Driftwood (1932 - 1960)

Eine Serie f�r QH-Z�chter & -Fans

�bersetzung und Bearbeitung: Heinz Langer

aus Western News 3/02

Driftwood war ein gro�artiges Match Race Horse und ist unvergesslich als Vererber hervorragender Performance Horses.

W�hrend seiner Rodeo-Zeit als "Speedy" bekannt, hinterlie� Driftwood einen unvergesslichen Ruf in der Welt der Gebrauchspferde im S�dwesten und an der Westk�ste der Vereinigten Staaten.

Der bay-farbene Hengst wurde 1932 nahe Silverton, Texas, geboren. Sein Z�chter war Mr. Childress, in seiner Gegend bekannt unter dem Namen "Old Man" Childress.

Zu jener Zeit, als Driftwood zur Welt kam, gab es noch keine AQHA und die Registration der Zuchtergebnisse wurde oft sehr locker gehandhabt. Viele Z�chter, besonders diejenigen, die ihre Pferde auf die Rennbahn schickten, bevorzugten, dass die Abstammung ihrer Pferde nicht bekannt wurde. Es war einfacher Gegner zu finden, besonders bei Pferden, die von einem besonders schnellen Vater abstammten.

Die AQHA registrierte den Hengst sp�ter als Sohn von Miller Boy, aus der The Comer Mare, die ihrerseits eine Tochter aus einer Thoroughbred-Stute aus Kentucky war und die Old Man Childress damals besa�. Das Pedigree der v�terlichen Seite von The Comer Mare weist sie als Tochter von Barlow aus. Einige Pferdeleute behaupteten, Barlow w�re ein Sohn von Texas Chief, doch aus den damaligen Aufzeichnungen geht hervor, dass er tats�chlich ein Sohn von Lock�s Rondo war, der einen hervorragenden Ruf als Rennpferd hatte.

Driftwoods Vater war Miller Boy, von Hobart Horse. Hobart Horse (benannt nach seinem Z�chter) war ein ganz besonders au�ergew�hnliches Pferd. Manche Horsemen jener Zeit behaupten, er w�re ein Sohn von John Wilkins, von Peter McCue, was aber nie bewiesen wurde.

Miller Boys Mutter war eine Tochter des gefeierten Texas Chief, von Traveler, der in der N�he von Alice, im Texas Brush Country stand.

Es gibt eine interessante Variante von Driftwoods Abstammung, die 1944 in einer Ausgabe der Zeitschrift Racing Quarter Horses erschien. Die Geschichte stammte von Melville Haskell und war f�r die Arizona Quarter Racing Association bestimmt. Sie beschreibt einen Sohn von Driftwood, namens Cowboy Schell, der 1935 zur Welt kam. Im Pedigree von Cowboy Schell beschreibt Haskell Driftwood�s Vater als Line Up (TB), von Upset, aus der Perling und Driftwood�s Mutter als eine direkte Tochter von Peter McCue. Dieselbe Beschreibung erschien 1945 und 1946 in einigen Jahrb�chern. War es ein Fehler oder war es Wunschdenken? Oder w�re es m�glicherweise wahr gewesen? Es h�tte Driftwoods Vollblut-Aussehen und seine Schnelligkeit erkl�rt.

Ungeachtet dessen waren Driftwoods Blutlinien gut und lie�en ein Pferd entstehen, das �ber unglaubliche k�rperliche F�higkeiten und sehr viel Speed verf�gte. Einige Jahre lang war der Hengst jedenfalls ein schwer zu schlagendes Match Race Horse, das in ganz Texas startete und Rennen von Distanzen �ber 220 Yards bis 3/8 Meilen lief und gewann.

In den fr�hen Match-Racing Jahren gab es noch keine Startboxen. Die Pferde wurden mit einer Startflagge von der Startlinie losgelassen, was man damals einen Lap and Stap-Start nannte. D.h., die Pferde wurden auf der Startlinie angehalten, der Starter stand links oder rechts von ihnen und gab, wenn er sie in einer Linie aufgestellt sah, das Flaggensignal. Kam es zu einem Fehlstart, so musste der Start wiederholt werden.

Eines Tages startete Drifty in Sweetwater �ber die Distanz von 220 Yards gegen eines der besten Lap and Step-Pferde. Dabei gab es so viele Fehlstarts, dass die beiden Pferde so oft zur�ckbeordert wurden, dass sie schlie�lich schwei��berstr�mt waren, ehe ein guter Start gelang. Das andere Pferd war �bernerv�s und abgek�mpft, w�hrend Driftwood absolut ruhig blieb. Nachdem sie korrekt abgegangen waren, siegte er mit zwei L�ngen Vorsprung.

Fr�h in seiner Karriere wurde Driftwood nach mehreren Besitzerwechseln an Ab Nichols, den legend�ren Rennpferde-Mann, verkauft. In jener Zeit auf der Nichols-Ranch soll Driftwood sogar Clabber, das Champion Quarter Running Horse von 1940 und 41, das sich ebenfalls in Nicholsons Besitz befand geschlagen haben. Es bedurfte eines wahrhaftigen Rennpferdes, um das zu schaffen.

Ab Nichols Sohn Buck erz�hlte einmal: "Als wir Driftwood kauften, war er 6 oder 7 Jahre alt. Er war ein erfolgreiches Rennpferd. Aber ich bildete ihn als Rope Horse aus und showte ihn auf Rodeos. So viel ich wei�, hatte er dies vorher noch nie gemacht. Er war ein dunkler Bay, nicht wirklich gro�, und zeigte definitiv seine Vollblut-Abstammung. Und er konnte rennen! Er war aber ebenso ein extrem sanftes Pferd mit ehrlichem, wundervollem Wesen. Wir besa�en ihn nur einige Jahre, aber wir hielten gro�e St�cke auf ihn. Tats�chlich lie�en wir eine Menge unserer Clabber-Stuten von ihm decken."

Da dies alles vor Gr�ndung der AQHA geschah, gibt es wenig Aufzeichnungen �ber seine damaligen S�hne und T�chter. Es steht jedoch fest, dass die Kombination der Driftwood- und Clabber-Blutlinien ein Reihe hervorragender Match Race, Ranch- und Rodeo-Pferde f�r die Cowboys in Arizona hervorbrachte.

Buck Nichols berichtet weiter: "George Cline aus Roosevelt, Arizona, besuchte uns, um Driftwood zu kaufen. Wir verkaufte ihn um 600 Dollar. Das war in der Zeit der Depression nach 1930 ein unerh�rt hoher Preis f�r ein Pferd. Die Clines liebten es zu ropen, und so bekam Driftwood damals eine Menge K�he zu sehen.

1941, als der Hengst 9 Jahre alt war, wurde er an Asbury Schell aus Tempe, Arizona, verkauft. Asbury war ein harter Calf- und Team Roper und fr�herer Weltmeister in letzterer Disziplin.

Wie zu erwarten war, wurde Driftwood ein Fixstarter auf allen Rodeos in den USA. Von der mexikanischen Grenze bis nach Calgary in Kanada, und von Kalifornien bis Madison Square Garden wurde Driftwood von den Top-Leuten der Roping-Disziplinen geritten. Schell begann, das Pferd "Speedie" zu nennen, weil kein anderer eine Kuh so schnell fangen konnte. Dieser Name lebte bei den Cowboys weiter.

In jenen Tagen gab es Rodeos in allen gro�en Freiluft-Arenen mit allen M�glichkeiten. Durch seine Rennerfahrung explodierte Speedy geradezu aus der Roping Box und lernte, die Rinder so schnell wie �berhaupt m�glich zu jagen. Dadurch war er Hauptgespr�chsthema bei allen Ropern.

Auf einem Rodeo 1941 in Payson, Arizona, wurde der spektakul�re Bay in jeder Disziplin geritten - im Calf Roping, im Team Tying, im Single Steer Roping und im Bulldogging, wobei er alle seine Reiter in die Geldr�nge katapultierte. Danach gewann er das Stock Saddle Cow Horse Race �ber die ganze L�nge der Arena. Dieses Ereignis machte ihn zur Rodeo-Legende und diejenigen, die es miterlebt hatten, sprachen noch Jahre sp�ter dar�ber.

Driftwood war ein z�hes Pferd. Er stand st�ndig unter dem Druck der Rodeo Events, mit den langen Reisen, den zahlreichen verschiedenen Reiter und dem st�ndigen Klima- und Futter-Wechsel. Trotz all dieser harten Bedingungen verlor er nie seine Ruhe und sein angenehmes Wesen.

1943 �nderte sich sein Leben, als er von Catherine Peake, der Besitzerin von Rancho Jabali in Lompoc, Kalifornien, gekauft wurde. Einige Jahre vorher hatten die Peaks f�nf Stuten von One-Eyed Waggoner gekauft, die von Duwain E. Hughes aus San Angelo, Texas, gez�chtet waren. Diese Stuten standen genau im Quarter Horse-Typ. Die Peakes hatten bereits f�nf RO-Stuten von der Green Cattle Company, in Cananea, Sonora, Mexiko.

Diese Stutenherde bildete die beste Voraussetzung, um Top Rodeo- und Ranch-Pferde zu z�chten. Doch sie hatten keinen geeigneten Hengst. So begannen sie, nach einem Vererber mit au�erordentlichen Roping-F�higkeiten zu suchen. Ein Jahr lang war die Suche vergeblich. Da besuchte sie ein Nachbar, der ihnen erz�hlte, er h�tte den idealen Hengst f�r sie gefunden: "Sie nennen ihn Speedy, er w�re das beste Rope Horse und sein Besitzer w�re Asbury Schell aus Arizona!"

Im Fr�hling 1942 fuhren die Peakes nach Hayward in Kalifornien, wo Schell Driftwood starten lie�. Sie waren nicht nur vom Aussehen des Hengstes, sondern auch von seiner Leistung in Calf Roping und Team Roping sehr beeindruckt.

Der gut ausbalancierte, gut aussehende Bay fand sofort ihre restlose Begeisterung. Er war aufmerksam, hatte ein freundliches Auge, ein ruhiges Wesen und war genau der Hengst, nach dem sie suchten.

Da war nur ein Problem. Schell wollte das Pferd nicht verkaufen. Es verdiente viel Geld in der Rodeo-Arena f�r ihn, und wie die meisten Roper wollte er ein solches Spitzenpferd, wenn er es einmal hatte, nicht ver�u�ern.

Wie auch immer, Katy lud den Arizona-Cowboy zu einem kurzen Besuch auf ihrer Ranch ein, um einige ihrer Stuten von Speedy decken zu lassen.

Bevor Schell wieder nach Tempe zur�ckkehrte, sicherten sich die Peaks das Vorkaufsrecht, falls er doch einmal daran denken sollte, Driftwood zu verkaufen.

Als Asbury nach Hause zur�ckgekommen war, entschloss er sich doch, den Hengst zu verkaufen und verst�ndigte die Peaks. Dann �nderte er wieder seine Meinung und so ging die Korrespondenz zwischen Arizona und Kalifornien hin und her.

Asbury wusste nicht, was er tun sollte. Der Hengst gewann weiterhin, doch da brach der 2. Weltkrieg aus und das Benzin wurde rationiert. Die Anzahl der Rodeos wurde dramatisch reduziert und es wurde schwer, l�ngere Reisen zu unternehmen. So entschloss er sich endlich, Driftwood doch zu verkaufen.

Am 9. M�rz 1943 bezahlte Channing Peak, der Mann von Katy, 1.500 Dollar f�r den Hengst, und damit konnte die Familie Peak endlich ihr Zuchtprogramm verwirklichen. Channing fuhr nach Phoenix, wo Schell das letzte, gro�e Rodeo mit Speedy selbst bestreiten wollte, und verlud danach das Pferd zum Transport nach Kalifornien. Zu jener Zeit war Speedy 11 Jahre alt und die Peaks erwarteten das erstes Fohlen von ihm.

Zweifellos vererbte Driftwood seinen Nachkommen seine ruhiges Wesen und seinen untadeligen Charakter.

Speedy vererbte sein �u�eres unterschiedlich. Die Peaks waren vorsichtig in der Auswahl der Stuten, die sie ihm zuf�hrten. Nach und nach bekam seine Nachzucht immer mehr Quarter Horse- Charakteristika, als er selbst vorzuweisen hatte. Er vererbte allen seinen Kindern seine Intelligenz, seine Freundlichkeit und seine Art, sich zu bewegen.

Zwei Jahrzehnte lang kauften Roper aus Kalifornien, Arizona, Oregon und Nevada vorzugsweise Absetzer von Driftwood, da sie wussten, dass diese Nachkommen des Hengstes in den kommenden Jahren garantiert seine Vorz�ge aufweisen w�rden. Die meisten dieser Roper kauften die Fohlen, ohne sie vorher gesehen zu haben. Sie trafen ihre Auswahl meist nach den Stuten. Oscar Walls, z.B. bevorzugte Fohlen aus der Smoky McCue, einer Tochter von One-Eyed Waggoner.

Jahrelang waren die Sieger und Platzierten auf den gro�en Rodeos in Kalifornien und Arizona Driftwood-Nachkommen, in den meisten F�llen Wallache.

Einer der ersten S�hne Driftwoods, der seines Vaters Siegertraditon fortsetzte, war Cowboy Schell, im Besitz von Aubury Schell. Der Roper aus Arizona wusste, was er an Driftwood gehabt hatte, und sicherte sich dieses Pferd, weil erahnte, dass er mit ihm wieder gewinnen w�rde. Cowboy stammte aus einer Will Stead-Stute und kam 1935 zur Welt.

�brigens wurde Cowboy Schell einfach unter dem Namen Cowboy ber�hmt. Nach Gr�ndung der AQHA wurde er als Cowboy P-12 registriert. Er war ein sehr schnelles Rennpferd und schlug unter anderen Clabber, dem er 1943 den Rekord �ber 350 Yards abnahm, Red Man und Painted Joe, sowie Arizona Girl.

Cowboy war 11 Jahre alt, als ihn Asbury Schell von Abe Graham erwarb. Zwei der vorhergehenden Jahre ging der Wallach ausschlie�lich Rennen und gewann 14 von 17 Match Racings. Danach soll er als Ranchpferd gearbeitet haben. Als Cowboy 9 Jahre alt war, fand Graham, dass es an der Zeit war, dem Pferd eine zweite Karriere zu er�ffnen. So begann er, ihn als Rope Horse zu trainieren.

Im selben Jahr, als Cowboy in der Arena vorgestellt wurde, brachten ihn Buckshot Orells und Homer Pettigrew zum Madison Square Garden Rodeo, um ihn in Roping und Bulldogging vorzustellen.

Cowboy war wohl etwas "high" von der Rennbahn, machte seine Sache aber auch in der Arena gut.

1946 kaufte Schell den Bay mit der wei�en Blesse um 3.500 Dollar.

Der Weltkrieg war vorbei, damit auch die Treibstoff-Rationierung und die Rodeo-Reiter waren wieder unterwegs. Bei den ersten beiden Rodeos (Lehi, Utha und Reno, Nevada), die Schell mit seinem neuen Pferd bestritt, gewann er mehr, als der Wallach ihn gekostet hatte. Seit langer Zeit sprachen die Arizona Roper wieder davon, dass Schell der bestberittene Cowboy des Landes war.

Ein weitere guter Sohn von Driftwood war Mac McCue W., besser bekannt unter dem Namen Old Blue. Er war zun�chst ebenfalls ein au�erordentliches Rennpferd und sp�ter ein Top Calf Roping und Team Roping Horse. Er wurde 1943 von den Peaks aus der Stute Smoky McCue gezogen. An Oscar Walls verkauft, gewann er 50 von 57 Rennen.

Old Blue wurde sp�ter an Buck und Gilbert Nichols verkauft, die auch schon seinen Vater Driftwood besessen hatten.

Ein Driftwood-Pferd, das sowohl unter dem Namen Hot Toddy, als auch als Wood Wind bekannt war, wurde Stock Horse of the Year bei der Pacific Coast Hunter Jumper Stock Horse Association und bei der American Horse Show Association. Er wurde von dem bekannte Jimmy Williams trainiert und geshowt.

Einer von Driftwoods besten Showring Performers war die talentierte Henny Penny Peak. Sie stammte aus der Sage Hen, von One-Eyed Waggoner. Sie wurde ebenfalls von Jimmy Williams trainiert.

Henny Penny Peak war 1953 und 54 Stock Horse of the Year (High Point) bei der PCHJHA und bei der AHSA. Das waren nur einige der spektakul�ren Erfolge dieser Stute. Sie wurde meistens von Luanne Beech geshowt. Die Stute wurde auch Filmstar. Sie spielte die Rolle der "The Bay Lady" in Walt Disneys Film "The Horse of the West".

Red Button, ein Sohn von Driftwood, aus der Sage Hen, war ein Top Calf- und Heel-Horse. Er war besser unter dem Namen Roany bekannt.

Ein anderer Driftwood-Sohn war Wood Wesp, eines der besten Cutting-Pferde der Westk�ste.

Driftwood Ike, aus der Hancock Belle, wurde von einigen der besten professionellen Calf Ropern mit Erfolg geritten, bevor er in die Zucht kam. Unter den besten Ropern waren Donnie Nichols, Sonny Davis, Bill Barbers, Bill Rush, B.J. Pierce, Bill Lowe und Walt Nichols.

Zu den besten Driftwoods z�hlten auch Wooden Nugget, geshowt von Walt Mason und Mescal Brownie, der von Chuck Sheppard im Show Ring und in der Rodeo Arena geritten wurde.

Asbury Schell ropte auch Cherokee Jake, einen weiteren Driftwood-Sohn. Dueky Peake, im Besitz und geritten von John Bacon, aus Olivos, Kalifornien, war ein siegreiches Team Roping-Pferd und wurde auch ein erfolgreicher Vererber.

Zweifellos war Poker Chip Peake, ein Calf Roping-Schimmel, der bekannteste Sohn von Driftwood.

Sein Besitzer in den 50er- und fr�hen 60er-Jahren war Dale Smith aus Chandler, Arizona. Dal war mehrmals Pr�sident der Rodeo Cowboy Association (R.C.A. und PRCA.).

Poker ging als eines der allerbesten Roping Horses in die Geschichte des Rodeo ein.

Auf Rancho Jabali geboren, stammte Poker ebenfalls aus der Sage Hen, einer der original One-Eyed Waggoner-Stuten, im Besitz der Familie Peak. Der Schimmel wurde zun�chst von seinem sp�teren Besitzer Duane Ellsworth geritten, sodann kaufte ihn J.K. Harris, bevor ihn Dale Smith erwarb. Mit Dale und anderen Top-Ropern im Sattel, verdiente Poker �ber ein Jahrzehnt lang eine Menge Geld. Eine Verletzung beim Transport machte seiner Rodeo-Karriere ein Ende.

Nicht nur seine solide Leistung, sondern auch sein Aussehen beeindruckte die Zuschauer. Seine gesprenkelte Schimmel-Farbe, seine au�erordentlichen K�rpermerkmale (Muskulatur) und seine sanfte Art zu arbeiten machten ihn zum Traum aller Roper, die ihn gerne einmal selbst reiten wollten. Er wurde Anfang der 60er-Jahre durch das Fernsehen bekannt, das damals begann, Rodeo als eine ernstzunehmende Sportart anzusehen.

Als Dale eines Jahres vom Cow Pallace Rodeo in San Francisco, das vom Fernsehen aufgenommen wurde, zur�ckkehrte, empfing ihn Wales mit den Worten: "Du h�ttest Ol� Poker sehen sollen, Dale. Er wirkte fantastisch im Fernsehen - er lie� Roy Roger�s Trigger dagegen wie einen alten Klepper aussehen." Wales war ein Rancher und Roper aus Queen Creek in Arizona.

Poker Chip Peake wurde als eines der gr��ten Cowponies in die Hall of Fame in Oklahoma City aufgenommen.

Dale ropte auch auf einem anderen Driftwood-Sohn, Speedywood. Speedy Peake war ein Top-Sohn von Driftwood, aus der Shu Cat, von King P-234. Der Verkaufskatalog von Rancho Jabali, erschienen 1966, beschreibt Speedy Peak als vielseitig, t�chtig und z�h wie sein Vater. Er holte sich ROMs in Reining, Cutting und Calf Roping. 1965 gewann Speedy die $ 1.000 Championship Working Horses Stake von Santa Barbara. Er gewann drei der f�nf Stake Events - Cutting, Calf Roping und Steer Stopping, lediglich in Working Cow Horse wurde er Zweiter.

Jimmy Williams, der 1993 verstarb, war einer der gr��ten Stock Horse und Hunter Jumping-Trainer aller Zeiten. In Willard Porters Magazin "Hoofs and Horns" schreibt Williams �ber Driftwood und seine Fohlen: "Sie sind die Besten! Du forderst sie auf, irgendetwas zu tun, und sie tun es. Sie lieben es zu lernen, und sie haben die F�higkeit, alles Erlernte optimal auszuf�hren. Ich denke, Speedy ist ein ebenso guter Deckhengst, wie er alles andere beherrscht."

Etliche S�hne und T�chter Driftwoods sind weder bei der AQHA registriert, noch nahmen sie an AQHA Events teil. Andererseits sind aber seine von der AQHA protokollierten Leistungen mehr als imponierend.

Die F�higkeiten von Driftwoods Nachkommen endeten nicht mit seinen S�hnen und T�chtern. Man beachte die Leistungen seiner Enkel: Shady (von Cherokee Jake) trug Dale Smith zweimal zum PRCA World Champion-Titel in Team Roping; Redwood Jake, Whizwood, Six Pac, War Drift und Doc�s Drift zeigten ebenso unglaubliche Leistungen. Das sind nur einige wenige Driftwood-Enkel, die Driftwoods Ruf in den Arenen und Ranches �berall im Land festigten.

Au�er der Zuchtstutenherde der Familie Peak, deckte Driftwood auch eine Menge fremder Stuten. Viele davon kamen aus Arizona, wo der Ruf des Hengstes als bester Roper seit langem verankert war. Die meisten dieser Stuten waren T�chter von Red Man, Joe Hancock und Lucky Blanton, alles hervorragende Renn- und Roping-Pferde ihre Zeit. Driftwoods Top Money Earner auf den Rennbahnen war Calzona Katy, aus der Smary Pants, von Sergeant Hogan (TB).

Driftwood starb am 20. Oktober 1960 auf Rancho Jabali. W�hrend seiner Karriere als Vererber hatte er bewiesen, dass das Konzept der Familie Peak, was die Zucht von Top Racing, Top Roping und anderen Performance Horses voll aufgegangen war.

Pedigree:

Unknown

Hobart Horse

Unknown

Miller Boy

Texas Chief

Wylie

JA Mare

Driftwood (1932 - 1960)

Lock�s Rondo

Barlow

Unknown

The Comer Mare

Unknown

Thoroughbred Mare

Unknown