Traumurlaub am Strand
Ein Reisebericht der Sunshine Ranch
Am Donnerstag, dem 1. November, war es endlich so weit, unser lang ersehnter Italienurlaub mit Pferd, konnte beginnen .
Total aufgeregt trafen wir uns um halb drei Uhr in der Frh auf der Sunshine
Ranch in Graz . Das heit wir waren aufgeregt, Gery unser Organisator und
Reitstallchef dirigierte in bester Stimmung Sabine, Manfred, Tesi, Laurentz,
Nanna und mich mit kurzen Anweisungen. Sttel mussten verstaut und Pferdebeine
bandagiert werden. Auch unser Gepck musste gut verteilt werden. Mit Hilfe von
Niki war aber alles in kurzer Zeit am richtigem Ort.
Schon bog unser Pferdetaxi Heinz mit seinem Transporter auf dem Hof ein.
Innerhalb weniger Minuten waren alle sieben vierbeinigen Italienurlauber
verladen. Turniercracks eben, die wissen was sich gehrt.
Bestens gelaunt brausten wir Zweibeiner Richtung Lignano und konnten zwei
Raststationen und ein paar Minuten spter das Meer sehen.
Gery hatte uns wirklich nicht zu viel versprochen. Freier Sandstrand wohin man
schaute, davor kitschig blau das Meer, am Horizont einige Segelschiffe und eine
blutrot aufgehende Sonne. Jetzt fehlten nur mehr unsere Pferde, die aber
mindestens noch eine Stunde brauchen wrden, was wir durch stndigen
Handy-Kontakt wussten. So leitete uns unser "Kommander" zu unserer
Pension. Dort wurden wir herzlichst empfangen und wir konnten sofort unsere sehr
sauberen und uerst gemtlichen Zimmer beziehen.
Zum perfekten Arrangement gehrte es natrlich, dass wir alle rechtzeitig
fertig wurden, sodass wir ziemlich zeitgleich mit unseren Lieblingen im
Reitstall ankamen. Das Abladen der Pferde ging gewohnt routiniert, und so
konnten sich unsere Freunde gleich in ihren riesigen Boxen fr neue Abenteuer
ausruhen.
Mehrere Koppeln, zwei Reitbahnen 200 qm bzw. 100 qm und gutes Stallklima
unterstrichen die hohe Qualitt dieser Pferdepension.
Durch eine riesige Pizza gestrkt, konnten wir um 13 Uhr endlich den ersten
Strandritt unternehmen. Wir spazierten zirka 15 Minuten durch Lignano, wobei uns
andauernd pferdebegeisterte Einwohner auf einen Kaffee einluden.
Am Strand angekommen, konnten wir uns vor lauter Begeisterung kaum
zurckhalten. Doch Gery hatte uns auch diesmal fest im Griff. Ruhig erklrte
er uns worauf wir achten sollten, zeigte uns die sichere Zone mit festem Sand
und verwies uns auf die Tcken des weichen Sandes an der Randzone.
Nun ging es daran, unsere Pferde ans Meerwasser zu gewhnen. Es war lustig zu
beobachten, wie sie, an das Wasser gewhnt, freudig hinmarschierten, aber dann
bei jeder "gefhrlichen" Welle erschreckt vor dem auf sie zukommenden
Wasser zurckwichen. So standen wir Meeresgreenhorns vor dem Paradies und kamen
nicht so recht weiter. Lachend gab uns Gery ein paar Tipps und dann planschten
sieben Pferde im Wasser, dass wir alle nass gespritzt wurden, was bei 22 Grad
und strahlender Sonne wirklich angenehm war.
Wir ntzten die erste Bucht noch fr kleinere Galoppbungen zu Lande und zu
Wasser und konnten gleich den ersten lngeren Strandgalopp beginnen. Im
gemtlichen Handgalopp ging es dahin, rechts das Meer, links und vor uns
unendlicher Sandstrand, ein irres Gefhl.
Um die Kondition unserer durch tgliches Reiten trainierten Pferde brauchten
wir uns keine Sorgen zu machen, und so lieen wir uns einfach tragen und
genossen und genossen und genossen... In der Pause spielten wir mit unseren
Pferden im Wasser, einigen gelang es sogar, im tieferen Wasser mit ihrem Pferd
zu schwimmen.
Beim Heimritt wagte sich Gery mit uns ins seichtere Wasser. Es war ein toller
Anblick, wie sich die Gruppe spritzend durchs Wasser pflgte. Im Stall
angekommen, versorgten wir unsere Pferde, die den Tag problemlos berstanden
hatten.
Nach einer kurzen Pause gingen einige Verrckte mit Manfred am Strand joggen,
mit Nanna Aerobic turnen oder mit Gery, der sowieso gerade fr irgendeinen Cup
trainierte, Inlineskaten. Die Gemtlicheren relaxten in der Zwischenzeit, um
Kraft fr das Rugbymatch Mnner gegen Frauen am Strand nach dem Abendessen zu
tanken. Dass wir die Herren der Schpfung in Grund und Boden spielten, sei nur
nebenbei erwhnt. Todmde aber berglcklich fielen wir um zwei Uhr in die
Betten.
Am nchsten Morgen starteten unsere Verrckten schon um acht Uhr ihr
Sportprogramm, und so saen wir nach krftigem Frhstck schon am Vormittag
auf unseren Pferden. Diesmal galoppierten wir schon flotter, und so brausten wir
mit unseren Athleten, die sich ganz leicht kontrollieren lieen, Strand und
Wasser abwechselnd, der Sonne entgegen. Wir konnten Tempo machen, langsamer
reiten oder im tieferen Wasser galoppieren. Unsere vierbeinigen Freunde machten
alles begeistert mit. Nachdem sich unsere Verrckten ausgesportelt hatten,
forderten uns die vom Vortag geknickten Jungs nach einem fulminanten Abendessen
zu einem Kickerl am Strand. Total ldiert schmissen sie dann die Nerven, aber
das ist eine andere Geschichte.
Den dritten Tag krnte ein Ritt nach Bibione auf einem erhhten zirka drei
Meter breiten Wiesenwall. Dort angekommen tobten wir uns an den Strnden aus.
Das Abendprogramm war wie blich lang, aber lustig. Unseren letzten Urlaubstag
nutzten wir noch fr lngere Ritte und Videoaufnahmen. Nach dem Abendessen
verluden wir schnell unsere Pferde und fuhren mit dem Wissen nach Hause, dass
wir alle wiederkommen mssen.
Es sei noch erwhnt, dass die Teilnehmer verschiedensten Altersgruppen
angehrten und die Stimmung immer absolute Spitze war. Ein besonderes
Dankeschn im Namen aller noch an Gery und Niki fr die perfekte und
unterhaltsame Organisation unseres Traumurlaubs. Falls sich jemand vom
Italienvirus anstecken lassen mchte: Die Sunshine Ranch organisiert mehrmals
jhrlich Ritte mit eigenem oder geliehenem Pferd! Info: Sunshine Ranch, Tel.
0676/4144442, Fax 0316/3922274, e-mail: sunshineranchgraz@yahoo.de