AQHA - Showmanship at Halter
Western News 1/2000
AM-105 Amateur Showmanship at Halter und YP-100 Showmanship at Halter:
A. Attire:
1. Angemessene Western-Bekleidung sollte getragen werden, wie in SC-235.A.
angegeben. Ausnahme: Sporen, Chinks und Chaps d�rfen nicht getragen werden.
2. Ein saubere, gut passendes Halfter mit einer entsprechenden F�hrleine wird
verlangt.
B. Class Description:
1. Showmanship ist keine zus�tzliche Halter-Klasse und wird auch nicht als
solche gerichtet. Die Klasse Showmanship at Halter wird nur danach gerichtet,
wie der Teilnehmer f�hig ist, ein Pferd am Halfter vorzustellen. Das Pferd ist
nur ein Hilfsmittel, mit dem der Vorsteller seine F�higkeiten unter Beweis
stellt. Die ideale Showmanship-Vorstellung besteht aus einem sicher
auftretenden, �berzeugenden, sauber gekleideten Vorsteller, ein gut gepflegtes
und geschaffenes Pferd f�hrend, welches schnell und leistungsf�hig den
ausgesuchten Pattern mit Bereitschaft, Gewandtheit und Genauigkeit absolviert.
2. Der Pattern soll gen�gend lange vor dem Bewerb ausgeh�ngt werden. Auch f�r
das Finale muss er zu diesem Zeitpunkt ausgeh�ngt werden.
C. Class Procedures:
1. Der Richter kann die Vorsteller bitten, in den Ring zu kommen, dann kann
jeder Vorsteller einzeln vom Eingang aus arbeiten.
2. Folgende Man�ver sollten verwendet werden:
a. F�hren des Pferdes im Schritt oder Trab
b. Stopps
c. Wendungen von 90� (1/4), 180� (1/2), 270� (3/4), 360� (ganze Wendung)
oder eine Kombination von diesen Wendungen
d. R�ckw�rtsrichten in gerader oder ungerader Linie
3. Der Richter muss innerhalb der Pr�fung von Vorsteller verlangen, dass er
sein Pferd f�r eine Inspektion aufstellt.
4. Die Pferde d�rfen nebeneinander oder Kopf an Schweif aufgereiht werden.
D. Judging Points:
1. Der Vorsteller soll ordentliche, saubere Westernbekleidung tragen.
2. Aussehen des Pferdes: Vom Pferd wird Kondition und Gesundheit
verlangt. Das Haar soll sauber, gut geb�rstet und in einem guten Zustand sein.
M�hne, Schweif, Stirnhaare und Widerrist d�rfen keine Verzierungen (B�nder
usw.) haben, aber die M�hne darf geflochten sein. Die L�nge von Schweif und
M�hne ist variabel, solange sie ordentlich, sauber und frei von Knoten ist. Die
M�hne kann lang oder geschoren sein, aber die Stirnhaare und der
Widerristschopf m�ssen bleiben. Bridle Bath, Augenbrauen und lange Haare an
Kopf und Beinen k�nnen geclipt werden, ausgenommen, es ist durch staatliche
Bestimmungen verboten. Die Hufe sollen korrekt ausgeschnitten sein und mit
passenden Hufeisen beschlagen. Die Hufe m�ssen sauber sein und k�nnen mit
Hufschwarz oder Hufappretur behandelt oder nat�rlich gelassen werden. Das
Halfter soll gut passen, ordentlich und in gutem Zustand sein.
3. Performance:
a. Der Vorsteller soll jederzeit ein Verhalten an den Tag legen, das ruhig,
vertrauensvoll, sportlich und fair ist. Er soll sein Pferd showen und Fehler
korrigieren, solange bis die Klasse beendet ist und eine Reihung vorgenommen
wurde oder er entschuldigt wird.
b. Der Vorsteller muss das Pferd an der linken Seite f�hren, indem er den
F�hrstrick in der rechten Hand h�lt in der N�he des Halfters, das Ende des
Strickes wird in der linken Hand gehalten. Der �brige F�hrstrick soll nie eng
zusammengerollt oder gewickelt sein oder auf den Boden h�ngen. Der Vorsteller
sollte diese Haltung w�hrend der ganzen Vorf�hrung beibehalten, au�er der
Richter verlangt, dass er die Z�hne des Pferdes sehen will. Das F�hren,
R�ckw�rtsrichten, Wenden oder Aufstellen sollte immer von der linken Seite des
Pferdes aus erfolgen. Der Vorsteller darf nie direkt vor dem Pferd stehen.
c. Der Stopp muss gerade und sanft erfolgen, die Beine m�ssen sich direkt unter
dem Pferdek�rper befinden.
d. Der Vorsteller muss das Pferd ansehen, wenn es r�ckw�rts geht. Es soll
dabei seinen K�rper gerade gerichtet haben, oder bei einer Schlangenlinie so
wie es verlangt wird.
e. Der Standort des Vorstellers bei einer Drehung nach rechts ist gleich wie die
F�hrposition au�er der Vorsteller bewegt das Pferd von sich weg nach rechts.
Bei einer Wendung von mehr als 90� muss sich das Pferd um das rechte oder linke
Hinterbein drehen und mit den Vorderbeinen �bertreten.
f. Das Pferd muss sich schnell aufstellen mit den Hufen unter dem K�rper. Der
Vorsteller muss schr�g zum Pferd stehen und nur den F�hrstrick verwenden, um
das Pferd aufzustellen. Er darf nie direkt vor dem Pferd stehen, es mit H�nden
oder F��en ber�hren oder offensichtlich auf die Stellung der Beine manuell
einwirken. Es ist empfohlen, aber nicht Vorschrift, die "Quarter-Methode"
zu verwenden. Die Position sollte so sein, dass sie sicher ist f�r ihn und den
Richter. Die Position des Vorstellers soll nicht die Sicht des Richters auf das
Pferd behindern und es ihm erlauben, jederzeit den Standort des Richters zu
erkennen. Der Vorsteller soll keine anderen Teilnehmer verdr�ngen, wenn diese
sich zum "Line up" aufstellen. Wenn sich der Vorsteller beim Wechseln
der Seite um das Pferd bewegt, sollte er das mit wenigen Schritten tun und auf
der rechten Seite des Pferdes dieselbe Position einnehmen wie auf der linken
Seite.
4. Faults
a. Kleiner Fehler. Schlecht gepflegtes, konditioniertes oder geputztes
Pferd. Schmutziges, abgen�tztes oder schlecht sitzendes Halfter. Schlechte oder
falsche Position des Vorstellers. �bertriebene steife, gek�nstelte oder
unnat�rliche Haltung beim F�hren des Pferdes. St�ndige verbale Anweisungen.
St�ndiges Halten des Kettenteils der F�hrleine oder F�hrleine um die Hand
gewickelt oder am Boden schleifen lassen. Die H�nde wechseln oder beide H�nde
an der F�hrleine, au�er man muss die Z�hne des Pferdes zeigen. Ziehen des
Pferdes w�hrend des F�hrens. Das Pferd l�sst ein H�fte beim Stehen h�ngen.
Das Pferde braucht besonders lange, bis es richtig aufgestellt ist. Es beh�lt
bei gro�en Wendungen nicht den inneren Hinterfu� bei. Es f�hrt die
vorgeschriebenen Man�ver nicht in der richtigen Weise aus.
b. Gr��ere Fehler. (Disqualifikationen sollen vermieden werden, diese d�rfen
jedoch nicht vor jenen Pferde gereiht werden, die nur kleinere Fehler gemacht
haben.) Der Vorsteller bewegt sich nicht um das Pferd oder verstellt die Sicht
des Richters. Der Vorsteller ber�hrt oder st��t das Pferd. Der Vorsteller
steht direkt vor dem Pferd. Auslassen eines Man�vers oder zus�tzliches
Man�ver. Stolpern �ber einen Kegel. Arbeiten an der falschen Seite eines
Kegels.
5. Disqualifikationen.
(Wird nicht platziert.) Das Pferd entkommt dem Vorsteller. Der Vorsteller
tr�gt die Startnummer nicht sichtbar oder nicht die richtige. Misshandlung.
�berm��iges Trainieren. Unpassende Kleidung. Der Vorsteller verliert die
Kontrolle �ber das Pferd und gef�hrdet damit andere. Das Pferd ist grob
ungehorsam, einschlie�lich Scharren, Steigen, es tritt nach anderen Pferden,
Vorsteller oder Richter, es umkreist den Vorsteller.Das Pferd wird an der
falschen Seite gef�hrt.