.

Im September 1944 h�rte Albin, dass Felton Smarthers aus Llano, Texas, aus gesundheitlichen Gr�nden seine Herde aufl�sen wollte. Unter diesen Tieren war ein 1943 geborener Sohn von King P-234, ein Hengst, der zunehmend an Reputation als Erzeuger guter Gebrauchspferde gewann.

Smathers besa� au�erdem eine gute Stute namens Rocket (sp�ter als Rocket Laning registriert). Sie war offensichtlich eine Stute von bester Qualit�t, obwohl ihre Abstammung in den Anfangstagen der AQHA nicht sehr popul�r war.

Rocket Laning war eine Tochter von Dolph, einem Sohn von Gold Digger. Dieser Gold Digger stammte von Folsom, einem Palomino-Hengst, der allerdings im Zuchtprogramm von W. T. Waggoner deckte und �fter in den Pedigrees guter Pferde der Waggoner Ranch auftauchte.

Die Mutter von Dolph war Queen, eine Tochter des ber�hmten Yellow Jacket. Dieser Sohn von Little Rondo deckte erfolgreich bei Waggoner und auch auf den Burnett Ranches.

Aus einer Stute mit Namen Cricket, von Cody, f�hrte Rocket Laning auch einen Blutanteil von Yellow Jacket.

Smathers wusste, dass Rocket Laning f�r Top-Qualit�t ihrer Nachzucht garantierte, wenn sie von King P-234 gedeckt wurde, und das Resultat dieser Anpaarung war schlie�lich ein sorrel-farbenes Hengstfohlen namens Royal King.

Earl Albin war sich bewusst, dass S�hne von King P-234 hohe Preise brachten, und so fuhr er mit seinem Freund Jack Whiteside zu Smathers, um sich dessen Pferde anzusehen. Royal King war damals noch nicht halfterf�hrig und lief nur neben seiner Mutter. Gemeinsam kauften sie den J�hrling f�r 250 Dollar, damals ein erheblicher Betrag f�r ein Fohlen.

Fr�h im n�chsten Jahr brachten sie Royal King zu einer Quarter Horse Show nach San Angelo, Texas, wo er unerh�rtes Aufsehen erregte. Einer der Bewunderer war so begeistert, dass er f�r den Youngster auf der Stelle 1.500 Dollar bot.

Whiteside war so angetan von dem Gebot, dass er verkaufen wollte, doch Albin war das Fohlen lieber als das Geld. So gab er Whiteside 750 $ f�r dessen halben Anteil und war somit der Alleineigent�mer von Royal King.

Weil er so viel Geld in das Pferd investiert hatte, beschloss Albin, Royal King schon als Zweij�hrigen decken zu lassen. Schon die erste Generation nach dem Hengst war bemerkenswert.

Der Zweij�hrige deckte 17 Stuten, die im Besitz der beiden Albins und Whitesides waren.

Dabei kamen 16 Fohlen zur Welt, von denen 13 geshowt wurden. Von diesen 13 qualifizierte sich ein ungew�hnlich hoher Prozentsatz f�r das ROM in Performance-Disziplinen.

Miss Nancy Bailey und Major King wurden das bekannteste Schwester-Bruder-Gespann aus dieser ersten Generation.

Das war nat�rlich erst der Beginn. Als 3-j�hriger deckte Royal King bereits 51 Stuten und die Anzahl wuchs von Jahr zu Jahr seiner Karriere. Normal waren es 80 bis 100 Stuten pro Saison.

Interessant ist auch die Entwicklung seiner Decktaxe. Am Anfang waren es 25 $ und als seine Fohlen immer mehr an Wert gewannen, stieg die Decktaxe auf 250 $. Nach jeder Decksaison kehrte der Hengst in die Cutting-Arena zur�ck.

Als 5-j�hriger kam Royal King zu Bob Burton ins seri�se Cutting-Training. Obwohl der Hengst bis dahin noch ein Greenhorn im Sport war, zeigte er im Training sofort seinen enormen Cow Sense und begann damit seine Cutting-Karriere.

Sein Trainer, der ihn auch showte war nun James Boucher, unter dem er 1949 in Dublin, Texas, sein erstes gro�es Cutting-Turnier gewann. Mit 8 Jahren wurde er 1951 zum Top-Cutter. Milt Bennett ritt ihn w�hrend der Sommermonate und James Boucher im Herbst.

W�hrend seiner Karriere zeigte Royal King, dass es ihm egal war, wer im Sattel sa�. Unter mehr als 19 Reitern siegte oder platzierte er sich regelm��ig.

Stanley Bush ritt ihn Anfang 1952. Das Paar wurde Reserve Champion in der prestigetr�chtigen National Western Livestock Show in Denver. Kirby Walters �bernahm die Z�gel nach der Decksaison und Royal King f�hrte seinen Siegeszug von Kalifornien und Oregon nach Minnesota und zur�ck nach Texas fort.

Zu jener Zeit ritt Albin selbst Rocky Red in Cuttings, der ihn 1952 auf Platz 7 unter den Top Ten der NCHA Events gebracht hatte. Rocky war ein j�ngerer Vollbruder von Royal King, wurde aber im Sommer 1952 lahm. So schnappte sich Albin Royal King und ging mit ihm in den Osten. Das Paar wurde Cutting-Sieger auf den State Fairs in Illinois, Minnesota und Missouri. Unter anderem zeigt dies, dass der schneidige kleine Hengst unter verschiedensten Reitergewichten bei Top-Shows siegen und punkten konnte. Albin z.B., war ein gro�er Mann mit 112 kg K�rpergewicht und Royal King hatte ein Stockma� von nur 1,41-1,42 m und wog 520 kg.

Als Albin wegen dringender Ranch-Angelegenheiten nach Comanche zur�ckreisen musste, �bernahm Andy Hensley Royal Kings Z�gel. Das erfolgreiche Cutting-Paar setzte im Herbst Sieg auf Sieg. Unter anderen gewannen sie im San Francisco Cow Palace, wo sie den regierenden NCHA World Champion Little Tom W schlugen. Das war, abgesehen von allen anderen Erfolgen, nat�rlich der gr��te Triumph des Jahres, wonach Royal King an 3. Stelle der Top Ten Cutting Horses stand.

Auch 1953 setzte der Hengst seine Erfolgsserie fort und lie� viele gute Pferde hinter sich.

Er gewann die Fort Worth Southwestern Livestock Exposition and Fat Stock Show gegen viele der besten Cutting-Pferde jener Zeit. Da Fort Worth und Houston benachbart sind, nutzte Hensley die Chance, in beiden Shows zu starten. W�hrend er in Fort Worth mit Royal King gewann, wurde er in Houston mit dessen Tochter Miss Nancy Bailey Zweiter � ein Triumph f�r die Familie.

Nach Fort Worth siegten Hensley und Royal King noch in San Antonio. Danach war es an der Zeit, f�r die Decksaison auf die Ranch zur�ckzukehren. Albin n�tze die Gelegenheit, den z�hen, kleinen Hengst noch in verschiedenen Arenen der Umgebung zu showen.

Nach der Decksaison dieses Jahres reiste Milt Bennett mit Royal King abermals nach Kalifornien. Im Cow Palace nahmen sie an einem Duell teil, das die Gl�cklichen, die es miterlebt haben, bis heute nicht vergessen k�nnen. Bei dieser Show war Royal Kings Hauptgegner Skeeter (manchmal auch Chigger genannt), ein Pferd, welches 1950 und 1951 NCHA World Champion Cutting Horse war. Er war auch 1953 wieder in Hochform.

Skeeter war ein gro�es, langgliedriges Pferd, das von dem ebenfalls gro�en Phil Williams geritten wurde. Der kleine Royal King wirkte neben ihm winzig. Beide waren jedoch voll Entschlossenheit und kraftstrotzend, sodass ihre Vorstellungen vom rasenden Gebr�ll der Zuschauermenge begleitet waren. Als sich der Staub in der Arena gelegt hatte, wiesen die Score Sheets der Richter ein Tie zwischen den beiden gro�artigen Gegnern aus, was ein spektakul�res Duell zwischen den Gegnern brachte.

Zu Jahrenende war Royal King NCHA Reserve Champion Cutting Horse. Das einzige Pferd, das ihn auf den 2. Platz der Weltspitze verwiesen hatte, war der brillante Wallach Snipper W. Viele Jahre sp�ter erkl�rte Albins Frau, Charlie Mae, dass Royal King 1953 zweifellos World Champion geworden w�re, wenn er w�hrend der Decksaison nicht mit den Bewerben ausgesetzt h�tte.

1954 setzte Royal King zu Jahresanfang seine erfolgreiche Cutting-Laufbahn in Denver�s National Western mit Albin im Sattel fort. Er schlug alle Kontrahenten au�er einem. Nach der Decksaison des Jahres wiederholte der Hengst unter Buck Williams seine �blichen Erfolge, gekr�nt von dem Sieg in Omahas Ak-Sar-Ben.

Er war 1954 weiterhin unter den NCHA Top Ten Money Earners, unter denen er mit Rang 6 das Jahr beendete.

1955 war er, bereits 12-j�hrig, mit Platz 9 noch immer unter den Top Ten. 

Nach 1955 fiel Royal King eine leichtere Aufgabe zu. Er startete einfach bei gen�gend Turnieren, um zu beweisen, dass er pr�sent und nach wie vor ein lebhaftes Pferd war. Und er gewann oder platzierte sich zur Gen�ge, um sich in Erinnerung der Quarter Horse-Welt zu halten.

Seine NCHA-Preisgelder betrugen damals 23.976 $. Er hatte sich den NCHA Bronze Award verdient, nachdem er die ersten 10.000 $ verdient hatte und den NCHA Silver Award, nach dem er eine Gewinsumme von 20.000 $ erreicht hatte. Diese Preisgelder bedeuteten in den 1950er-Jahren weit mehr als sp�ter oder gar in der Gegenwart.

Man muss bedenken, dass Royal King ein sehr vielseitiges Pferd war. Er kombinierte sein sanftes Wesen mit schneidiger Entschlossenheit, was seinen eigenen Stil pr�gte. Die meisten Cutting Horses senken ihren Kopf, wenn sie Auge in Auge mit einer Kuh arbeiten. Doch Royal King ging mit seinem ganzen K�rper noch viel tiefer. Diesen ungew�hnlichen Stil vererbte er auch seiner Nachzucht.

In ihrem Buch �A Guide for the Non Pro Competitor� zitiert Sally Harrison Bubba Cascio, den Besitzer und Reiter von Royal Jazzy, einer Top-Tochter von Royal King, wie folgt: �Wenn sie eine Kuh stoppte, um sie zu cutten, ging sie tiefer und tiefer und sprang aufgeregt von Vorderfuss zu Vorderfuss, als ob sie zu beben schien.� Die Mitglieder der Royal King Familie waren ungew�hnlich aggressive Cutting-Pferde.

Die ber�hmtesten Nachkommen von Royal King:

Miss Nancy Bailey

Lange vor dem Ende von Royal Kings Cutting-Karriere zeigte bereits seine Tochter Miss Nancy Bailey den selben unnachahmlichen Cutting-Stil. Miss Nancy Bailey war von Mrs. E. A. Whiteside gez�chtet und verzeichnete ihren ersten offiziellen NCHA-Sieg als Dreij�hrige. Damals war sie im Besitz von Mike und Millie Leonard. 1950 gewann sie bereits ihr NCHA Certificate of Ability.

Im folgenden Jahr ging sie in den Besitz von Herbert und Dorothy Frizell �ber, die sie im gleichen Jahr noch an Bob Burton weiterverkauften. Nachdem Burton mitgeholfen hatte, Royal Kings Cutting-Karriere zu starten, wusste er mit Sicherheit, was er zu erwarten hatte.

Burton showte die junge Stute w�hrend der ersten vier Jahre (1952-1955) jeweils unter die NCHA Top Ten. Sie machte ihrem ber�hmten Vater alle Ehre. Ihre Lifetime Gewinnsumme in NRHA Cuttings lag bei 38.084 $, was sie damals f�r die NCHA Hall of Fame qualifizierte.

Miss Nancy Bailey war 1952 und 1953 ebenfalls AQHA High Point Cutting Horse und erhielt den Titel AQHA Superior Cutting Horse.

Major King

Die Familie Leonard besa� au�erdem Major King, einen weiteren Top Star aus der ersten Generation nach Royal King. Der Hengst startete seine Halter-Karriere bereits im Alter von zwei Monaten. Major gewann schon als Absetzer vier Grand Champion-Titel. Mrs. Leonard best�tigt, dass er nie einen schlechteren Platz erreichte als den Sechsten und stets der J�ngste seiner Klasse war.

Obwohl der Hengst ein gro�es Cutting-Potenzial zeigte und sein ROM in AQHA Working Events erhielt, war Major King vor allem f�r eine Zuchtkarriere vorgesehen.

Die AQHA weist ihn als Leading Sire sowohl f�r Halter Horses als auch f�r Performance Horses aus. Au�er 10 AQHA Champions zeugte Major King 43 ROM Performers in Working Events und einen Nachkommen mit Racing ROM.

Major�s Maco, einer von Major Kings S�hnen, wurde 1964 Neunter der NCHA World Championship, erhielt den NCHA Bronze Award und ein AQHA Superior in Cutting.

Ein anderer prominenter Sohn von Major King war Major Thunder. Er war 1958 und 1959 AQHA High Point Roping Stallion. Major Thunder und Major�s Marquay wurden beide AQHA Championsund Superior Halter Horses.

Unter Major Thunders Nachkommen waren zahlreiche ROM Arena Performers und drei AQHA Champions: Somebody, Sunny Thunderette und Thunder�s Sally.

Major Kings T�chter und Enkelt�chter wurden hervorragende Zuchtstuten. Eine seiner Enkelinnen, Manana�s Rosa, wurde die Mutter des ber�hmten Major Bonanza. Abgesehen von seinen Superior Titeln in Halter und Western Pleasure, wurde er AQHA High Point Working Cow Horse Stallion, was seine Vielseitigkeit beweist.

Als Vererber war Major Bonanza genauso erfolgreich. Unter seinen Nachkommen waren The Major Leaguer, ein AQHA World Champion Cutting Horse, und Major Investment, der 1981 AQHA World Champion Junior Cutting Horse und AQHA Reserve World Champion Junior Reining Horse wurde.

Royal King als Leading Sire

Einige Jahre lang, von 1951 an, erscheint Royal King in den AQHA-Listen als einer der erfolgreichsten Leading Sires von Performance-Siegern. In der Tat war er zwischen 1959 und 1964 Erster, Zweiter und Dritter dieser Liste, in der zu jener Zeit zwei andere ber�hmte S�hne von King P-234 aufscheinen � King�s Joe Boy und Poco Bueno. Sein Sohn Major King platzierte sich 1963 an dritter Stelle der Leading Sires.

Royal King zeugte 10 AQHA Champions, 88 Working ROM Horses, 12 Superior Cutting Horses und 2 Superior Reining Horses. Sein einziges Superior Pleasure Horse, Royal Lightning war 1963 AQHA High Point Western Pleasure Stallion.

Die Cutting Prominenz unter Royal Kings Nachkommen

Royal Chess, von Royal King, folgte Miss Nancy Bailey in die NCHA Hall of Fame. Royal Chess war 4 Jahre lang unter den Top Ten der NCHA. Er war w�hrend dieser 4 Jahre NCHA World Champion Gelding.

Obwohl ihn gew�hnlich Stanley Bush showte, der ihn als Zweij�hrigen gestartet hatte, gewannen auch andere Familienmitglieder mit ihm. Bushs Frau Wanda ritt ihn zur Championship der Girls Rodeo Association (sp�ter Women�s Professionel Rode Association genannt). Bushs Tochter Shanna showte ihn erfolgreich in Cutting und Western Pleasure bei Youth Shows. 1972 wurde Royal Chess AJQHA World Champion Cutting Horse.

Eine der besten Cutting-Stuten war in den 1960er-Jahren Royal Kings Tochter Royal Jazzy. Bei AQHA Shows erreichte sie den Superior Award. In NCHA Events war sie 1961 und 1962 unter den Top Ten. Ihr unerwarteter Tod verhinderte die Weitergabe ihrer Talente an weitere Generationen.

Gl�cklicherweise setzte die Vollschwester von Royal Jazzy, Royal Jazabell die Familientradition fort. Sie qualifizierte sich f�r das AQHA Performance ROM, erreichte aber nicht die H�chstleistungen ihrer �lteren Schwester. Statt dessen kreierte sie jedoch das Fortbestehen der Dynastie. Sie brachte Bill�s Jazabell zur Welt, die 1973 bei der NCHA Futurity und Non Pro Futurity Dritte wurde. 1976 wurde sie NCHA World Champion Mare.

Bill�s Jazabell wurde die Mutter von Jazabelli Quixote, die 1982 NCHA Non-Pro Futurity Champion wurde. Aus dieser Stute stammte wiederum Jezalena, NCHA Non-Pro Futurity Sieger 1988, July Jazz, NCHA Open Futurity Champion 1989 und den NCHA Futurity Non-Pro Reserve Champion von 1990, All That Jazz.

Royal King�s Jazzy Socks wurde Zweite bei der NCHA Non-Pro Futurity 1969. Jazzy Socks, aus der selben weiblichen Familienlinie wie Royal Jazzy und Jazabell Quixote, produzierte wiederum Doc Wilson und Son Ofa Doc. Doc Wilson war 1983 Dritter der NCHA World Championship und sicherte sich seinen Platz in der NCHA Hall of Fame, nachdem er mehr als 121.000 $ gewonnen hatte. Son Ofa Doc stand 1982 AQHA Reserve World Champion Senior Quarter Horse.

Diese beiden Hengste wurden Leading Sires of NCHA Money-Earners. Son Ofa Doc zeugte 1991 das NCHA World Champion Cutting Horse Bob Acre Doc und den NCHA Reserve World Champion Son Ofa Senior. Er war auch der Vater von All That Jazz, einem double-breeded Mitglied der Royal King-Familie, oben erw�hnt als ein Sohn aus der Jazabell Quixote. So war All That Jazz liniengezogen auf Royal King und Jazmau (Mutter von Royal Jazzy und Royal Jazabell).

Jazzy Socks� Vollbruder Royal King Tony war der Vater von des erfolgreichen Cutters Jazzotte. Jazzotte wurde 1984 und 1985 World Champion Non-Pro Cutting Horse. Im Jahr 1986 wurde Jazzotte selbst NCHA Open World Champion.

Royal Royal, ein Sohn von Royal King, machte 1973 den 6. Platz in der NCHA Futurity. Im folgenden Jahr toppte er in AQHA Junior Cutting-Bewerben.

Marilyn Twist, von Royal King, war eine Spitzen Cutting-Stute sowohl in Jugend- als auch in Erwachsenen-Bewerben. 1974 platzierte sie sich als Zehnte auf der AQHA World Champion Show. Im n�chsten Jahr brachte sie einen Junior-Reiter auf den dritten Rang der AJQHA World Championship Show. Marilyn Twists Tochter, Gay Bar Twist, hielt die Familientradition als Achte bei der AQHA World Championship Show Junior Cutting hoch.

Weiters gab es noch andere hoch veranlagte Fohlen von Royal King. F�nf S�hne und T�chter bekamen ihr Superior Cutting: Royal Morris, Bunner, Royal Dandy, Buttons King und Chocker.

Die athletischen F�higkeiten der Royal King-Nachkommen beschr�nkten sich aber nicht nur auf Cutting. Miss Royal Dandy und Royal Angel z.B. waren AQHA Superior Reining Horses.

Royal King als Maternal Grandsire

Ungeachtet der anderen Erfolge von Major King, zeigte sich, dass Royal Kings Einfluss auf sp�tere Generationen haupts�chlich durch seine T�chter realisiert wurde. Royal King war beispielsweise der Gro�vater m�tterlicherseits von Miss Royal Mahogany, dem NCHA Futurity Champion von 1980.

Die Royal King-T�chter produzierten 88 Halter Point Earners und mehr als 250 Performance Point-Gewinner, darunter 21 AQHA Champions und 6 AQHA Youth Champions. Dazu kamen 113 ROM Performers Open, 13 ROM Amateur-Pferde und 25 ROM-Qualifizierte.

Royal Kings Tochter White Sox Lady, 1948 geboren, war eine der au�erordentlichsten Zuchtstuten der Dynastie. Obwohl sie selbst nur zwei Punkte in Halter- und keinen weiteren in

Performance-Bewerben f�r sich verbuchen konnte, brachten sie ihre Fohlen auf die Liste der Leading Dams of AQHA Champions. Diese hervorzuhebenden Nachkommen waren Lady Barbie Sox, Vaquero King, Bill Royal und Time Royal. Ihre weiteren ROM Repr�sentanten waren Tacos Royal, Lady Nifty Sox und Hygro Royal.

Dalpha Billy, ein Sohn von Royal Kings Tochter Kitsie A, demonstrierte eine ganz andere Art des Erfolgs in der Familienlegende. Er wurde 1973 AQHA High Point Jumping Gelding und AJQHA Reserve Champion Jumper.

Eine andere ungew�hnliche Zuchtstute unter Royal Kings T�chtern war Miss Nix. Sie brachte zwei AAA-Rennpferde zur Welt, Cajon Dimpels und Cajon Bar Queen. Beide Stutfohlen produzierten weiter ROM Race-Fohlen.

Royal Rita war die Mutter von Royal Agget. Er war 1974 Champion Senior Cutting Horse auf der AQHA World Show. 1979 war er AJQHA Reserve World Champion Cutting Horse.

Weiter au�erordentliche Enkelt�chter von Royal King, die ihren Kindern die hohe Qualit�t des Familiengr�nders weitergaben, waren: Roya�s Jeep, Royal Ida May, Miss Holly Royal, Queen Royal, Miss Royal Fleet, Lady Ruffles, Royal Panky Doll, Royal Tex Top, Shesa Royal Nugget, Royal Hen, Miss Royal Dry Doc und Wimpys Royal Misty.

Die einflussreichste Tochter Royal Kings war jedoch zweifellos...

Royal Smart    

Die Stute, die selbst kaum Erfolge als Performer vorzuweisen hat und seinerzeit f�r nur 850 $ verkauft wurde, wurde zun�chst Mutter des legend�ren Wallachs Royal Santana, der in NCHA, AQHA, Open, Youth und Amateur Events erfolgreich war. Er platzierte sich 1977 und 1979 jeweils unter den NCHA Top Ten. 1980 war er Zweiter der NCHA Non-Pro Futurity und der NCHA Non-Pro World Championship. In den Jahren 1978, 1979 und 1981 war er stets unter den 10 Besten.

1986 war Royal Santana AQHA High Point Cutting Horse und Sechster der AQHA World Championship Show Cutting. 1988 war der Gelding wiederum unter den H�chstplatzierten der Youth Cutting World Show.

1991 holte sich Royal Santana den Titel World Show Amateur Cutting Horse und 1993 erreichte er noch den 5. Platz unter den Youth Cutting Horse Point Earners.

Vor Royal Santana hatte Royal Smart zwei Vollschwestern des Wallachs zur Welt gebracht. Alle Drei stammten von Peppy San. Die beiden Schwestern waren Pepard und Smart Peppy, beide ROM Arena Horses.

Smart Peppy katapultierte ihre Mutter ins Spitzenfeld der ber�hmten Royal King-Zuchtstuten. Dies gelang ihr, indem sie selbst zwei spektakul�re S�hne von Doc O Lena gebar. Einer davon war Smart Peppy Doc, der mehr als 120.000 $ bei NCHA Events gewann. Der andere war das legend�re Cuttingpferd Smart Little Lena. Nachdem Smart Little Lena 1982 die NCHA Futurity gewonnen hatte, wurde er 1983 ex aequo mit Peppermint Twist Co-Champion des NCHA Derbys. Au�erdem gewann er im selben Jahr die Super Stakes und 1984 die Masters Championship. Diese Megaveranstaltungen machten zusammen die NCHA Tripple Crown aus. Smart Little Lena war damit das erste Pferd, das diese Troph�e gewinnen konnte. Das einzige andere Pferd, das in den folgenden Jahren einen solchen Triumph f�r sich verbuchen konnte, war Docs Okie Quixote.

Als Smart Little Lena in die Zucht eintrat, wurde er schnell einer der NCHA Leading Sires of Money Winners. Er ist nach wie vor bis heute der einzige NCHA Futurity Champion, der von einem NCHA Futurity-Sieger abstammte und seinerseits einen Futurity-Gewinner zeugte. Er toppte seine Deck-Karriere, indem er zwei weitere NCHA Futurity Winners, Smart Date und Smart Little Senior, sowie zwei NCHA Futurity Reserve Champions, Smart Play und Commandicate, zeugte.

Der gro�e Royal King verstarb 28-j�hrig im Mai 1971 und wurde auf der Albin Ranch, die ihm zeitlebens sein Zuhause war, begraben.

1997 fand er Aufnahme in die AQHA Hall of Fame. Das bedeutendste Denkmal setzte er sich selbst durch die Qualit�t seiner Nachkommen, die noch heute und sicher auch noch in weiter Zukunft bedeutende Akzente in der Quarter Horse-Zucht setzen werden.