Anmerkungen zum Beginn der Turniersaison 2001:
Zu Beginn einer neuen Turniersaison sind ein paar Gedanken �ber das Training angebracht. Die meisten Trainingspl�ne betreffen einzelne Man�ver in den verschiedenen Disziplinen. Da wird auf die Intensit�t und die verschiedenen Intervallsteigerungen R�cksicht genommen. Das allein erscheint zu wenig! Die Pferde werden beim Training und auf den Turnierpl�tzen durch Traben bzw. Galoppieren "aufgew�rmt" - soweit so gut. Meistens besteht das Abreiten aber auch zu einem guten Teil zum "M�demachen" des Pferdes. Was st�rend wirkt, dass der Mensch beim Sport bei sich selbst anders handelt. F�r diverse Sportarten gibt es verschiedene Dehnungs�bungen, und zwar vor und nach einer sportlichen Bet�tigung!
Man versucht, seine Muskeln nicht "sauer" zu machen. Danach geht es f�r Spitzensportler zum Auslauftraining oder zu sonstigen �bungen, damit es zu keinem Muskelkater oder Leistungseinbruch kommt. Kombiniert wird das mit Massagen und eventuell Saunabesuchen.
Was tut der Reiter f�r sein Pferd, au�er es m�de zu machen. Longiert er es vorher warm - das w�re schon ganz nett! Was macht er nachher? In den Stall stellen und am n�chsten Tag erneut Bewerbe oder intensives Training starten? Besser w�ren Auflockerungsm�glichkeiten - z.B. Auslaufen im Rundcorral, Spazierenf�hren, Schrittmaschine, Koppelgang, Solarium und Massagen. Es w�re wichtig f�r jedes Pferd, w�rde sich sein Reiter dar�ber rechtzeitig Gedanken machen! Folgesch�den tauchen erst sp�t auf, oft ist es bereits zu sp�t. Diese Sch�den sind am R�ntgenbild feststellbar oder es treten langwierige Lahmheiten auf. �berbelastet wird jedes Turnierpferd - die Grenzen zu ernsthaften Sch�den sind sehr flie�end.
Gegenma�nahmen: Es werden vermehrt verschiedene gute Kurse angeboten. Es w�re empfehlenswert, w�rde sich jeder �ber den Knochen- und Muskelaufbau informieren, ebenso �ber das richtige Aufw�rmen aus medizinischer Sicht . Wege k�nnen gefunden werden, dem Pferd vern�nftig zu helfen nach anstrengender Arbeit, damit die diversen R�ckst�nde im K�rper abgebaut werden. Massagekurse lege ich jedem pers�nlich ans Herz - einfach auch, um das Verst�ndnis f�r die Bed�rfnisse des Partners Pferd zu f�rdern. Was einem Menschen hilft, ist auch bei unseren Vierbeinern angebracht. Sie geben uns die Leistung, wir sollten es ihnen mit bester Betreuung danken.
Massagekurse werden auch von Tier�rzten angeboten, man sollte das Fr�hjahr n�tzen, um solche Kurse zu besuchen!