Gabi Jarmer
Hallo, ich bin Gabi Jarmer. So manche kennen mich wahrscheinlich vom Telefon, wenn sie bei der AWA anrufen. Seit Anfang 2007 bin ich Mitarbeiterin im AWA Sekretariat.
Eigentlich bin ich ganz zufllig zur AWA gekommen. Ich bin nach Perchtoldsdorf zu meinem Freund (bald Ehemann) gezogen und war auf der Suche nach dem idealen Einstellplatz fr meine Haflingerstute, der mglichst in der Nhe sein sollte. So landete ich beim Durchforsten smtlicher Internetseiten natrlich auch auf der AWA Homepage. Hier fand ich gleich auf der Einstiegsseite Mitarbeiterin fr AWA Sekretariat gesucht. Ich wollte mich beruflich verndern, also rief ich kurz entschlossen bei der AWA an und erkundigte mich nach der ausgeschriebenen Stelle. Am nchsten Tag kam ich zur Vorstellung und 10 Tage spter war mein neuer Arbeitsplatz in der Sulz.
Ich muss dazu sagen, ich bin seit dem Kleinkindalter pferdenrrisch. Das hat sich bis heute nicht gendert. Meinen ersten Reitunterricht hatte ich mit acht Jahren, als ein Reitstall direkt neben unserem Wochenendhuschen erffnete. Das Reiten durfte ich auf einer ganz lieben Haflingerstute namens Anke erlernen. Von nun an war ich absoluter Haflingerfan.
Bis ich mir meinen eigenen Haflinger kaufen konnte, vergingen dann noch rund zehn Jahre. Mit Hilfe meines Vaters und meiner Tante konnte ich mir endlich ein eigenes Pferd kaufen. Wir sahen uns ein paar Haflingerstuten an und kamen auch zum Stutenmilchhof und Haflingerzchter Blamauer in Michelbach bei Bheimkirchen. Dort stand Corinna zum Verkauf, die damals noch ein Hengstfohlen bei Fu hatte. Sie war sechs Jahre alt und noch nicht angeritten, hatte aber schon drei Fohlen. Ich hatte mit Corinna wirklich Glck, sie war von Anfang an gelassen und machte eigentlich alles mit, was ich von ihr verlangte.
Damals wohnte ich noch am nrdlichen Stadtrand von Wien und Corinnas erster Stall war ein Bauer mit Pferdeeinstellpltzen in Gerasdorf. Von dort bersiedelten wir recht bald in den Reitstall Reuhof bei Seyring. Nun hatten wir das erste Mal Kontakt mit dem Westernreiten. Es waren am Reuhof einige Westernreiter und auch Trainer. Ich war der Meinung, dass ein Haflinger eigentlich recht gut frs Westernreiten geeignet ist, und wollte von englisch auf western umsteigen. Ein Trainer meinte, was ich denn will mit dem Alpenquarter, war dann aber doch bereit, uns aufs Umstellen vorzubereiten. Leider nahm er es mit Terminen nicht ganz so ernst. Wir mussten dann auch einmal zwei Stunden in der Halle auf ihn warten. Das war leider auch das Ende unserer Westernlaufbahn.
Aber auch ohne richtiger Westernausrstung- und Ausbildung sind wir am liebsten locker und entspannt am langen Zgel im Gelnde unterwegs. Corinna ist jetzt mittlerweile 24 Jahre alt und ich reite sie noch. Vielleicht wird ja ihr Nachfolger ein richtiger Westernhaflinger!