Die richtige Z�gelhaltung

Die richtige Z�gelhaltung beim Snaffle Bit:

Gerade bei Klassen f�r Junior Horses oder bei Einsteigerbewerben sieht man die verschiedensten Arten, wie die Z�gel gehalten werden. Und leider oftmals falsch, was nat�rlich eine Disqualifikation bedeutet. Mit einem Snaffle Bit sind nur Split Reins erlaubt, also geteilte Z�gel. Die Z�gelenden m�ssen jeweils auf der anderen Halsseite herunterh�ngen. Siehe Skizzen 1-3 als richtige, Skizzen 4-6 als falsche Handhaltung. Idealerweise verweilen die H�nde in m�glichst ruhiger Position nahe dem Sattelhorn. Manche Associations geben sogar den Idealabstand an (in den Regeln f�r Junior Pleasure festgelegt, nicht weiter weg vom Horn als 4 inches; das sind 10,16 cm).

Manchmal sieht man Pferde, die mit Mecate und Snaffle Bit geshowt werden. Siehe Bild 1. Das ist nicht erlaubt! Auch nicht bei NRHA! Die Mecate darf nur mit einem Bosal verwendet werden. Siehe Bild 2! Die Mecate ist ein meist aus Pferdehaar geflochtenes Seil, aus dem die Z�gelschlaufe und das F�hrseil der Hackamore geknotet werden. Bosal (Bild 3) ist das Nasenband aus Rohhaut oder Leder (darf niemals aus Pferdehaar sein). Bosal und Mecate ergeben die Hackamore (Bild 4). Allerdings ist nicht die mechanische Hackamore (Bild 5) gemeint, die auch im Springsport verwendet wird. Die mechanische Hackamore darf nur in folgenden Bewerben verwendet werden: in Renndisziplinen (Barrel Race und Pole Bending), Roping und Team Penning!

In Einsteigerklassen, lizenzfreien Klassen und Junior Klassen bei AQHA, ApHC und APHA d�rfen Pferde auch in Snaffle Bit oder Hackamore geshowt werden, solange die Pferde noch nicht �lter als f�nf Jahre sind. Nat�rlich kann man die Pferde auch im Bit showen, dann muss aber einh�ndig geritten werden.

Einh�ndiges Reiten mit Split Reins:

Die Z�gelenden m�ssen auf der Seite der z�gelf�hrenden Hand herunterh�ngen, und zwar beide. Siehe Bild 6! Das Anfassen der Z�gelenden w�hrend eines Bewerbes bedeutet zumeist eine Disqualifikation! Die Ausnahmen sind z.B. in Reining zu finden, wo man die Z�gelenden anfassen darf, um die richtige L�nge wieder herzustellen; aber eben nur dort ist es erlaubt, wo ein Pferd auch im Pattern stehen bleiben darf.

Reiten mit Romal:

Beim Romal (peitschenartige Verl�ngerung des geschlossenen Z�gels - ab Bild 7) soll der Teil zwischen z�gelf�hrender Hand und der Hand, die das Romal h�lt, mit gen�gend (m�glichst durchh�ngendem) Abstand zu sehen sein! Man m�chte auf keinen Fall sehen, dass �ber das Romal die Z�gelenden w�hrend des Bewerbes korrigiert werden. In Reining und Working Cowhorse f�hrt das n�mlich automatisch zur Disqualifikation! Die Ausnahmen zu dieser Regel beziehen sich wieder auf die Punkte im Pattern, wo es erlaubt ist, stehen zu bleiben, und dort kann man die Z�gell�nge wieder korrigieren.